Den Nachbarn überzeugen

  • Hallo zusammen,
    ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich komme aus der Nähe von Dresden und durfte als Jugendlicher schon mal ins Imkern rein schnuppern. Seit dem wollte ich es selber machen, aber man kennt das ja: Zuerst keine Zeit, dann kein Geld, dann kein Platz. Mittlerweile bewohne ich aber ein ehemaliges Bauernhaus mit 3000qm Garten. Also ideal zum Imkern. Dieses Frühjahr möchte ich nun endlich mit meiner Frau zusammen anfangen. Wir dachten an 2 starke Völker für den Anfang. Nun gibt es aber noch eine klitzekleine Hürde zu nehmen. Unser Nachbar, mit dem wir uns blendend verstehen und dessen Grundstück ohne Zaun an unseres grenzt ist allergisch auf Bienenstiche. Ich hätte ihm schon vor 2 Jahren von unserem vorhaben erzählt und er meinte nur "oh Gott, bloß keine Bienen".
    Da es aber schon immer mein Wunsch war zu Imkern, will ich definitiv davon nicht Abrücken. Am Wochenende will ich nochmal mit ihm sprechen. Ich werde ihm vorschlagen die beuten komplett andere ende des Gartens zu stellen und ihn bitten es einfach mal einen Sommer lang auszuprobieren. Nun meine Frage, wieviel merkt ihr von den Bienen bei euch? Als ich noch Zuhause wohnte hatten unsere Nachbarn Bienen. Meine Eltern hatten die gleichen befürchtungen wie unser Nachbar, die sich aber nicht bewahrheiteten. Sobald man 4-5 Meter von den beuten entfernt war, hat man nichts von einer übermäßigen Bienenpopulation mitbekommen. Ich will meinem Nachbarn aber auch keinen Unsinn erzählen. Wenn ich behaupte er wird nichts von den Bienen merken und es stimmt nicht, könnte das vielleicht zu Unstimmigkeiten führen. Was habt ihr für Erfahrungen und wie kann ich es ihm recht machen?


    Viele Grüße,
    Wingman :Biene:

  • Hallo Wingman,


    wie du schon schreibst, wennst nicht innerhalb der Einflugschneiße stehst bekommst recht wenig mit.


    Um den "Flugbetrieb" etwas zu steuern kannst noch Bäume zwischen Bienen und Nachbarn pflanzen. Sprich die Bienen müssen nach oben ausweichen und sind dann somit in einer gewissen Flughöhe... Allerdings sollten es dichte Baumsorten sein, wie z.B. Tanne, Konifähe o.ä. am besten als Hecke. Gut Buchenhecke geht auch, braucht eben etwas mehr Pflege.


    Dennoch solltest aufpassen wo deine Bienen stehen. Ein warmer Standort fördert die Entwicklung im Frühling.


    Außerdem ist mir aufgefallen, dass bevor meine Bienen stechen, mich immer erst einmal in Höchstgeschwindigkeit anstupsen. Bewegst Dich dann weg - ist es denen egal, bleibst aber stehen, bekommst den Stachel zu spüren.


    Aber nochmal zurück zu deinem Thema zwecks Nachbarn. Hast nicht evtl. die Möglichkeit deine möglichen zukünftigen Bienen woanders aufzustellen? Denke gerade an einem Schrebergarten, Waldrand, etc.


    Gruß GM

  • Und warum des Nachbarsfrieden keinen externen Stand suchen, später dann kann immer noch mit einzelnen Völkern die Nachbarn überzeugen


    Oh Gerhard war schneller :daumen:

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Sobald man 4-5 Meter von den beuten entfernt war, hat man nichts von einer übermäßigen Bienenpopulation mitbekommen. Ich will meinem Nachbarn aber auch keinen Unsinn erzählen. Wenn ich behaupte er wird nichts von den Bienen merken und es stimmt nicht, könnte das vielleicht zu Unstimmigkeiten führen. Was habt ihr für Erfahrungen und wie kann ich es ihm recht machen?


    Von meinen Bienen merkt man in einigen Schritten Abstand nichts mehr. Ich habe einen Sichtschutzzaun um die Beuten, nicht um sie nicht zu sehen, sondern damit die Bienen schnell auf eine höhere Flugbahn kommen (über 3m Flughöhe).
    Weiterer Vorteil ist, dass meine Beuten windgeschützt stehen.



    Stefan

  • Eine rechtliche Handhabe hat dein Nachbar sicherlich nicht, aber ich kann mir vorstellen dass der nachbarschaftliche Friede erheblich gestört werden würde.
    Die Gefahr des Bienenstiches ist hier doch ungleich größer, wenn Bienen in der Nachbarschaft sind, außerdem schwingt bei solchen Menschen sicherlich immer die Angst mit.
    Ausweichmöglichkeit wäre ein externer Bienenstandplatz, vielleicht ändern sich auch einmal die Besitzverhältnisse oder was weiß ich und du kannst die Bienen dann wieder auf deinem Grundstück aufstellen.

  • Meine Zweifel, dass der wirklich allergisch ist (es gibt viel mehr sich als allergisch bezeichnende als wirklich allergische Menschen), werden Dir nichts nützen.


    Mein Tipp: Er ist verunsichert gegenüber Bienen, dahinter stecken Gefühle, denen man mit sachlichen Argumenten schlecht kommen kann. Trete mit ruhiger Sicherheit auf und erkläre ihm, dass er Bienen eigentlich nur vermeiden kann, indem er keine zu bestäubenden Pflanzen in seinem Garten hat. Denn die Bienen kommen zu diesen aus dem Umkreis von 2 bis 4 km! Du kannst ihm also nie versichern, dass es keine Bienen in seinem Garten geben wird - denn es gibt sie sowieso schon.
    Das wird sich aber durch 2 Beuten kaum ändern. Einen erhöhten Bienenbesatz gibt es tatsächlich nur in einem kleinen Umkreis um die Beuten, den Du von ihm fern- und hochhalten kannst. Das hat jeder Imker schon beobachtet, denn diese Frage ist allgegenwärtig. Ansonsten ist es unwahrscheinlich, dass zwei Beuten (außerhalb des direkten Anflugradius) auffällig mehr Bienengefahr bedeuten.


    Solche Vorkommen wie das Ansammeln von Bienen an einer Pfütze zum Wasserholen können aber trotzdem auftreten. Die holen zwar nur Wasser und "wollen" nicht stechen. Du kannst lso dem Nachbarn nicht wirklich 100%ig versprechen, dass er gar nichts merken wird - vor allem, wenn er danach sucht. Aber die Gefahr, gestochen zu werden, erhöht sich so gut wie gar nicht.


    Ich habe das Glück begeisterter Nachbarn. Seit 7 Jahren keine Stiche, bis auf eine Ausnahme: da wollten sie beim Schwarmfangen unbedingt nahe dran sein, ausgerechnet dieser Schwarm hat gestochen. Sonst nie einen Bienenstich, trotz mittlerweile 8 Völkern (sie hätten es mir mit Begeisterung erzählt).


    Sei begeistert und überzeugend!

  • Ich würde eine hochwachsende Hecke, z.B. Kornelkirsche, anpflanzen und für die Zeit, bis die Hecke hoch genug ist, eine Lamellenwand aus dem Baumarkt zwischen Nachbars Garten und die Bienen setzen. Damit der Nachbar nicht mit Schwärmen belästigt wird, würde ich mit Buckfast arbeiten, nicht wild nachziehen und den Königinnen einen Flügel schneiden. Damit sollte sicher gestellt sein, dass der Nachbar nicht belästigt wird.
    Auf einem 3000m²-Grundstück sollte es auch nicht allzu schwierig sein, Abstand zu halten. Vielleicht lässt sich auch noch das Haus zwischen Bienen und den Nachbarn bringen.
    Ich würde dem Nachbarn alle diese Maßnahmen erläutern.


    Gruß Ralph

  • Unser Nachbar, mit dem wir uns blendend verstehen und dessen Grundstück ohne Zaun an unseres grenzt ist allergisch auf Bienenstiche. Ich hätte ihm schon vor 2 Jahren von unserem vorhaben erzählt und er meinte nur "oh Gott, bloß keine Bienen".


    (...)


    Nun meine Frage, wieviel merkt ihr von den Bienen bei euch? Als ich noch Zuhause wohnte hatten unsere Nachbarn Bienen. Meine Eltern hatten die gleichen befürchtungen wie unser Nachbar, die sich aber nicht bewahrheiteten. Sobald man 4-5 Meter von den beuten entfernt war, hat man nichts von einer übermäßigen Bienenpopulation mitbekommen.


    Gegen Gefühle kann man argumentativ wenig ausrichten, da gibt es auch kein Rezept. Ich habe auch eine allergische Nachbarin, die aber keine Angst hat und eine gewisse fatalistische Weltanschauung, das hilft sehr. 'Gestochen werden kann man immer'. Wenn Du Dich entschließen solltest, trotz der Bedenken zu imkern, brauchst Du wirklich gute Bienen, das sanftmütigste Material, was Du bekommen kanst. Das ändert 20m neben den Beute für Deinen Nachbarn vermutlich nichts, aber Dein Gefühl wird ein anderes sein. Du wirst Dir gleich zu Anfang angewöhnen müssen, ohne Vermummung zu Imkern, Deine Versicherung, wie harmlos das Alles ist wird nämlich einigermaßen unglaubwürdig, wenn Du denen selber nicht traust. Und Imker in voller Montur sehen nicht so aus, als seien ihre Bienen harmlos. Deine Behauptung (erstmal isses ja bloß eine) und Dein Handeln müssen zusammenpassen.


    Bienen sind seltsame Geschöpfe, Du baust eine 1a Tränke, aber trinken tun die an Nachbars Gartenteich oder den Falten von dessen Regenschirmabdeckung. Da ist viel Glück im Spiel. 'Normalerweise' bemerkt man wenig von den Bienen, ist man ein paar Meter von den Kisten weg, das stimmt. Mein Postbote hatte anfangs etwas Sorge, weil es hinter der Mauer doch recht laut war, ein paar Völker bei Volltracht rauschen schon tüchtig, weil das es bei zwei bleibt, zumindest am Anfang, davon kannst Du Dich frei machen, das klappt nie.


    Dann machen Bienen tüchtig Dreck. Hat Dein Nachbar einen Wintergarten, oder größere verglaste Dachflächen? Wenn Du einen Sauberkeitsfreak fragst, sind Bienen in der Nachbarschaft die Pest. Gilt auch für Autoliebhaber.


    Ich würde das anders angehen, wenn ich Du wäre. Such Dir einen Standplatz in der Nähe für Deine 'zwei geplanten' Völker, vielleicht bei einem Imker in der Nachbarschaft, dann hast Du direkt einen Ansprechpartner. Im zweiten Jahr machst Du zwei, drei kleine Ableger ohne viele Flugbienen und stellst die bei Dir in den Garten, und zwar, wenn Dein Nachbar arbeiten ist. Das Einfliegen muß er ja trotzdem nicht sehen. Dann nach ein paar Tagen, lädst Du Ihn auf ein Kaltgetränk ein und Ihr stellt Euch 2m von den Ablegern hin und Du erklärst Ihm als stolzer Papa, wie die neuen Königinnen usw usw... Ableger sind das allerputzigste auf der Welt, die tun wirklich niemandem was. Langsam wachsen tun die. Und am Ende des Jahres sind da Bienen, und es hat garnicht wehgetan.


    Viel Erfolg, beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Moin,


    normalerweise ist es wirklich total egal, ob auf einem so großen Grundstück im entfernten Winkel Bienen stehen oder ob diese aus 1,5 km Entfernung in den Garten fliegen. Merken würde er das nicht. Wichtig ist, dass er weiß, das Bienen ohnehin bei ihm auftauchen und das er ohnehin in einem Flugradius von zig Bienenvölkern sich befindet.


    WAS definitiv Ärger bereiten kann ist
    1.) das Wasserholen!! Ein kleiner Teich etc., Pfützen oder ähnliches werden sehr gerne als Nahtankstelle genutzt. Da sollte also besser nichts im Angebot sein bei ihm, sonst kriegt er die Krise und Du den Ärger.


    2.) Schwärme! :Biene:


    Wenn einem solchen Nachbar ein Schwarm im Garten am Mandelbäumchen herniedergeht, dann ist er nach der ganzen Aktion dem Tode nahe und vermutlich wutentbrannt und Du bist Schuld, klar.
    Also schwarmträge Linie und genaues Konzept der Schwarmdämpfung und/oder Flügelschnitt etc. pp.
    Fällt trotzdem einer, plausibel machen können, dass es nicht die Eigenen sind :lol:


    Die allermeisten Leute, die behaupten, sie hätten eine Bienengiftallergie, haben gar keine, isso.
    Sie meinen fast immer lediglich eine heftige Lokalreaktion, die mal auftrat und die sein darf aber in keiner Weise einer allergischen Reaktion entspricht. Dann waren sie in einer Notdienstzentrale etc. und es wurde sicherheitshalber alles mögliche gemacht/verschrieben und es war auch sooooo dick, voll allergisch :roll:
    Leider kommt man im Anschluss da kaum noch gegen an. Das ist auch nicht Dein Part.
    Wenn eine echte Bienengiftallergie vorliegt, ist er generell und überall gefährdet, nicht explizit durch Deine Bienen.
    Dass man das sehr erfolgreich mittels einer Desesibilisierung behandeln kann und sollte, ist vielen ebenfalls nicht bekannt. Bei den Planungen dazu trennt sich auch dann der echte vom vermeintlichen Allergiker.


    Sachliche Info ist der einzige und beste Weg, keine Bevormundung. Fingerspitzengefühl ist gefragt.


    Viel Erfolg!

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo,


    Leute, er hat 3000 qm Garten, da finde ich es etwas seltsam, gleich von externen Plätzen oder gar Schrebergärten zu sprechen. Die Frage war doch, ob man bei der Fläche in etwas Abstand zu den Beuten überhaupt verstärkten Bienenflug bemerkt. Meine persönliche Meinung/Erfahrung: im Prinzip sollte das problemlos gehen, nur spezielle Gegebenheiten wie z.B. die hier schon erwähnte Tränke zum Wasserholen könnten Schwierigkeiten machen.


    Was das Gespräch mit dem Nachbarn angeht: da bin ich hin- und hergerissen. Einerseits bin ich möglichst für Offenheit, andererseits habe ich auch erfahren müssen, das Leute bei denen man es nicht gedacht hätte, irrationale Ängste vor Bienen haben, aber andererseits ein Bienenvolk in 8 Meter Entfernung ggf gar nicht bemerken. Daher kann auch 'lieber keine schlafenden Hunde wecken' bzw. 'was ich nicht weiß macht mich nicht heiß' je nach Ausgangslage durchaus eine Option sein.


    Du schreibst, dass ihr keinen Zaun habt. Ok, haben meine Eltern auch nicht. trotzdem sind die Grundstücke von den Nachbarn deutlich getrennt, und jeder bleibt normalerweise auf seinem. Wie ist das denn bei Euch? Und wie sieht es mit Bepflanzung aus? Hecken? Wäre ein Gebäude zwischen den Bienen und dem Nachbarn? Wie ist es mit Gartenteichen, Vogeltränken, Abdeckplanen in denen sich Wasser sammelt etc. bei Eurem Nachbarn bzw. bei Euch? Wäre gut, wenn die für die Bienen attraktiveren Wassertränken bei Euch sind und nicht bei ihm...
    Frühstückt der Nachbar draußen im Garten, evtl. sogar mit Honigbrot? In Trachtlücken, wenn die Bienen auf Räubern aus sind, dann könnte das vielleicht auffälligen Bienenbesuch geben.


    Zwei Völker anschaffen heißt ja nicht, das es dabei bleiben soll. Normalerweise betrachte ich vier Völker als Minimum, aber man sollte trotzdem Platz für die doppelte Zahl haben. Auch das sollte bei der Grundstücksgröße überhaupt kein Problem darstellen. Einer meiner Stände sind dauerhaft sechs Völker auf einem 500qm-Grundstück, und die einzige Beschwerde kommt von dem Nachbarn mit Gartenteich, wo sie offenbar gerne Wasser holen. Ich müsste vielleicht endlich mal ein Moorbeet auf der Garage anlegen...


    Grüße,
    Robert

  • Meine Nachbarin hat in einer ähnlichen Situation wie bei Dir folgendes festgestellt: "Seitdem der Flo seine Bienen hat ist hier alles voll von den Viechern." - Witzigerweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Bienen in unserem Garten. q.e.d -> Man sieht nur das was man sehen will!


    Meine Frau ist auch allergisch, Mein Sohn ist damals etwa 2 gewesen und beide haben in unmittelbarer Nähe zu den Beuten im Garten gespielt regelmäßig.
    Ich drücke Dir die Daumen Deinen Nachbar mit ins Boot holen zu können.


    Gruß
    Flo

  • Mein Nachbar ist angeblich auch Bienengiftallergiker. Da ich aber wegen einer bestimmten Sache nicht mehr mit ihm rede, habe ich ihm auch nichts von meinem Plan erzählt - er kümmert sich ansonsten auch nur um sich selbst und lässt sein doppelt so großes Grundstück einfach verwildern, ohne dort irgendwas zu machen. Seiner LAG habe ich es dagegen schon mitgeteilt. Da hatten sie sich beide allerdings schon über die vielen Bienen in ihren Beeten gewundert. Sie haben sogar beide fast mit der Nase in den Blüten gesteckt, um die Bienen besser beobachten zu können, ohne dass irgendwas unschlankes passiert wäre...
    Da ich aber trotz der Arbeit im Garten und am Stand mit Stichen noch lebe, würde er schlecht dagegen argumentieren können... :p


    Am Schulreithof einige Häuser weiter war ich zuallererst, dort war man über die Frage und Mitteilung überrascht, da man dort selbst noch nie Probleme mit irgendwelchen Bienen hatte oder von anderswo davon gehört hat. War eine Empfehlung aus dem Kurs heraus, besonders auf Pferdebetrieb in der Nachbarschaft zu achten, von wegen Pferdeschweiß, sonstigen Ausdünstungen und unplanmäßigen Abstiegen durch mögliche Panikreaktionen der Reiter.
    Ist bis heute nichts vermeldet worden.


    Da die Bienen wie auch Hummeln aber auch manchmal am Boden, im Gras unterwegs sind, könnte es bei Barfußkindern im sommerlichen Garten allerdings schonmal laut und hektisch werden, da sollte man evtl. dann doch etwas vorsichtiger anklopfen...


    Gruß Andreas

  • Danke schon mal für eure vielen Kommentare! Ich bin begeistert :) ich versuche mal all die Fragen zu beantworten:
    Die Grundstücke sind nicht durch irgendwas getrennt. Es ist ein großes Feld kn "L" Form. Auf ca 200qm Pflanzen wir Gemüse an. Auf dem test stehen 14 Obstbäume, allerdings alle am Rand. Stelle ich die Beuten in die letzte Ecke, sind es ca 150m bis zu seinem Haus. Ich kann sie aber auch direkt an unser haus stellen, dann würde das als Abgrenzung zu seinem Haus stehen.
    Einen Teich hat er leider, wenn auch nur einen winzigen. Den dafür direkt an der Terrasse. Wenn es hilft kann ich aber auch einen bei uns bauen....quasi als Gegengewicht :)
    Ihr habt recht, es bleibt bestimmt nicht bei 2 Völkern...soll es auch gar nicht. Ich will nur erstmal sachte anfangen. Sollte er wirklich wehement dagegen sein, könnte ich die Beuten auch bei meinem Schwiegervater aufstellen. Er hat einen Hof und keine Nachbarn. Aber schöner ist es natürlich Zuhause. Außerdem sind wir ja in das Haus gezogen gerade weil wir einen so großen Garten für Gemüse, Hühner und Bienen wollten.
    In der Nachbarschaft (ca 400m Luftlinie) hat einer einen bienenwagen mit bestimmt 30 Völkern auf dem Grundstück stehen. Da hat sich noch nie jemand beschwert....


    Ich beantworte die restlichen Fragen nach Feierabend :) Wenn ihr noch Kommentare habt, immer her damit!

  • 400 Meter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ein ganzer Wagen!


    Da erübrigt sich doch jede Diskussion, das ist die Idealentfernung, dass die Bienen seinen Garten finden. Was soll da Deine kleine Imkerei noch verändern?