Welcher Wärmeschrank?

  • Neue Idee: Einfach ein Wärmeelement nach dieser Anleitung bauen (http://www.imkerweimar.de/imke…leitung-honigauftauschank) und zusammen mit einem Honigeimer im Trockner platzieren. Der Trockner müsste ja gut isolieren. Was haltet ihr davon?
    Danke schonmal! :wink:


    Dachte du wolltest nicht basteln. ;-) Die Billig-Trockner, die ich so kenne sind nicht besonders isoliert. So komfortabel stelle ich mir das auch nicht vor den Honig da rein- und rauszubekommen. Dann lieber einen Kühlschrank umbauen. oder Styropor-Zargen. Aber wie gesagt, mit dem richtigen Einkochautomat ist das eine schnelle und einfachere Sache.



  • Hier mein Wärmeschrank, ein gebrauchter Getränkekühlschrank. Auf die vorherige Kühlfläche habe ich Heizfolien von Conrad aufgeklebt, dazu eine Temperaturregelung auch von dieser Firma und es funktioniert super. In dem Kühlschrank ist schon ein Lüfter eingebaut, so dass im gesamten Raum eine ziemlich konstante Temperaturverteilung vorhanden ist.


    Insgesamt bekomme ich 8 Stck 12,5 Kg Honigkübel da rein.


    Grüße aus Werder wo gerade die nächste Front mit Schnee durchgezogen ist.

  • Hallo zusammen,


    ich möchte das mit dem Wärmeschrank nochmal aufwärmen. Wäre es nicht möglich einen 12,5 kg Honigeimer in den Backofen zu stellen und die Temperatur unter 40 Grad einzustellen?
    Ich könnte entweder auf Umluft gehen oder ich stelle ein Vesperbrett unter den Eimer, damit er nicht bei Ober- und Unterhitze direkten Kontakt zum Blech hat. Temperatur kann ich
    ja zur Sicherheit auch nochmal über ein externes Thermometer messen. Und bei 40 Grad schmilzt kein Kunststoff. Das wäre doch die billigste Lösung die jeder Zuhause hat und mal 24 oder 48 Stunden
    ohne Backofen geht bestimmt. Was meint Ihr dazu? Würde das funktionieren, hat jemand Erfahrung damit?

  • Hallo zusammen,


    ich bin jetzt ebenfalls an dieser Stelle angelangt und bin gerade dabei mich mit der Wärmeschrank/Einkochautomat Frage zu befassen.


    Ich würde mir gerne einen Einkochautomat zum Verflüssigen von Honig zulegen. Hierfür würde ich gerne 25kg Eimer inkl. Deckel (wie z.b. diese hier: https://www.bienen-voigt.de/im…r-aus-plastik-weiss-25-kg) benutzen. Ich schwanke zwischen dem Weck WAT 25 und dem Weck WAT 35, da ich nicht weiß welchen der beiden ich benötige um diese Eimer hineinzubekommen (die genauen Innenabmessungen des Kessels konnte ich nirgends finden). Der Deckel des Honigeimers sollte natürlich auch drauf sein und der Deckel des Einkochautomats sollte sich dann trotzdem noch ganz schließen lassen, sonst geht zuviel Wärme verloren.


    Hat jemand von euch einen dieser beiden Einkochautomaten in Verwendung und könnte mir sagen welche Eimer sich damit max. verwenden lassen?


    Danke und beste Grüße,
    Roland

  • Den WAT 35 würde ich eher nicht nehmen, ist aus Kunststoff! Wie gesagt der WAT 25 (Edelstahl-Version) funktioniert bei mir zum Honig auftauen recht gut. Allerdings mit 12,5-kg-Honig-Eimer. Da geht der Deckel vom Einkoch-Automat gut zu. Ich befürchte mit den 25-kg-Eimern wirst du den Einkochautomat nicht mehr zu bekommen. Habe aber gehört, dass andere mit dem Automat und offenem Deckel auch Honig erwärmen. Mir würde es nicht gut gefallen, aber es sollte gehen. Kann bei Gelegenheit mal nachmessen, von der Größe sollten sich die verschiedenen Modelle aber nicht unterscheiden. Hast du die Maße des Eimers (Höhe, Durchmesser)?

  • Alle 12,5-kg-Eimer die ich bisher hatte gehen in einen normalen Einkochtopf, ob von der HEG, Holtermann oder gar ein ApiInvert-Eimer! Der verlinkte oben auf jeden Fall auch! Mit 2x 13 kg (je einer in jeder Hand) hat man schon gut zu schleppen. Für mich ist alles darüber eher unhandlich, daher möchte ich gar keine größeren Gebinde. Wer den Honig nur mit dem Stapler bewegt hat sicher andere Prioritäten. ;-)


    Schau' dir ggf. auch mal diesen Thread an http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=44367 besondere Vorsicht bei den am Topf aufgedruckten Temperaturen, die sind nur sehr grob und stimmen eher nicht, auf jeden Fall ein Kontrollthermometer die ersten male verwenden und sich die korrekte Einstellung am Topf mit einem Edding markieren.

  • Ich stelle in meinen Einkocher Hobboks mit geschlossenem Deckel ein, ohne Kocherdeckel.
    Für 24 Stunden gar kein Problem.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,


    bei 40 - 45 Grad Wassertemperatur ist kein Deckel notwendig.


    Ich denke sogar daß es ohne Deckel besser ist, da im Kopfbereich des Einkochers unter dem Deckel 100 % Luftfeuchtigkeit herrscht.


    Gruß
    Ulrich