Folie auf Zip-Loc Beutel

  • Hallo, erstmal noch für alle ein gesundes, erfolgreiches Bienenjahr. Haben unsere erste Futter-Durchsicht erledigt, alle 6 Völker gut entwickelt. Bei zwei Völkern ist jedoch das Futter knapp, haben wie im Forum beschrieben mit Gefriertüten gearbeitet. Meine Frage; auf den Rähmchen liegt Folie, sollte diese entfernt werden. Schaffen es die Bienen zwischen Folie und Gefriertüte, ihr Futter zu holen. Bedanke mich schon im voraus.

  • Löcher nach oben, haben wir hier im Forum gelesen. Haben heute getestet wie rum besser auf Kuchengitter, nach unten war nicht gut, da tropft es trotz kleiner Löcher. Mein Mann baut gerade Futtertaschen, da wir sonst über Fütterer das Futter geben.

  • Ist ja kein Stabiler Behälter, und kann somit kein Vakuum aufgebaut werden, darum läuft der aus


    Ich mache immer oben einige Löcher, was da raus kommt saugen die Bienen richtig auf, repektiver saugen sie den Beutel richtig leer


    Oder eben FT, da kannst auch unten öffnen


    Mein neuester Trick, ist auf Gitter eine Perforierte Folie auflegen, darauf recht flüssigen FT, halt Honig halb Staubzucher, eine zweite dichte Folie darüber, funzt wirklich super, trocknet oder läuft nicht aus

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Unser Teig fließt nicht, daher mache ich in die Folie, welche auf den Rähmchen aufliegt ein rundes Loch direkt über der Traube und lege darauf den Zippbeutel mit ebenfalls rundem Loch nach unten.
    Da der Teig so auch auf den Rähmchen aufliegt, würde er, wenn er langsam fließt nur begrenzt fließen.
    Die Bienen haben zeit, ihn aufzunehmen.
    Zudem hat sich zumindst bei mir bewährt, dann auch die Windel/Schublade einzuschieben und das Flugloch zu verkleinern, da der Geruch doch zur Räuberei anstften könnte.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Bei uns hat das mit den Beuteln irgendwie nicht richtig funktioniert. Wir haben Zuckerwasser dick angerührt und je ca. einen halben Liter pro Beutel eingefüllt, die Luft rausgedrückt und dann mit einer Nadel perforiert. Dann direkt oberhalb der Traube auf die Rähmchen gelegt. Wurde so gut wie gar nicht abgenommen. Jetzt haben wir mit Puderzucker und Honig einen festen Teig hergestellt und diesen ebenfalls direkt auf die Oberträger gelegt und mit Klarsichtfolie oben zugedeckt. Mal sehen, ob es jetzt besser klappt.


    Gruß, Janina

  • 1. wie groß waren eure Beutel?
    2. Die sollen mindestens halbvoll sein.
    3. Nicht Nadelstiche, sondern kurze Schlitze sollen da gemacht werden, und ein bißchen rausgedrückt werden, damit sie es auch finden.
    Die Schlitze dürfen aber nicht so groß sein, daß Bienen gegen Ende IN den Beutel krabbeln - die kommen schlecht wieder raus.
    4. Worauf habt ihr die Beutel gelegt, und wieviel Platz ist darüber noch?


    Die Methode ist ganz einfach, aber es ist irre, wie viele Fehler man da einbauen kann....:roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • 1. wie groß waren eure Beutel?
    2. Die sollen mindestens halbvoll sein.
    3. Nicht Nadelstiche, sondern kurze Schlitze sollen da gemacht werden, und ein bißchen rausgedrückt werden, damit sie es auch finden.
    Die Schlitze dürfen aber nicht so groß sein, daß Bienen gegen Ende IN den Beutel krabbeln - die kommen schlecht wieder raus.
    4. Worauf habt ihr die Beutel gelegt, und wieviel Platz ist darüber noch?


    Die Methode ist ganz einfach, aber es ist irre, wie viele Fehler man da einbauen kann....:roll:


    Da ist einiges nicht ganz richtig, der Beutel sollen schon voll sein, denn Luft entweicht ja eh so ballt der Beutel angestochen wurde


    Und ich habe immer nur Stiche gesetzt, hat immer gut funktioniert
    Und ich habe Beutel von 1/2 Liter bis zu 5 Liter gefüllt, und alle wurden gut aufgesogen
    am besten waren ganz normale transparente 5 Liter Mülltüten, die ich immer einfach zuknöpfe

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Unsere Beutel waren solche, die 1 Liter fassen können. Sie waren dementsprechend also halb voll. Ich habe eine etwas dickere Nadel genommen und immer auch ein bisschen was raus gedrückt, damit es sicher gefunden wird. Bei Schlitzen hätte ich Angst gehabt, dass es einfach raus läuft... Die Beutel lagen direkt auf den Oberträgern über der Bienentraube. Weil der Deckel dann nicht mehr drauf passt haben wir notgedrungen einen leeren Honigraum auf den Brutraum gestellt. Die Folie dieser Zip-Loc Beutel ist aber viel fester als die einer Mülltüte. Vielleicht hat es damit etwas zu tun?

  • Moin Moin,


    Irgendwie reden mal wieder alle aneinander vorbei, oder? Es geht doch beides.
    Bei Flüssigfutter keine Schlitze machen, sondern kleine Löcher Richtung unten, Vakuum verhindert das auslaufen.
    Bei Teig besser mit Kreuzschnitt nach unten direkt über der Traube. Kondenswasser erleichtert den Bienen dabei die Abnahme.


    Viele Grüße,


    Flo