Die Biene weiß, wer sie ist - Prof.Dr.Dr. R.Menzel

  • Hallo und guten Morgen,


    ich war letztes Wochenende zum 3. Oberlausitzer Bienefachtag.


    http://www.lebenstraeume-verei…itzer-bienenfachtag-2015/


    Unter anderen sehr guten und informativen Vorträgen war auch Prof.Dr.Dr. R.Menzel da.
    Er referierte über das Thema "Wie Neonicotinoide die Navigation von Bienen beeinflussen".


    Für mich als Neuimker hochinteressant. Habe hier im Forum schon viel darüber gelesen.
    In seinem Vortrag war natürlich alles noch viel ausführlicher dargestellt, wie sie die Versuche mit den Bienen durchgeführt haben.


    Dies ist mir auch noch "untergekommen"


    http://www.zeit.de/zeit-magazi…-forschung-randolf-menzel


    Viele Grüße aus der Westlausitz

  • Die Überschrift ist wieder ein schönes Beispiel für populistischen Jouralismus und wissenschaftliche Trugschlüsse.
    Auch das ständige Abschweifen zu anderen Tierarten ist irreführend.


    Gefühlsempfindungen, komplexe Entscheidungsprozesse, Lernfähigkeit und Abstraktionsvermögen haben rein gar nichts mit Bewußtsein und Selbsterkenntnis im Sinne von "wissen, wer man selbst ist" zu tun!


    Vom Leiter eines Neurobiologischen Instituts sollte man dieses Wissen eigentlich erwarten können!



    André

  • gefühlsempfindungen, komplexe entscheidungsprozesse, lernfähigkeit und abstraktionsvermögen haben rein gar nichts mit bewußtsein und selbsterkenntnis im sinne von "wissen, wer man selbst ist" zu tun!


    q.e.d.

  • Ich habt mich missverstanden.
    Quod erat demonstrandum bedeutet ja eigentlich "Was zu beweisen war".
    Meine Frage zielte darauf ab, ob es in diesem Falle nicht besser heißen müsste: Was zu beweisen wäre.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

  • Dann wäre "Quod esset demonstrandum" richtig, aber das kürzt man nicht mit q.e.d. ab.
    Ich denke Prof.Dr.Dr. R.Menzel sieht es als bewiesen an, nur es fehlen weitere Wissenschaftler die seine Meinung teilen.


    VG Martin

  • Vielleicht lässt sich das etwas präziser in seinem Buch nachlesen, das Ende diesen Jahres oder Anfang 2016 erscheinen soll. Ich wollte nach dem Zeitartikel wissen, wo sich von ihm gebündeltes Wissen zur Biene befindet: das war dann seine Antwort. Aktuell gibt es nur immer mal wieder den ein oder anderen Vortrag in Fachbüchern und meist auf Englisch. Dann warte ich mal bis zum Jahresende.
    bis neulich
    Andreas

  • Veröffentlichung der Menzelgruppe an der FU:
    Reception and learning of electric fields in bees


    Nochmal der dazugehörige ADIZartikel:
    "Hochspannung" im Bienenvolk

    Zitat

    Vielleicht werden wir in Kürzeunsere Bienenvölker mit einem Handyausstatten, das uns anruft, wenn dasVolk in Schwarmstimmung gerät oderetwas nicht in Ordnung ist (zum Beispiel, weil Pflanzenschutzmittel aufgenommen wurden oder auch eine Krankheitausgebrochen ist)? Wer uns dabeihelfen will, ein solches Warnsystem zuentwickeln, ist herzlich eingeladen, mituns Kontakt aufzunehmen.

    :daumen:



    Das Thema wird im Forum leider noch nicht ausgereizt...

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Exilektriker....sozusagen


    Aber, hier gibts doch noch mehr "Strippenzieher" & Bienerds....nicht nur die Metalheads.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“