Imker aus Erfurt soll die Imkerei in USA retten

  • Deponiehonig?
    Warum fallen mir dabei gleich weggeworfene Gläser ein?


    Du hast den Artikel schon gelesen?


    Es geht um die Renaturierung einer Deponie. Sprich da ist Erde darüber und es wächst schon was drauf, also ist nichts mit Honiggläser, außerdem gibt die doch jeder bei seinem Imker zurück ��

  • Mir entzieht sich die Ursache-Wirkung...
    Wie kann man Amerikas Bienen retten mit mehr Ertrag, und mit Begrünung von Deponien???


    Die industrîellen Mandelerzeuger dulden keinerlei fremde Pflanze in ihren Plantagen. Da ist es nur normal dass die Bienen hops gehen. Gesunder Menschenverstand ist gefragt.

  • Mir entzieht sich die Ursache-Wirkung... Wie kann man Amerikas Bienen retten mit mehr Ertrag, und mit Begrünung von Deponien???


    Danke. Nur wenn man Monokulturen und Bienenhaltung nach industriellen Maßstäben konsequent außer Acht läßt, bleibt vom Artikel überhaupt noch was übrig. Mit 'Kommunistische Biene soll Mutter des Kapitalismus retten' hätte man vielleicht noch mehr Leser erreicht. Was für ein Armutszeugnis journalistischer Arbeit.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo,
    wenn das der gute Liebig liest - 60 000 Bienen in einem Volk? Das geht nicht einmal theoretisch. Ist wohl gerade Mode deutsche Imker in die USA. Werde im Herbst dort auch einen Vortrag halten. Allerdings nicht als Heilsbringer. Sondern zu einfacheren Themen. Kann man im Winter ein Volk öffnen zur Varroabehandlung. Kann man ein Volk ohne Schleier durchsehen. Wahnsinn, auch der Kindergarten schaut zu.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Da muß ich aber mal dumm fragen, was ist so unglaublich bei den Völkern mit 60000 Bienen, das ist meiner Meinung nach die notwendige Zahl an Bienen, für die Magazinbetriebsweise. In einer Segeber Beute, mit einer Brutzarge 1,5 DNM und 3 Honigraumzargen DNM da sind bestimmt noch mehr Bienen drin. Mit solchen Völkern ist es auch kein Problem 60 kg Honig zu erzeugen, wenn eine andauernde entsprechende Tracht vorhanden ist.


    Aber wie der Erfurter Imker die Imkerei in den USA retten will, ist mir nicht klar.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo DRobi,
    auf einer dicht besetzten Seite einer Zanderwabe befinden sich nach Liebefeld 1000 Bienen. 40 000 Bienen gehen auf 20 Zanderwaben. Eine Königin legt maximal 2000 Eier. Sie kann, da täglich auch 2000 Bienen verenden, gerade mal diese Zahl halten. Tracht, PSM verringern weiter die Population. Das Lebensalter der Bienen wird auch nicht mehr so hoch
    eingeschätzt.
    So nach neuen Erkenntnissen: "Ein Volk hat im Durchschnitt 30 000 Bienen. Selten mehr als 40 000. Spitzenvölker 1%o größer als 50 000." Es ist möglich, dass einer im Forum letzteres hat.



    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo


    Ich zitiere mal aus dem Buch "Die Magazinbetriebsweise der Weltimkerei"


    Zitat: Es war Professor Dr. Clayten L. Farrar, der 1937 feststellte, daß Völker mit 30000,45000,und 60000 Bienen nicht 2-, 3-, und 4 mal, sondern 2,7mal, 4,4 mal, und 6,1 mal mehr Honig als Völker mit 15000 Bienen einbringen.---- Starke Völker arbeiten auch bei "Läppertracht" wirtschaftlicher als kleine.----
    Er führt auch Völker mit 80000 Bienen auf.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)