Milbenfrage

  • Hier die Kontrollgewichte und Milbenzahlen von heute:


    [TABLE='width: 779']

    [tr]


    [TD='class: xl25, width: 57, align: right']18.02.15[/TD]
    [TD='class: xl24, width: 113']12:00 5 ° +[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']30M 13,15/13,05[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']17M 10,25/ 10,35[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']1M 13,6/13,45[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']3M 11,65/11,15[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87'][/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']0M 12,55/12,35[/TD]
    [TD='class: xl26, width: 87']9M 12,15/12,10[/TD]

    [/tr]


    [/TABLE]



    Die erste Beute hat 30 Milben seit dem 14. 01. 2015 auf dem Brett gehabt. Die andern alle weniger innerhalb derselben Zeit, also eines reichlichen Monats. Das ist für mich insofern unerwartet, als diese Beute bisher die wenigsten Milben hatte, und überhaupt ist es kein starkes Volk. Wo kommen die mit einmal alle her?


    Ist das noch Okay? Ich wunder mich überhaupt, wo jetzt die Milben herkommen. Fallen die von den Winterbienen runter, oder sind das schon neu erbrütete? Der Futterverbrauch war während dieser Zeit überall so um die 2 kg.

  • Hallo Debora


    4-5 Milben habe ich bei meinen Segebergern auch gefunden, auch etwa einen Monat. Naja die 30 Milben würden ja bedeuten, eine pro Tag, das wäre schon reichlich. Aber ich denke, durch die Aufräumungsarbeiten der Bienen, bei der Brutnestvorbereitung fallen die die Milben, vielleicht auch von den Bienen. Ich glaube nach dem Reinigungsflug, wird es dann keinen Milbenfall mehr geben, falls doch, dann hättest du zu viele Milben.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)


  • Also 30 Milben in dem Zeitraum ist schon ordentlich.
    Denke das die Mädels einfach nicht aus der Brut gegangen sind, die Winterbehandlung deshalb nicht den erwünschten Erfolg gebracht hat und die Milbe somit sich gut vermehren konnte. (-ein Vermutung- )


    Was für eine Frage ich mir allerdings auch noch stelle, imkerst du mit Zander, Dadant, DN.... ein oder zwei Bruträume?
    Finde das Gewicht doch a bissele wenig zum Teil.
    Vielleicht kann einer noch was zum Gewicht sagen

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN MAN MITTEN DRIN AUFHÖRT!!!

  • Kinners, hört auf, Euch gegenseitig verrückt zu machen und nehmt die Finger von den Beuten (mal ausgenommen die Pressing-Fans).


    Erstens könnt ihr jetzt überhaupt nichts tun.
    Zweitens können herabgefallene, tote Milben keinen wie auch immer angerichteten Schaden anrichten. Vielleicht sind sie ja auch ein gutes Zeichen? :wink:
    Drittens finden die eigentlichen Varroa-Zusammenbrüche definitiv nicht vor der Durchlenzung statt - aber auch nicht in den Wochen danach.


    Und viertens könnt ihr Milben zählen, bis ihr schwarz werdet und könnt doch nicht wissen, wieviele dann noch drin sind.
    Verbringt Eure Zeit lieber mit Rähmchenbasteln usw.


  • Was für eine Frage ich mir allerdings auch noch stelle, imkerst du mit Zander, Dadant, DN.... ein oder zwei Bruträume?
    Finde das Gewicht doch a bissele wenig zum Teil.
    Vielleicht kann einer noch was zum Gewicht sagen


    A: Dadant
    B: Brutraum + Leerzarge
    C: Gewicht jeweils von beiden Seiten gewogen. Man kann die Zahlen also gewissermaßen addieren.


    In der Nacht ist ja noch Frost. Kann man da nochmal mit Oxalsäure ran? Jetzt im Februar?

  • Das mit der Nichtwirkung in die Brut war mir klar.
    Die Frage ist, ob es stimmt, dass man nur einmal träufeln soll, weil es die Bienen so stark belastet, aber durchaus mehrfach bedampfen kann. Wenn das - zuverlässig - stimmt, wäre die Verdampfung ja ein Mittel, einem aus irgendeinem Grund immer noch zu stark belasteten Volk zu helfen.


    (Für mich mehr eine theoretische Frage, da ich auf die "Alten" höre und nichts am Volk mache als manchmal drumzuschleichen und aufs Flugloch zu schauen.)

  • Hallo Debora,
    unser Waagstockvolk zehrt im Moment 100g am Tage. Es hat den ganzen Winter die Brutnesttemperatur hoch gehalten. Mann und frau müsste auch wissen wann deine Oxalsäurebehandlung war. Die Wirkung hält bis zu vier Wochen an. War zwischendurch ein Reinigungsflug können viele Milben fallen. Keine Panik, du hast sicher die Windel geputzt. Sehe in drei bis vier Tagen nach, dann weißt du mehr. Wenn dann noch immer das Panikorchester spielst, dann nehme die verdeckelte Brutwabe heraus. Sind die Milben dunkel, dann sind es Altmilben. Sind auch ganz helle, dann wurden schon Milben erbrütet.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Wenn das - zuverlässig - stimmt, wäre die Verdampfung ja ein Mittel, einem aus irgendeinem Grund immer noch zu stark belasteten Volk zu helfen.


    Ja, das stimmt - zuverlässig!
    Aber die Völker sind jetzt nicht stark mit Milben belastet. Und die Milbenlast ist sowieso in der Brut.
    Wenn jetzt verstärkt Milben fallen, dann weil die Völker Frühjahrsputz machen und alle Milben die irgendwo hängen geblieben sind, runterfallen.
    Wer Windeln im Frühjahr liest, weiß das.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)


  • Mann und frau müsste auch wissen wann deine Oxalsäurebehandlung war.
    Remstalimker


    War kein geeignetes Wetter. Es war am Tag während des gesamten Winters nicht wesentlich unter Null und nicht klar bei stiller Luft. Erst jetzt Anfang Februar wären 2 geeignete Tage gewesen, aber da wollt ich wegen des Brutbginns im warmen Januar nicht mit OS mehr ran.



    Die Wirkung hält bis zu vier Wochen an. War zwischendurch ein Reinigungsflug können viele Milben fallen.


    Ja heut z. Beispiel, ist 10 ° + nicht unwindig, aber vor vier Beuten ganz schöner Betrieb .... die anderen beiden Beuten brummen nur, wenn man ranklopft.



    Sind die Milben dunkel, dann sind es Altmilben. Sind auch ganz helle, dann wurden schon Milben erbrütet.


    Ja sind eher dunkel ....

  • dann nehme die verdeckelte Brutwabe heraus.


    und schmelze/gefriere diese Brutwabe ein (Fangwabe)? Hast Du, Remstaler, es so gemeint zur Rettung der Entnahmevölker? Bei kleiner (handtellergroßer) Brutfläche - würde da ein Ausschneiden der verdeckelten Brutfläche ausreichen? Zur Rettung auch aller vermilbten Brutwaben etwa durch bienenfreies Rüberhängen und Weiterpflegenlassen in einem Brutsammlervolk (mit Nachbehandlung, ggf. Ausschluß von der Honigernte) - bei Debora wohl das am stärksten milbenverseuchte 30M-Volk - dürfte wohl jetzt weder genug Bienenmasse noch ausreichende Außentemperatur sein?
    mangels eigener Vorfrühlingsmilben rein theoretisch fragend - Gottfried

  • Oh, Mann!
    Da steht "Milbenfrage" oben und die eigentlich wichtige Info kommt erst jetzt:


    Wetter passte nicht.
    So so.
    Also erfolgte überhaupt keine Restentmilbung.


    Das gibt's überhaupt gar nicht, dass man in der wahrscheinlich brufreiesten Zeit die nicht durchführen könnte.


    Die Frage ist, ob sie die gebraucht hätten, um einem möglichst milbenarmen Start hinzubekommen.
    Muss nämlich nicht pflichtmäßig sein, wenn man rechtzeitig für Tabula rasa mit vielen gesunden Winterbienen sorgen konnte.
    Wer das nicht weiß oder beurteilen kann, der sollte tunlichst eine Winterbehandlung machen und nicht MITTE FEBRUAR eine "Milbenfrage" stellen.
    Der Zug ist abgefahren...


    Wie oben schon gesagt, die sind in der Brut und bleiben das anteilig auch. Eine schnelle Entwicklung hin zur Schadschwelle kann, muss aber nicht sein.


    Frühe TBE, Puderzucker. So meine Präferenzen.


    Aber wie War das noch mit dem Muschelinhalt und den Rüsseltieren? :roll:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper