Was soll man davon halten?

  • Hallo Debora


    Auf den ersten Blick würde ich sagen, da kann schon eine Spitzmaus die Beute besucht haben. Vielleicht sind es auch Reste von Bienen, die, die Wespen im Herbst auf dem Boden zurückgelassen haben und die jetzt bei den Aufräumungsarbeiten der Bienen durchs Gitter fallen. Ich denke aber eher an einen einmaligen Besuch einer Spitzmaus. Alles im grünen Bereich.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Das schafft die Spitzmaus schon und sie kommt auch in den kleinsten Schlitz. Ich habe dieses Jahr auch im Vorraum einer HBB Spuren der Spitzmaus.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Auf den ersten Blick hätte ich auch auf Wespen getippt. Aber das könnte ja auch eine Maus gewesen sein. Richtige Mäuse schroten richtig Waben. Und 50cm sind eine Einladung für jede Maus! Mäusegitter muß dran!


    Gruß Jörg

  • Hallo Herr Rübengrün
    1. Zerreibe den "Kot" wischen den Fingern und rieche daran. Dann wird aus Vermutung Wissen.
    2. Hört doch auf das, was Reiner sagt. Selbst wenn ihr einen Dinosaurier in eurer Beute hättet, ja und? Noch 2 oder 3 Wochen, dann könnt ihr alles wieder regeln.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hey, vom Anfassen und zerreiben von Mäusekot würde ich aufgrund der Hantaviren-Problematik in jedem fall abraten! Sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Aber ich kann mich nur anschließen, Mäusegitter ran oder einfach in ruhe lassen.


    Gruß

  • Och je, da geht`s aber um`s Einatmen von Staub und um Nager (Rötelmäuse). Spitzmäuse sind keine Nager. Dran riechen wird schon gehen.


    Sollte man Staub zwischen den Fingern haben, dann ganz flach atmen :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Damit ich was lerne, auch wenn ich es nicht machen will: Was gibt es denn zu erfahren, wenn man verdächtige Krümel zerreibt? Zerreibt sich Spitzmauskot anders als normaler Nagermauskot? Gibt es unterschiedliche Duftnoten? Was könnte es sonst noch sein und wie spürt oder riecht sich das anders an?


    Bei mir sind die Köttel unter der Beute definitiv Nagermausköttel (wobei mir gerade auffällt, dass ich gar nicht weiß, wie Spitzmausköttel aussehen) und die dürfen dort sein. Gelegentlich finde ich auch geschrotete Bienenbestandteile, aber immer nur von drei/vier Bienen. Dafür mache ich jetzt auch keinen Aufstand. Die Völker sind noch da und sehen von oben ganz aktiv aus. Der Rest wird sich zeigen.


    Viel Spass noch bei der Köttel-Degustation!
    Kikibee

    With lots of room for improvement.

  • :cool:
    Es geht eher darum, überhaupt zu erfahren: habe ich nur den Verdacht auf Mäusekot oder sind es Harmloskrümel anderer Art.
    Tja: Mäusekot.... der Stinkt eben ganz typisch. Zerdrücken und Reiben und es mieft dann auch wieder frisch.
    Ist der K....-Test sozusagen.:p


    Der Hinweis auf Nager und Nichtnager ging meinerseits in die Richtung, dass das oben erwähnte Hanta-Virus (welches man mit Staub von Mäusekot inhalieren muss zur Infektion) hauptsächlich in unseren Breiten von Haselmäusen ausgeschieden wird. Die sind größer als Spitzmäuse und nicht betont Insektenfresser.
    Grenzwertig kleine Mäusekeile werden von Spitzmäusen, insbesondere der Zwergspitzmaus überwunden. Von normalen nicht.


    Wenn kein Mäuseschutz dran ist muss man aber nun mal mit allem rechnen, die Behausung zählt schließlich auch und Nahrung gibt es allemal direkt im Zimmerchen.


    Hantavirusinfektionen sind selten und ich bin eigentlich irgendwie gegen Panikmache... viele inhalieren täglich gegen Bargeld ganz andere Sachen in den Glimmstengeln und stellen sich bei so nem Thema dann mimosenhaft an.
    Beim Ausfegen eines mäusebewohnten Bienenhauses im Frühjahr sollte man vielleicht wachsamer sein.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • "Flach ist das Stichwort jetzt" würde Dittsche sagen.
    Flach halten, den Ball nämlich.
    Wer jetzt erst an Mäuseschutz denkt, ist zu spät, und wer jetzt noch in gut gemeintem Aktionismus ein Gitter anbringt, sperrt eine Maus höchstens noch ein.
    Spitzmäuse finden im auftauenden Boden wieder anderweitig Futter.
    Freunde, durchhalten: es ist bald Frühling.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-