• Ich nutze auch die Laser von Pigrol und bin auch super zufrieden.
    Ich staune auch immer wieder über die Ergiebigkeit. Und sie lässt sich auch sehr gut verarbeiten.
    Vielleicht sollte ich mal vorsprechen wegen Tantiemen :wink:

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Hallo zusammen,


    möchte mich gern anschließen:


    Benutze auch seit Anfang an ausschließlich die Pigrol-Lasur für alles (Holz-Beuten inkl. Boden, Fütterer usw.)
    Nun aber die Frage: Macht es Sinn, die beanspruchten Teile, die nicht direkt Wohnraum für die Bienen sind, sprich Fütterer, Deckel, Boden, Flugbrett, stattdessen mit dem Pigrol Lack zu behandeln?
    Bei diesen hätte ich keine Sorgen wegen Feuchtigkeit innen, würde aber vermuten, dass der Lack dauerhafter ist.


    Grad bei den Anflugbrettern such ich nach einer besseren Lösung. Oder eben doch die von Bergwinkel kaufen..?

  • Hallo,


    Ich habe meine Beuten mit Leinölfirnis behandelt. Drei Anstriche, die zwei letzten mit beigemischten Pigmenten. Das Ergebnis ist sehr gut, allerdings finde ich Erdpigmente nicht so gut zum Verarbeiten. Ist allerdings sehr zeitaufwendig, mit einer fertigen Lasur tut man sich leichter.


  • Mit Biozertifikat!


    Pigrol ist bei Bioland nicht zugelassen wegen chemischer Härter oder so, leider, hatte die Lasur früher auch mal verwendet.


    Ich nehm jetzt Auro Holzlasur.

    Grüße aus Leipzig
    Thomas

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Thomasbienen () aus folgendem Grund: 1 zeile gelöscht. Könnte falsch verstanden werden

  • Hallo Leute,
    bin neu und möchte nur fragen ob es Sinn macht, die Beuten auch innen zu streichen. Ich dachte mir dass die innen lasierten Beuten besser zu reinigen sind.
    Über eine Antwort wäre ich recht dankbar.

  • Hallo rennraddic,
    es macht keine Sinn eine Beute innen zu streichen oder zu lasieren.
    Die Innenpflege, auch neuer Beuten, erledigen die Bienen mit Propolis selbsständig und besser als jeder Anstrich.


    Diskussion hierzu siehe auch hier: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=46117&highlight=innen+streichen


    Gruß Eisvogel und herzlich willkommen hier im Forum

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Das Lakieren oder Lasieren der Beuten , im Innenraum widerspricht sich von selbst . Die Biene , damit sollte mal irgendwann Klarheit in die Köpfe der Neuimker kommen , macht seit ewiger Zeit das , was sie als richtig empfindet aus einem Naturinstinkt . Gerade dieser , ist bei uns nicht mehr vorhanden . Die Biene reagiert zu allem , was sie beeinflußt auf ihre bienengwohnte Art . Das allein ist heute schon ein mittelprächtiges Erlebnis , das man sich in Ruhe durch den Kopf gehen lassen sollte .
    Übertrieben formuliert könnte man schon sagen : Von den Bienen lernen , heißt ... .
    Wie also Eisvogel schon sagt , das die Bienen selbst die Angelegenheit mit dem Schutz in jedem Fall besser hinbekommen , ist außer Frage .
    Gruß hannes

  • Hallo, hab gerade zwei Beuten innen abgeflammt und da kam mir der gleiche Gedanke. Kasten von außen mit dem Brenner behandeln :confused:... Funktioniert das ganze auf Dauer?
    Hast Du evtl. ein paar Bilder von einer "benutzten" Beute?


    Gruß


    HeiLo

    „Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen.“ (Konrad Adenauer)

  • Das Leinöl taugt nix für draußen. Nichts gegen Ölfirnis, aber kein reines Leinöl. Aber mach mal, Du hast ja im Gegensatz zu mir ja keine Gewährleistungsprobleme zu beachten. Und eine Ausbildung wird auch überbewertet, bestimmt.


    Beste Grüße,
    Ralf


    Das sehe ich anders. Und da bin ich auch nicht allein:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lein%C3%B6l


    Aber das soll bitte jeder so machen wie er möchte bzw. in seiner "höheren" Ausbildung gelernt hat! :oops:

  • Eine Frage bezüglich Lasur für die Beuten und Bienenhaus habe ich an die Profis:
    Habe vor ca. 10 Jahren einige Beuten und auch meinen Freistand mit Bondex Lasur (verschiedene Farbtöne) gestrichen und muß nun feststellen, dass die Lasur in den Farbtönen grün und braun großflächig abfällt, so als wären die Beuten lackiert und der Lack platzt ab.
    Was ist denn da schief gelaufen? Und welche Lasuren sind zu empfehlen, damit das nicht wieder passiert?

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Moin,


    von Bondex gibt es Dünnschicht-, Dickschicht- und Lacklasur :)


    Welche hast Du denn benutzt? Dickschichtlasuren blättern schonmal gerne ab, besonders auf Nadelhölzern. Lacklasur kenn ich persönlich nicht, aber der Hersteller wirbt mit 'färbt wie Lasur, schützt wie ein Lack'. Blättert dann auch ab wie ein Lack, schätze ich. Aber nach zehn Jahren im Freistand kann auch mal was abblättern, oder? Scheint mir jetzt nicht allzu ungewöhnlich. Je dicker und undurchlässiger die aufgebrachte Schicht, desto eher löst sie sich flächig. Nimm eine normale Lasur, dann sollte es passen. Ich mit der von Pigrol sehr zufrieden. Hab aber auch Teile mit einer 08/15 Baumarkt-Hausmarkenlasur gestrichen, die tut es auch. Ist halt nicht so exklusiv, kostet aber auch nur 8€ statt 49€ der 2,5 L Eimer. Auch auf Wasserbasis.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Liebe Imker,
    nachdem ich bisher Styroporbeuten hatte, habe ich mir jetzt die erste Holzbeute zugelegt. Ich habe relativ umfangreich recherchiert, wie und ob ich die Beute von außen behandle. Ich möchte eine evtl. spätere Bio-Zertifizierung zumindest offen halten. Mein Ergebnis: Richtig effektive Holzschutzlasuren enthalten gleichzeitig Stoffe, die ich den Bienen nicht zumuten möchte (häufig auch Biozide). Übrig bleiben für mich daher nur sanftere Mittel mit mäßigem Holzschutz. Sollte ein Zarge irgendwann hinüber sein, ist's halt so, ist ja "nur" eine Holzkiste.


    Nachteile der für mich denkbaren Optionen (haben alle natürlich auch Vorteile):
    1.) Gar nicht streichen: Holz vergraut sehr schnell.
    2.) Leinöl: relativ schwierig zu verarbeiten, lange Trocknungszeit.
    3.) Leinölfirnis: häufig unklar, welche Trockenstoffe verwendet wurden, meistens nicht ganz unbedenkliche.
    4.) Pigrol Beutenschutzlasur: relativ teuer, außerdem wird hier Kundentäuschung betrieben, wenn auf deren Website steht: "ÖkoP ist für die Kontrolle nach den Richtlinien der wichtigsten Öko-Anbauverbände in Deutschland zugelassen." Wie hier schon gesagt wurde ist Pigrol bei z.B. Bioland oder Demeter definitiv nicht zugelassen wegen der synthetischen Inhaltsstoffe (hab bei Bioland extra angerufen). Die angegebene Öko-Zertifizierung gilt anscheinend nur für EG-Bio. Bioland hat Pigrol auf diesen Umstand auch schon hingewiesen, aber bisher wohl ohne Konsequenzen.
    5.) Selber etwas mischen: mir zu umständlich.
    6.) diverse Bio-Holzlasuren, z.B. Wetterschutzlasur von Biopin: Lasuren enthalten meistens Harze, die die Farbe irgendwann aufplatzen lassen. Da hilft dann nur noch abschleifen.


    Letztendlich bin ich beim Biopin "Gartenholzöl" gelandet. Es enthält im Wesentlichen nur pflanzliche Öle, Pigmente und als Trockenstoff wird seit einiger Zeit ein Eisenkomplex verwendet. Da es keine Lösungsmittel enthält, riecht es kaum. Für Bioland ist es auch in Ordnung. Es lässt sich gut verarbeiten und trocknet über Nacht. Im Farbton Kiefer ergibt es auf hellem Fichtenholz ein schönes Honiggelb. Und: Kostet "nur" ca. 23 EUR für 2,5 l.


    Der Praxistest draußen bleibt jetzt abzuwarten. Allzu viel erwarte ich nicht, aber zumindest etwas Schutz gegen Nässe und UV. Hat von Euch schon jemand Erfahrungen mit diesem Produkt?