Suche bestimmte Honiggläser!

  • Hi!


    Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich suche zwei Honiggläser-Typen, am besten eben von einem deutschen Versender.


    Typ 1: Twistoff Deckel "deep", und zwar im Stile wie der abgebildete Blechdeckel. Beispiel hier und hier Das eine ist zwar ein deutscher Anbieter, vllt kennt aber jemand noch eine Quelle?
    Typ 2: Zweiter Typ, normaler Twist-off Deckel, aber Gläser etwas höher als die bei uns gängigen. So wie hier, die Österreicher haben glaub ich ihr Imkerbund-Glas ungefähr so.


    Für jeden Tipp bin ich dankbar =)


    Gruß,
    rugnuza

  • Danke Baudus! Im zweiten Link wurde ich fündig, was die tiefen Blechdeckel angeht.
    Zu den Gläser mit Wabenprägung hab ich jetzt leider nichts gesehen.


    In Italien scheinen die standardmäßiger zu sein, dort bin ich auch drauf gekommen. Hier nochmal die Gläser aus Italien, wie ich sie auch daheim stehen hab: Link
    Finde die sehr angenehm.


  • Typ 1: Twistoff Deckel "deep", und zwar im Stile wie der abgebildete Blechdeckel.


    Hallo,


    ich verwende genau diese Pfundgläser von Flaschenbauer mit Blechdeckel. Möchte nur darauf hinweisen, dass das keine Twist-Off- Deckel sind!
    Sie haben bei Lieferung eine Pappeinlage. Diese musst Du bei nochmaliger Verwendung ersetzen, dazu passende Deckeleinlagen für den Austausch besorgen (Achtung, keine Normgröße). Die Deckel gehen 2-3x, dann müssen sie spätestens ersetzt werden.


    Meine Kunden mögen diese Gläser; besonders in Kombi mit Folienetikett und Regionalitätsbezug sowie Netzwerk Blühende Landschaft Siegeletikett obendrauf landen die immer wieder in Geschenkekörben und als Mitbringsel, was Neukunden automatisch rekrutiert :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • An dieser Stelle gleich eine Frage, weil mich beetic mich drauf bringt.


    Wie oft kann man dann einen Twist-off Deckel wiederverwenden? Nur mal als grober Durchschnittswert? Bei normaler Behandlung sollte der doch bei Honig lange halten.


    und beetic : aus welchem Material ist die Einlage? Leiern die Blechdeckel dann aus, oder wieso musst du sie tauschen?

  • Die Einlage ist wie eine übliche Einlage z.B. wie bei DIB-Gläsern oder auch Neutralgläsern bekannt. Weiß.
    Ersatzdeckeleinlagen zum Austausch, die passen z.B. diese hier.


    Die Deckel werden am Rand manchmal unansehnlich oder haben je nach Behandlung Dellen, dann nehme ich neue. Je nach Gläserplanung und bekanntem Rücklauf und Abfüllverhalten würde ich einfach schon mal mehr Deckel mit bestellen.


    Edith:


    TO-Deckel lassen sich zwar sterilisieren. Deckel sollen aber offiziell gar nicht wiederverwertet werden.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hier einmal ein DB-Artikel zum Thema Ökobilanz Glas und Deckel, das DIB-Glas betreffend,
    "Imker-Honigglas, antiquiert oder doch auf dem neuesten Stand?"
    dort kann aber auch allgemein etwas an Info abgegriffen werden, dort steht:

    Zitat

    Außerdem sind Deckel mit eingespritzten Dichtungen, wie z. B. Twist-Off-Metalldeckel, aus hygienischen Gründen als Einmaldeckel ausgelegt.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hi beetic,
    thx für den interessanten Artikel. Wenn das DIB-Glas nicht so kreuzhässlich wär, würd ich mir sogar überlegen da mitzumachen.
    Aber das mit den Einlagen hört sich doch gut an! Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass es hygienische Probleme bei den Twistoffs geben soll. Für Marmelade, die ja viel mehr rumschmutzt, kann man die ja auch einige male nehmen.
    Dennoch, das mit den Einlagen ist ein interessantes Ding. Gerade für den Verkauf, wo ja doch hohe Ansprüche ans Optische gestellt werden.

  • Marmelade wird heiß eingefüllt, die Deckel kochen wir immer ab, so das selbst die Deckel noch heiß auf das frisch und heiß befüllte Glas kommen (wenn es sich um gebrauchte Deckel handelt). Aber selbst bei genauster Kontrolle erweißt sich der eine oder andere Deckel hinterher als undicht (die Marmeladendeckel sind eingewölbt, wegen Vakuum).
    Die "Knack" kontrolle hast Du nicht beim Honig. Das Dichtungsgummi nimmt zu dem auch sehr schnell Fremdgeruch/Geschmack an und gibt es an den Inhalt weiter (essigsauer Eingekochtes z.B.). Weißt Du was Deine Kunden mit dem Glas / Deckel in der Zwischenzeit angestellt haben ? Also Altöl war noch das Harmloseste was ich im Glas mal hatte (Rückgabe von einem älteren Herrn).


    Von daher landen alle gebrauchten TO-Deckel im Müll, lieber neue verwenden. Und so teuer sind die nun auch nicht, wenn man die nicht gerade einzeln kauft.


    Übrigends, TO-Deckel von Honiggläsern verwenden wir für Marmeladengläser weiter, wenn die aus dem eigenen Verbrauch kommen und laut "Honigetikett" nicht älter als drei Jahre sind. Weichmacher in der Deckelgummierung verflüchtigen sich, Deckel werden dadurch auch undicht.


    Thema Weichmacher: die sind auch in den anderen Deckeln vertreten, also egal ob TO oder mit Deckeleinlage, in beiden sind verschiedene Weichmacher enthalten.


    Kann man lange drüber diskutieren, fraglich nur ob man damit weiter kommt. Wie haben unsere Vorfahren vor der Industrialisierung eigendlich den Honig verkaufsfähig und lagerfähig verpackt, wie transportiert, wurde Honig "exportiert/importiert" ? Wie hygienisch war da die Verpackung ?

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