Umfrage bezüglich der Varroatose - potenzielles Verfahren zur Bekämpfung

  • Liebe Imkerinnen und Imker,

    in Zukunft wird es vermutlich möglich sein, die Varroamilbe effektiv mit einer physikalischen Technologie ganz ohne Chemie zu bekämpfen. Um vor den Forschungsarbeiten den Markt, Chancen und Risiken zu analysieren, schreibe ich eine Bachelorarbeit zu diesem Thema.
    Mein Name ist Charis Eickert und ich studiere in Göttingen Wirtschaftsingenierwesen an der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) Fakultät Ressourcenmanagement. Die Bachelorarbeit schreibe ich für das Fraunhofer Institut. Sie gilt der Einschätzung der Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit des potenziell neuen Verfahrens zur Bekämpfung der Varroamilbe.

    Im Rahmen einer Online-Umfrage würde ich Sie gerne darum bitten, mir Ihre Erfahrungen, Werte und Wünsche zu diesem Thema zu schildern. Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten und endet am 28.02.2015. Es würde mir jedoch sehr helfen, wenn Sie den Fragebogen bis zum 13.02.2015 ausfüllen und eventuell an andere Imker weiterleiten könnten.

    Bei Fragen oder Wünschen können Sie sich natürlich bei mir melden.
    E-Mail: charis.eickert@hawk-hhg.de

    Link zur Umfrage:
     
    http://ww2.unipark.de/uc/umfrage_varroatose/


    Mit freundlichen Grüßen,
     
    Charis Eickert
    Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens
    HAWK Göttingen
    Fakultät Ressourcenmanagement
    Büsgenweg 1a


     
     

  • Hallo Frau Eickert,
    wird man hier auch einmal Ergebnisse Ihrer Umfrage lesen können?
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Eisvogel,
    vielen Dank zunächst für das Interesse. Ich wüsste nicht, was zum gegebenen Zeitpunkt dagegen sprechen sollte. Trotzdem würde ich vorher gerne meinen Professor diesbezüglich kontaktieren. Die Ergebnisse werden aber nicht ausschließlich aus dem Forum stammen.
    Liebe Grüße,
    Charis

  • in Zukunft wird es vermutlich möglich sein, die Varroamilbe effektiv mit einer physikalischen Technologie ganz ohne Chemie zu bekämpfen. Um vor den Forschungsarbeiten den Markt, Chancen und Risiken zu analysieren, schreibe ich eine Bachelorarbeit zu diesem Thema.


    Wäre nett zu erfahren um was es denn genau gehen soll... "BBIENENSAUNA"?


    Wie soll jemand die Chancen und Risiken anhand der Fragen in der Umfrage analysieren können, wenn der Beantworter das unbekannte Produkt nicht kennt? Anhand der gestellten Fragen erieben sich wenig Rückschlüsse. Zudem sollte man hier auch die Völkeranzahl betrachten, da jemand mit 5 Völkern zeitlich anders agieren kann und vermutlich wird als jemand mit 50 oder mehr.


    Leider sind die meisten Onlineumfragen so pauschal gehalten, dass man die Antwort auf das Ergebnis bereits im Vorfeld kennt. Statt Zeiten abzufragen, wird pauschal abgefragt ob man viel wenig etc. An Zeit Investieren will.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Lieber Markus,


    bei dem Verfahren handelt es sich nicht um die Bienensauna. Der Zeitaufwand wird eher niedrig sein. Doch pauschale Zeitangaben kann ich leider nicht nennen.
    Es tut mir leid, wenn Ihnen die gestellten Fragen nicht zusagen. Die Umfrage dient für mich zur Analyse des Marktes. Wenn man das Verfahren nicht kennt (und ich auch nicht verraten darf, um welche Physik es sich handelt), kann man Risiken natürlich schlecht beurteilen. Besonders wenn es um die Reaktionen der Biene geht, werden nur Versuchsreihen eindeutige Aufschlüsse geben. Ich agiere im Vorfeld, sprich vor den Entwicklungsarbeiten, und möchte zuerst feststellen, ob dieses neue Verfahren am Markt Potential hat und inwiefern es machbar ist.


    Ich hoffe, dass ich Ihnen so weiterhelfen konnte. Wenn nicht, dann natürlich weiterhin immer wieder fragen. Über Kritik freue ich mich natürlich auch.


    Liebe Grüße,
    Charis Eickert

  • [size=12]Liebe Imkerinnen und Imker,

    [FONT=Calibri][FONT=Calibri]in Zukunft wird es vermutlich möglich sein, die Varroamilbe effektiv mit einer physikalischen Technologie ganz ohne Chemie zu bekämpfen. Um vor den Forschungsarbeiten den Markt, Chancen und Risiken zu analysieren, schreibe ich eine Bachelorarbeit zu diesem Thema.


    ...bei solchen Fragen, wie sie hier im Fragebogen gestellt werden, möchte ich mal grundsätzlich den Sinn dieser geplanten Abschlussarbeit in Frage stellen.
    Das Niveau erscheint mir persönlich doch sehr niedrig zu sein. Da hilft mir auch nicht der Verweis auf die " Die Bachelorarbeit .... für das Fraunhofer Institut"
    In diesem Fall, würde es mich interessieren, wer der Auftraggeber ist, der diese Arbeit - und mit welchem Arbeitstitel - an das Fraunhofer Institut vergeben hat.


    Aus dem eingestellten Fragebogen ist
    - für mich nicht erkennbar um was es hier grundsätzlich geht
    - für mich auch nicht erkennbar, was hier miteinander verglichen werden soll


    Da arbeiten meine Studenten (FH-Kempten) doch etwas niveauvoller ihre Arbeiten bzw. Ihre Fragebögen aus.


    Mein Eindruck zu dem Fragebogen ist sehr zwiespältig; zumal auch beim Anklicken von 'weiter' es nicht weiter geht, sondern die Befragung abgeschlossen wird.


    Jonas



    Nachtrag:
    ich lese gerade von

    Zitat

    Wenn man das Verfahren nicht kennt (und ich auch nicht verraten darf, um welche Physik es sich handelt)


    .... mein Zwiespalt wie ich dieses Vorhaben betrachten soll, geht so langsam hinüber hin > zu Troll oder hin zu >> FAKE.


    Nachtrag 2
    Ich möchte meine Kritik nicht so verstanden wissen, als dass diese persönlich gegen Frau C.Eickert zu verstehen ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass da ein 'schlauer Kopf' jemanden eine Idee in den Kopf gesetzt hat, wovon diese Person absolut keine Ahnung hat - nämlich der Bienenhaltung und den damit zusammenhängenden Problemen der Bekämpfung/Behandlung der Varroa. Was nicht bedeutet soll, dass ich mich nicht eines besseren belehren lassen will.


    Los Frau C.Eickert bemühen Sie sich......um den Lesern hier zu erklären was Sie unter

    Zitat

    potenzielles Verfahren zur Bekämpfung

    verstehen..... ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von jonas () aus folgendem Grund: RS ausbessern, Nachtrag

  • Hallo Frau Eickert,
    willkommen hier im Forum der Imker. Üblicher Weise wird man hier am Anfang gerne darauf hingewiesen, dass es schön wäre, wenn man sein Profil so weit ausfüllt, dass die Anderen auch was davon haben. Das habe ich hiermit erledigt und ihre persönlichen Angaben sind ja schon sehr genau.
    Trotdem treibt mich die Frage um, wieviel Jahre Sie Erfahrungen in der Imkerei gesammelt haben, wieviele Völker bearbeiten Sie und mit welcher Betriebsweise.
    Wenn Sie eine alternative Methode zur mechanisch-physikalischen Methode die ich seit einigen Jahren anwende mitentwickeln, gehe ich mal davon aus, dass ihnen die Imkerei nicht fremd ist. Überdies scheint eine weitere Methode der Varroabekämpfung ja nicht nötig zu sein, glaubt man den Ausführungen anderer Wissenschaftler, die sich seit Jahrzehnten, gefühlten Jahrhunderten mit der Imkerei beschäftigen.
    Viele liebe Grüße
    Wolfgang, der schon immer davon geträumt hat, mal von einer echten Geheimnisträgerin intensiv ausgefragt zu werden und der dem vorletzten Bond auch sehr ähnlich sieht :-)

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Guten Abend Jonas,


    ich kann Ihre Skepzis gut verstehen. Wenn man an der Honigbiene ein neues Verfahren anwendet, ist das ohne Zweifel schließlich auch ein Eingriff in die Natur. Einerseits reichen vielen Imkern die natürlichen Mittel, um die Biene gegen die Varroa zu behandeln. Andererseits klagen Imker über die schlechte Honigernte. In den USA wird die Varroa als großer Feind dargestellt, weil diese angeblich den Ernten wie z. B. der Mandelernte schadet, die vermutlich nur aufgrund der allseits betriebenen Monokulturen betroffen ist. In der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide werden dabei oft völlig ignoriert. Aber in der Wirtschaft geht es nur um Gesetze und das liebe Geld - Pestizide werden weiterhin eingesetzt, genauso wie Gennahrung weiter kultiviert, verfüttert wird und sich sogar verbreitet. Wenn eine Idee gegeben ist, fragt man sich natürlich immer, was man mit dieser machen soll. Entweder denkt man sich gleich, dass die Risiken und der Aufwand, den man betreiben muss, zu hoch ist; oder aber man geht einfach mal optimistisch aber trotzdem kritisch an die Sache heran und überlegt sich, was für einen Nutzen sie haben könnte. Man muss es nicht als Allheilmittel sehen, die Varroa zu bekämpfen. Doch sind andere Mittel, die gegenwärtig auch gegen die Varroa eingesetzt werden, denn auch wirklich besser für die Honigbiene und den Honig? Ich finde, man kann wenigstens mal den Versuch wagen, ein neues Verfahren zu entwickeln. Andere Bienen werden auch förmlich mit Medizin gefüttert. Jahrelanges Philosophieren hat mich zumindest noch nicht weitergebracht. Das soll nicht heißen, dass ich unbedingt ein Verfahren durchbringen möchte. Wenn es schlecht für die Bienen ist, würde ich es nicht wagen, so ein Verfahren durchbringen zu wollen.


    Ich wünsche noch einen schönen Abend,
    Charis Eickert

  • Hallo Charis,


    ich bin auch etwas skeptisch, habe aber trotzdem mitgemacht.


    Ich bin sehr gespannt, wie Deine Behandlung aussehen mag. Eigentlich hatten wir schon alle Möglichkeiten 100mal durchgekaut...


    Gruß Jörg

  • Die Umfrage dient für mich zur Analyse des Marktes.
    Liebe Grüße,
    Charis Eickert



    Liebe Frau Eickert


    Sie und niemand anderes braucht den Markt zu analysieren.
    Wenn Sie oder wer auch immer glaubt, ein verbessertes Verfahren zur Bekämpfung der Varroa gefunden zu haben, dann kaufen Sie sich 100 Völker (wird nicht soo teuer), machen sie diese Milbenfrei und posten Sie die Chose hier.
    Wenn es seriös ist, vergleichsweise kostengünstig und ohne grossen Zeitaufwand, sprich geeignet ist für Grossbetriebe, dann brauchen Sie sich um Ihre finanzielle Zukunft keine Sorgen mehr zu machen.

  • In den USA wird die Varroa als großer Feind dargestellt, weil diese angeblich den Ernten wie z. B. der Mandelernte schadet, die vermutlich nur aufgrund der allseits betriebenen Monokulturen betroffen ist. In der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide werden dabei oft völlig ignoriert.
    Charis Eickert


    Sie vermuten vermutlich richtig! :daumen:

  • Sie vermuten vermutlich richtig! :daumen:


    Stimmt!


    Aber wie wir in der letzten Winterverlusteumfrage gelernt haben gibt es zumindest bei uns keine nennenswerten Verluste bei den 100-Völkerimkern! Die wissen sich zu helfen. Die kleinen Hobbyimker haben die Probleme!


    Gruß Jörg

  • Wenn eine Idee gegeben ist, fragt man sich natürlich immer, was man mit dieser machen soll. Entweder denkt man sich gleich, dass die Risiken und der Aufwand, den man betreiben muss, zu hoch ist; oder aber man geht einfach mal optimistisch aber trotzdem kritisch an die Sache heran und überlegt sich, was für einen Nutzen sie haben könnte. Man muss es nicht als Allheilmittel sehen, die Varroa zu bekämpfen. Doch sind andere Mittel, die gegenwärtig auch gegen die Varroa eingesetzt werden, denn auch wirklich besser für die Honigbiene und den Honig? Ich finde, man kann wenigstens mal den Versuch wagen, ein neues Verfahren zu entwickeln.


    ..genau so habe und würde ich wieder handeln.
    Gehen Sie auf die Webseite von bienenhilfe und dann sehen, was es noch für andere Möglichkeiten gibt die Varroa zu minimieren. Es muß nicht immer 'Chemie' oder 'Medikamente' sein. Und es wird - aus meiner persönlichen Erfahrung - keine 100% Sicherheit mit einem einzigen Mittelchen oder einem Verfahren geben, die Varroa so zu mindern, dass die Bienen nicht geschädigt werden.


    Zitat

    Andere Bienen werden auch förmlich mit Medizin gefüttert. Jahrelanges Philosophieren hat mich zumindest noch nicht weitergebracht. Das soll nicht heißen, dass ich unbedingt ein Verfahren durchbringen möchte. Wenn es schlecht für die Bienen ist, würde ich es nicht wagen, so ein Verfahren durchbringen zu wollen.


    ..das sehe ich ähnlich.. Doch das wird mich nicht hindern Ihren komischen Fragebogen zu kritisieren.


    Zitat

    Jahrelanges Philosophieren hat mich zumindest noch nicht weitergebracht.


    ..das würde bedeuten, dass Sie Bienen haben.
    Oder unterliege ich da einem Denkfehler?
    Mit wie vielen Völkern arbeiten Sie?
    Wie lange?


    Ich kenne den Konflikt wenn man etwas 'erfindet' inwieweit man den 'Inhalt' veröffentlicht.
    Da ist die Sorge doch recht groß, das Andere das schnell mal gerne abkupfern.
    Auch kenne ich die Problematik der Patentanmeldung bzw. der Anmeldung einer Schutzmarke.
    Kostet alles viel viel Geld.


    Bei Ihnen geht es aber um einen Fragenbogen der etwas mit seiner Überschrift vorgibt, was der Inhalt, hier konkret die Fragen, nicht hergibt.
    Das Sie da etwas Untersuchen - egal in welche Richtung - was evt. unseren Bienen und den Imkern helfen könnte, dass rechne ich Ihnen - bei aller Kritik meinerseits - hoch an. Aus diesem Grund schreiben ich hier auch was dazu. Vielleicht hilft's etwas an Ihrem Frageverfahren zu ändern?


    Jonas