• Das wäre schön, wenn es gehen würde ;) Leider ist es ein richtiges Haus. Gemauert und wirklich nicht beweglich. Circa fünf Meter breit und knapp 30 Meter lang. So viele Blechdosen kann ich mir nicht leisten 8o

  • Wo habe ich das geschrieben TheOnly?

    Nirgends! Nichts für ungut-war nicht vorwurfsvoll gemeint. War nur ein Hinweis auf die Ironie, die in der Sache nunmal steckt: Wir haben Probleme mit sterbenden Bienen, verursachen an anderer Stelle aber das gleiche Problem. Ich hab letztes Jahr auch an einem Stand mit dem Staubsauger die Ameisen aufgesaugt, da diese einen wahren Krieg mit den Bewohnern einer Beute angezettelt hatten.

    Und ich hab auch nichts gegeben Bauern im allgemeinen (sonst sollte ich tunlichst beginnen, konsequent nichts mehr zu essen, oder mir ansonsten konsequenterweise ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Heuchler" anziehen). Gegen den, der mir sechzig Völker mit Neonikotinoiden über den Jordan gebracht hat aber schon. Ist eben alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit....

  • Es gibt Protagonisten welche Runde Bienenbeuten mit Ihrem Namen vertreiben und meinen, dass ein gesunder Bienenstock in der Natur, im Baum, oft mit Ameisen im Gemüll in Koexistenz lebt.

    Es ist halt alles einen Frage der Sicht und, vor allem, der Ameisenart.

    Heuer wird es, durch den warmen Winter, eher mehr Insekten geben.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Hallo,


    bei mir an meinem Stand verwende ich bei der Sichtung eines Ameisennestes immer Kaffeesatz. Funktioniert sehr gut und fällt bei uns in der Firma reichlich an. Hatte ich mal im Internet gelesen und es klappt prima habe sogar schon größere Populationen zum abreißen gezwungen.☺️

  • Wie, bzw wo streust du den Kaffeesatz hin? Rund um die Beute?

    Bei mir nisten in jedem zweiten Beutendeckel unterhalb der Dämmplatte ganze Ameisenvölker inklusive Brut. Stört meine Bienen nicht, aber ich reiß das bei jedem Beutenöffnung immer wieder auf. Find ich schade!

  • Hallo Rob,


    dann würde ich den Kaffeesatz mal auf die Folie streuen, dazu braucht es dann ja nur wenig. Oder wenigstens auf die Dämmplatte, damit der Honig nicht Geschmack annimmt....


    Wenn Du Ihnen eine Alternative bieten willst: Blumentopf voller Erde, da die Puppen und Meisen drauf. Oft ziehen die auch selbst "von unten" in ausreichend große Töpfe mit Löchern im Boden.

  • Ich hab einen Ableger, der ist seit vier Monaten nicht in Gang gekommen-dann hab ich mal genauer reingesehen, und unten in der Kiste ist ein Ameisenhaufen. Die Ameisen gehen offensichtlich auch an die Vorräte (alles leer-obwohl daneben bei gleicher Fütterung Vorräte sind), und das Brutbild sieht im warsten Sinne des Wortes zerfressen aus.

    Hab den jetzt aufgefüllt mit Brutwaben, und warte mal ab, ob die Königin an einem anderen Stand Ihr Können beweisen kann. Dann wären es wohl wirklich die Ameisen gewesen.....

  • Ich wickle einen Streifen Baumleimring ganz unten um die Füße der Böcke, funktioniert wunderbar.

    Da bei mir die Ameisen die Varroamilben von der Windel fressen (Windel nur kurz eingeschoben gewesen), hab ich heut die Füße der Böcke mit Leimringen umwickelt. Eine Drohne und eine Arbeiterin sind aber schon kleben geblieben. Werde mir was anderes einfallen lassen müssen...

  • Hallo Milbenzüchter,

    es gab vor etwas längerer Zeit eine Empfehlung (u.a. von der LA Hohenheim) die Windel mit in Öl (Speiseöl z.B.Sonnenblumenöl) getränkten Hauhaltstüchern zu belegen. Hilft bzw. soll helfen gegen abräumende Ameisen.

    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010