historische Wabenabstände

  • Hallo Jungs und Mädels,


    wiedereinmal finde ich über die Suche nichts - entweder zu doof oder es war noch nicht hier...:-?


    Aktuell werden Wabenabstände von ca. 35 mm (z.B. mit Hofmannseiten) in aller Regel benutzt. Hat irgendwer Informationen, welche Wabenabstände früher auch einmal gängig waren?


    Schon einmal Danke für Euere Bemühungen:daumen:


    LG GM

  • Hallo


    Hans Stadler schreibt in seinem Buch, das die Arbeiterbrutzelle 12,5mm lang ist und das der Abstand der einander zugekehrten Oberflächen zweier benachbarter Waben im Brutraum etwa 11mm betragen. Das bedeutet einen Wabenabstand von 36mm. Die 11mm ergeben sich dadurch, das zwei Ammenbienen (Durchmesser 4-5mm)auf jeder Seite der Wabe gleichzeitig die Brut versorgen können.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Josef Lüftenegger, schreibt in seinem Buch "Die Grundlagen der Bienenzucht"
    Zitat:
    Während in der Stellung der Waben beim Naturbaue keine scharf ausgeprägte Gesetzmäßigkeit wahrzunehmen ist, hält sich der Abstand von Wabenmitte (Zellmittelwand) zu Wabenmitte in annähernd gleichem Grenzen.Ich habe 37mm gefunden (Siehe Tafel Messungsergebnisse).Bringt man zufällige Unregelmäßigkeiten im Naturbaues schätzungsweise mit in Erwägung, so glaube ich, im Rahmenwabenbetriebe 36mm als den für die Bienen günstigsten Wabenmittelabstand mit Recht bezeichnen zu dürfen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)