Selbstgemachten Lippenbalsam und Seifen verkaufen

  • Hallo zusammen,


    ich habe letztens einen Lippenbalsam ausprobiert selber zu machen. Mit Wachs Honig und Öl, der ist bei meinen Bekannten super angekommen, jetzt würde ich den gerne auch für alle anbieten. muss ich da auf was achten?
    Desweitern hab ich Rohseife mit Honig versehen und würde die ebenfals anbieten wollen. Muss ich auch hier auf was achten?
    Gewerbeschein brauch ich nicht, das weiß ich. Urprodukte darf ich soviel ich will verkaufen und 30% Zukauf darf ich haben. Aber was ist mit Kosmetika?


    danke schonmal für die Hilfe.


    Gruß
    Honigbär79

  • Seifenrezepte müssen neuerdings zerifiziert werden. Alle Inhaltsstoffe müssen deklariert werden und dann wird im Labor geprüft, ob das auch so drin ist. Geht um allergien, würde ich sagen. da gibt es bestimmt auch Bestimmungen für Lippenbalsam. Deshalb kaufe ich es lieber und verkaufe es weiter.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo !


    ... jetzt würde ich den gerne auch für alle anbieten. muss ich da auf was achten?


    Desweitern hab ich Rohseife mit Honig versehen und würde die ebenfals anbieten wollen. Muss ich auch hier auf was achten?


    Fr. Dr. Schroeder, Landesanstalt für Bienenkunde, Uni Hohenheim:
    Cremes und Körperlotionen


    der Kurs Wellness mit Bienenprodukten gibt auch gut Auskunft.



    Nach dem Kurs hat man einiges zum Thema erfahren, und kann schöne Sachen selber machen,
    man weiß aber auch das der kleiner Freizeitimker praktisch keine Möglichkeit hat seine Produkte
    rechtssicher zu vertreiben.



    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Bienenknecht () aus folgendem Grund: m wird M

  • Seifenrezepte müssen neuerdings zerifiziert werden. Alle Inhaltsstoffe müssen deklariert werden und dann wird im Labor geprüft, ob das auch so drin ist. Geht um allergien, würde ich sagen. da gibt es bestimmt auch Bestimmungen für Lippenbalsam. Deshalb kaufe ich es lieber und verkaufe es weiter.


    Hast Du dafür die Rechtsquelle?


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Ich kann hier aber nur Melde- und Dokumentationspflichten finden. Eine Zulassungs- oder Zertifizierungspflicht kann ich nicht ersehen.
    Das ist natürlich trotzdem aufwendig. Für die drei, vier Zutaten, die in einen Lippenstift oder eine Creme kommen, halte ich das aber für überschaubar. Ich mache das bisher auch nur für den privaten Kreis. Mit dem Gedanken, die Produkte auch zu verkaufen, habe ich mich aber auch schon getragen.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hi,
    das ist der gleiche Trödel wie mit der Propolistinktur.
    Ist Sabi(e)ne noch an Bord? Die Gute hatte mal Seife u.ä. am Start, das wäre meine Quelle der Wahl.
    Selbst bei Weitergabe im Verwantschafts- u. Bekanntenkreis ist ne Inhaltsangabe vorgeschrieben, wegen der Allergiegefahr würd ich mich absichern.
    Knäcke

  • Ich kann hier aber nur Melde- und Dokumentationspflichten finden. Eine Zulassungs- oder Zertifizierungspflicht kann ich nicht ersehen.
    Wolfgang


    Schau mal hier unter 3. http://www.it-recht-kanzlei.de/eu-kosmetikverordnung.html
    Für mich ist die Notifizierung nichts anderes. Deswegen hat meine Freundin mit seifen aufgehört, sehr zum Leidwesen unserer Kunden.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Vielleicht sollte man die Produkte besser als Lebensmittel verkaufen. In die Cremes und Lippenstifte, die ich mache, kommt nichts, was man nicht auch essen könnte.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)