Frage von Landwirtin: Wie kann ich bienenfreundlicher arbeiten?

  • Hallo ihr Lieben,



    ich habe eine Frage von einer jungen Landwirtin erhalten, die sich dafür interessiert, Bienen zu helfen. Da ich mich nicht wirklich mit den Spritzmitteln auskenne und ihre Folgen auf die Bienengesundheit, habe ich von ihr die Erlaubnis erhalten, ihre Fragen zu posten.


    Ich bitte euch um sachliche und freundliche Antworten! Dankesehr! :p_flower01:


    "Erstmal möchte ich sagen,
    dass ich es gut finde,
    wie Sie sich für die Bienen einsetzen. Auch für mich (gerade als Landwirtin die überwiegend im Ackerbau tätig ist) sind diese Tiere die wichtigsten Helfer die es gibt. Nun habe ich eine Frage: Da ich im konventionellen Ackerbau tätig bin (allerdings habe ich auch schon auf Bio-Betrieben gearbeitet) bringe ich auch Pflanzenschutzmittel aus und säe gebeiztes Saatgut (allerdings nur auf 40% der Flächen). Heutzutage sind die Regularien für die Ausbringung von PSM sehr streng, insbesondere wird penibelst (und das ist auch gut so!) darauf geachtet, dass die Bienenschutzverordnung (B1-B4) eingehalten werden. Auch die Beizung des Saatguts mit Neonicotinoiden wurde aufgrund der Bienengefährlichkeit verboten und die Drillmaschinen werden mittlerweile auch so ausgestattet, dass durch die neueren Drillmaschinen die giftigen Beizen "abgesaugt" und direkt in den Boden "gedrückt" werden. Da wir zu Hause Saatgutvermehrung betreiben (hat nix mit Monsanto zu tun) und daher noch stärker von den Bienen abhängig sind interessiert es mich nun was man alles für die Bienen tuen kann außer bspws. Blühstreifen anzulegen..."

  • Hallo Dilemma


    Der Betrieb sollte möglichst auf Biolandbau umstellen und dann auch nur das Allernötigste an PSM welche im Ökolandbau zugelassen sind einsetzen.
    Das volle Ökoprogramm mit Fruchfolge, Zwischenfrüchten und Wildkräutern in der Kultur wäre schon ein grosser Schritt.
    Als Angestellte wird sie es aber sicher schwer haben das durchzusetzen und so einfach ist das auch nicht.
    Wenn der Betriebsleiter nicht mit Herz und Überzeugung sowie Fachverstand dabei ist wird das nichts gutes.


    Aber wenn schon konventionell, dann sollte man wenigstens die Prinzipien des integrieten Pflanzenschutz beachten.
    Das bedeutet daß erstmal alle Möglichkeiten wie Fruchfolge, geeignete Bodenbearbeitung, geeignete Sortenwahl, geeigneter Saatzeitpunkt etc.
    angewendet werden um den PSM Einsatz erstens zu minimieren, und zweitens überhaupt nach IP Kriterien rechtfertigen zu können.
    Diese Maßnahmen stehen nach Tenor meines heutigen PSM Lehrganges an erster Stelle.


    Gruß David

  • Der Betrieb sollte möglichst auf Biolandbau umstellen und dann auch nur das Allernötigste an PSM welche im Ökolandbau zugelassen sind einsetzen.


    Antworten wie diese sind es, die mich an der Imkerschaft regelmäßig verzweifeln lassen. Da kommt jemand aus der Zielgruppe für Verbesserungen mit einer ernstgemeinten Frage, und Du springst ihm mit dem Hintern ins Gesicht. Ein bißchen beschimpfen fehlt irgendwie noch. Und bloß nicht auf die Fragen eingehen, Blühstreifen, usw.


    Zum Haare raufen isses.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Ralf


    Also Beschimpfungen jeder Art liegen mir in diesem Falle fern, ich bin übrigens irgendwie Teil der Zielgruppe, bin schließlich selber Landwirt.


    Oben stand übrigens ausser bsp Blühstreifen.
    Mir liegt auch fern jeden zum Umstellen auf Öko zu überzeugen, ich bin echt kein Missionar.
    übrigens habe ich Hinweise darauf gegeben, daß man sich mit den Grundlagen nochmal beschäftigen sollte, die den PSM Einsatz zumindest verringern können.
    Wenn man sucht findet man meist zumindest kleine Stellschrauben, wo man was verbessern kann.


    Wenn die Frage allerdings in Richtung Tracht war habe ich wirklich nicht viel beigetragen.
    Es wäre schön, wenn die Landwirtin hier selber fragen könnte zwecks genauerer Angaben, was dort im Betrieb überhaupt läuft, dann könnte man genauer antworten.


    Gruß David

  • Was der Betrieb tun kann, hängt auch schon von der Betriebsgröße ab.


    Es steht schon drin, dass es sich um Saatguterzeuger handelt - also ist hier schon der erste Knackpunkt. Die Sortenwahl sollte auf dem Boden abgestimmt sein, sonst wird das sowieso nichts - und nicht auf dem vermeintlichen Kunden.


    Als erstes stellt sich die Frage, was alles angebaut wird und welche Fruchtfolge möglich sein könnte. Es gibt z.B. die Möglichkeit unterschiedliche Rapssorten zu säen, damit die Blühte verlängert wird, sprich eine frühe Sorte und daneben ein späte Sorte, sprich die Bienen wandern mit.


    Welche Zwischenfrüchte sind möglich, ab einer gewissen Betriebsgröße kann auch dieses Saatgut erzeugt werden und spart somit Kosten.


    Eine weitere Maßnahme, die Schläge zu unterteilen, sprich wenn ein Schlag 1km x 1km nur mit Weizen bestellt werden soll, könnte man hier z.B. in Streifen mit 250 m breite unterteilen und 4 Schläge draus machen.


    Spritzen wenn es wirklich nur unbedingt sein muß, also nicht vorbeugenden Pflanzenschutz betreiben weil es der Hersteller will.


    Spritzen und Grünflächenbearbeitungsmaßnahmen am Rande oder Außerhalb der Flugzeiten legen (gut geht meist nicht...)


    Verzicht auf Beizen, je nachdem inwieweit es möglich ist und von dem auszugehenden Risiko vertretbar.


    So einmal kurzes Brainstorming. Ich hoffe es wird weitergeführt...


    Gruß GM

  • Hmm,


    schwierige Frage, letztlich gibt es 2-3 Achsen an denen gedreht werden müsste.
    Gifteinsatz -> runter (egal, ob Insektizide, Fungizide, Herbizide ...letztlich stellen diese alle für die Bienen eine Belastung dar)
    Biodiversität -> rauf (egal ob in Fauna, oder Flora)
    Blühzeiträume verlängern -> (geht letztlich mit Biodiversität einher - deshalb eigentlich nur 2 Achsen)


    Welche Möglichkeiten aber konkret dazu zur Verfügung stehen, hängt stark vom Einzelfall ab.
    * die schon genannten Blühstreifen sind vermutlich nahezu immer möglich
    * Wenn Biomasse für die Verstromung produziert werden soll, gibt es Kulturen wie die durchwachsene Silphie, oder auf Biomasse getrimmte Blühmischungen.
    * Heckenstrukturen als Windschutz, würden gleichzeitig Bienenweide darstellen und jagenden Insekten Habitat bilden, so dass evtl. der Insektizideinsatz heruntergefahren werden kann.
    * Kurzumtriebplantagen mit blühenden Gehölzen könnten als Energiepflanzen genutzt werden


    Aber letztlich muss man auf die Gegebenheiten des einzelnen Hofes schauen. In welches Konzept ist der Hof eingebunden? Welche Kulturen sind unter den gegeben Bodenqualitäten, Mikroklimaten etc. ideal geeignet? Welche dieser Kulturen passen ins bestehende Konzept? Wenn das bestehende Konzept des Hofes geändert werden kann, soll, muss - welche Kulturen können einen Übergang zu diesem neuen Konzept bieten? Einen Konzeptwechsel vorbereiten? Vielleicht hilft auch die Frage, was hätte man vor der Verfügbarkeit von Dünger und Pflanzenschutzmitteln auf den Flächen angebaut? Kulturen die damals ertragreich und angepasst waren, würden möglicherweise auch heute wieder funktionieren und aufgrund ihrer regionalen Angepasstheit, mit sehr geringem Gifteinsatz (s.o.) zu guten Erträgen kommen. Wobei bei solch dramatischen Konzeptänderungen natürlich gleich das Thema Vermarktung mit berücksichtigt werden muss.


    Die Maßnahmen die helfen können sind vielgestalt, reichen vom hochoptimierten (sprich auf minimale Menge optimierten) Einsatz von "konventionellen" Maßnahmen, bis zu Rückgriffen auf uralte Landwirtschaftspraktiken von vor 200 Jahren. 'Bio' ist dann im Extremfall nur ein erster Zwischen-Schritt. Wobei dir die Einhaltung oder das Studium von Minimal-Richtlinien letztlich weniger helfen werden, als mal bei einem erfahrenen Praktiker über die Schulter zu schauen.


    Also - wonach suchst du? In welchem Rahmen, soll sich deine Unterstützung der Bienen bewegen. Kannst du komplette Umstrukturierungen denken, riskieren und bist in der Situation diese auch umsetzen zu dürfen? Oder suchst du nach verhältnismäßig kleinen Maßnahmen, die sich mit geringen Kosten, oder bestenfalls geringen Gewinnen in ein bestehendes, sogenannt konventionelles Konzept einpassen lassen?


    Gruß
    Ludger

  • Das ist eine super Frage.
    Ganz konkret als einzelner Landwirt im bestehenden System bienenfreundliche Maßnahmen zu finden. Respekt. Wobei ich der Überzeugung bin, dass sich schon viele Landwirte diese Frage selber gestellt haben.
    Machen wir uns nichts vor. Fast alle negativen Seiten der heutigen Landwirschaft lassen sich gut und nachvollziehbar begründen.
    Nur mal als Beispiel: Hecken und Sträucher wurden gerodet um die Flächen auch wirtschaftlich nutzen zu können; um Vögel an der Ernte zu hindern; um Platz für größere Flächen und Maschinen zu erhalten. Kann der Schutz der Raubtiere (Mäusevertilger) und der Windschutz das wirtschaftlich ausgleichen?


    Ich denke, dass es zwei große Probleme gibt:
    Zum einen die Subventionierung. Diese würde ich nicht grundsätzlich verteufeln, aber die Verteilung ist doch alles andere als optimal. Hier kann der einzelne Landwirt auch nicht viel mehr machen als jeder andere Bürger im Staat.
    Mit etwas gutem Willen kann er aber bei dem zweiten Grund für die Nachteile etwas unternehmen:
    Die Spezialisierung erscheint mir als das größte Problem. Da es fast keine Mischbetriebe mehr gibt, gibt es immer mehr Spitzen. Spitzen bei den Arbeitszeiten, bei Antibiotikaverbrauch, bei der Pestizidausbringung...
    Eine größere Vielfalt bei den einzelnen Betrieben könnte auch wirtschaftlich für den einzelnen Landwirt sein. Kleinzelligere Arbeitsweise würde viele Probleme entschärfen.
    Nur weil weltweit möglichst große Flächen bewirtschaftet werden, muss das nicht unbedingt der richtige Weg sein. Durch eine Bestandsmischung können Arbeitszeiten verteilt werden. Die Lohnunternehmer sind in der Lage diese Flächen auch zu bearbeiten. Wenn nur eine Art angebaut wird, ist es doch fast unmöglich diese auch zum richtigen Zeitpunkt zu ernten.
    Auch die Abhängigkeit von einzelnen Kulturen oder "Produktionsarten" ist für den Landwirt mehr als ungünstig. Wenn aus nicht vom Landwirt zu beeinflussenden Gründen beispielsweise der Preis für Mais stark fällt, und er nur Mais anbaut, kann das in einem Jahr den wirschaftlichen Ruin bedeuten. Hat er noch Kartoffeln, Gerste und im Idealfall ein paar Schweine dazu, ist das zu verkraften. (Diese Kombination ist vollkommen willkürlich gewählt und basiert auf keiner fachlich richtigen Überlegung)


    In diesem Fall halte ich einen Rückschritt (nicht grundsätzlich zu Sense, Hacke und Spaten) für vorteilhaft und wirschaftlich. Kleinere Felder und größere Mischung in einem Betrieb, oder in (auch räumlich) verbunden Betrieben für das beste Ziel. Die direkte Kombination von Tierhaltung und Pflanzenanbau hat schon vor vielen Generationen für die besten Ergebnisse gesorgt. In diese Richtung zu gehen halte ich für den besten Ratschlag. Das hilft den Bienen am meisten.


    Und ein sehr gewissenhaftes Abwägen der Entscheidungen. Ein: "Das haben wir immer schon so gemacht" oder "Dazu haben die Fachorganisationen geraten"
    hilft nicht immer. Bitte nachdenken. Vielleicht kann ein geringerer Ertrag ausgeglichen werden durch eingesparten Dünger mit Ausbringung, Dieselverbrauch, Maschinenabnutzung, höhere Lager- und Erntekosten bei dem höheren Ertrag. Manchmal ist weniger mehr.
    Und die Sache mit: "Wir müssen die Welt ernähren", ist aus vielen Gründen nicht stichhaltig, was aber in diesem Thema zu weit führen würde.


    Noch mal Danke für die Frage. Ich bin gespannt, was andere dazu noch schreiben.


    Für die Waldbauern noch den immer wieder propagierten (entgegen dem Handeln) Gang zum Mischwald. Dieser hat mehr Vorteile als Nachteile. Für die Bienen dürfen dann auch Ahorn, Kirsche oder andere Trachtrelevante Gehölze dabei sein.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Vielen Dank für eure sehr interessanten Antworten! Ich habe die Landwirtin zu dieser Diskussion eingeladen, damit sie euch genauere Antworten liefern kann zu ihrem Betrieb.


    Berggeist, die Vorstellung klingt utopisch aber sie wird tatsächlich durchgeführt! :) Bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten schließt sich der Kreis! Zum Glück ganz in meiner Nähe: https://www.youtube.com/watch?v=XTf30qegRTo


    [url]https://www.youtube.com/watch?v=8YU3O0uIqRc
    [/URL]

  • Hallo DasDilemma,
    die grundsätzliche Fragen hat sich die besagt Landwirtin doch sicher schon selbst beantworten können durch ihre Einblicke in den Bio Bereich und dem dort oftmals integriertem Pflanzenschutz.
    Das sie nie gänzlich ohne Pflanzenschutzmittel auskommen wird steht aufgrund der Betriebsform außer Frage, da bei der Saatgutherstellung Fruchtfolgen seltener sind.
    Würde sie darauf verzichten gäbe es keine Innovation und Fortschritt in der Pflanzenzucht. Die Ertragssteigerungen der letzten Jahrzehnte sind aus meiner Sicht keineswegs die Erfolge der Agro-Chemie Branche sondern das Können und Wissen der spezialisierten Betriebe aus der Landwirtschaft. Diese tragen weit mehr zur Ernährungssicherheit bei als Monsanto, Bayer und Co!
    Bienenfreundlicher wirtschaften kann sie allerdings nur wenn sie neben der Chemie auf die Unterstützung von Nützlingen baut und Lebensräume für diese schafft und erhält. Es mag unpopulär klingen, aber sie sollte mal die Alten fragen, denn die mussten genau diese Probleme ohne Hilfsmittel aus dem Labor lösen.
    LG
    Andreas

  • 1) Spritzungen reduzieren. Das geht, indem die Gute Fachliche Praxis angewandt wird. Inklusive Integrierten Pflanzenschutz. Vorbeugung! Sollte eigentlich selbstverständlich sein. Siehe: http://www.bmel.de/SharedDocs/…df?__blob=publicationFile


    2) Alternativen ansehen. Am besten hinfahren. Siehe: http://www.nachhaltige-landnutzung.de/dateien/hof_braun.pdf


    3) Für die Bienen ist etwas in der Richtung sehr hilfreich: http://mischanbau.de/mischungen.pdf


    Viele Grüße


    Bernhard


    PS: Randstreifen nicht umpflügen. Randstreifen nicht totspritzen. Auf Neonicotinoide verzichten. Auch mal blühende Unkräuter zulassen. Außerdem: man kann bestimmte Feldfrüchte auch mal hacken! Es gibt doch entsprechende Maschinen zum Hacken zum Beispiel von Mais. Hacke an Frontlader und los.

  • ich frage mich wie Man/Frau mit dem Wissen vom Biolandbau Neonic-Beizen anwenden will bzw. Fragt was Man/Frau besser/mehr für Bienen machen kann.


    Warum existiert hier ein Defizit?
    Wie kann ein Landwirt schon beim (Früh)Bestellen von Saatgut wissen ob ein Schädling die Schadschwelle überschreitet?
    Wie soll eine pneumatische Sämaschine Luft in den Boden drücken können?
    Wieso macht jemand Saatgutvermehrung ohne Kenntnisse der dafür unbedingt notwendigen Bestäuber?
    Wieso glauben Landwirte (mit Bio Hintergrundwissen) B4 = Bienenungefährlich würde den Bienen null und nix machen?


    Was die fragenden Landwirte über DeinDilema betrifft stellt sich ist für mich auch die Frage ob diese in dem Biobetrieb "nur" gearbeitet hat, oder auch versuchte den Betrieb als Bio zu verstehen?


    Das Forum hier ist letztlich voll von Antworten auf diese Frage, wenn auch nicht als eigenes Thema.
    Die Bienenprobleme durch PSM lassen sich halt nicht mit ein paar kurzen Sätzen erklären, ohne dass sich gleich wieder neue Fragen auf tun.
    Bienen würden jedenfalls nur Bio kaufen, weil man dort mit den Pflanzen und Tieren mit der Umwelt und den Ressourcen ganz anders umgeht. Doch warum gibt es die Bio-Bewegung?


    Entscheidungshilfe geben kann das Forum bestimmt nicht oder wie die bisherigen Antworten zeigen nur sehr eingeschränkt. Auch weil wir Imker und keine Landwirte sind. Zumindest die meisten.


    Noch was zu dem Penibel und exakt und so was die PSM betrifft.


    Wäre dem so, dann hätten wir auch deutlich weniger Probleme bzw. PSM wäre keine Thema


    mehr Antworten dazu bzw. darüber findet Man/Frau mit Hilfe der Suchfunktion und den Suchbegriffen wie z.B. Insegar oder 2008 oder eine Theorie


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!