Einhand Königin Zeichenfänger

  • So ein Uns....!
    Bin noch nie dabei gestochen worden!


    Schön zu lesen, dass die dann nur spielen wollen. Wenn ein Stich in den Knöchel eine heftige Reaktion von den Zehen bis zum Knie verursacht, dann finde ich eine vorsichtige Zurückhaltung beim barhändigen Befingern von Bienen für den Anfang nicht wirklich unsinnig. Um das Wohl der Biene und das Zeichnen an sich mache ich mir keine Sorgen, für einige Sachen sind zarte Frauenfinger wahrscheinlich besser geeignet als Männerpratzen. :)


    Gruß
    Kikibee

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • LIEBE-R Kikibee !


    Ich glaube du hast die falschen Bienen
    und/oder
    du gehst falsch damit um!
    Meine stechen (mich)nicht. (auch nicht in die Knöchel, Stell deine Waben nicht an Beute in den Dreck!)



    Angst vor etwas (z.b.Zeichnen) zeugt von einer negativen Erwartungshaltung, die dann auch meist eintritt.
    Ich verstehe nun aber überhaubt nicht, wovor man Angst beim Zeichnen haben soll.


    Du erweckst den Eindruck bei Anfängern, ( die lesen hier mit) das das sooo schwierig ist.
    Ich sage : Nur Mut, es geht nix schief!!
    Packt die Dinger bei den Flügeln und gut is.
    (Auch wenns mal nur einer sein sollte Video ;-) )


    Für mich ist das ein großer Vorteil wenn ich die Königin schnell finde oder ich zumindest weiß wo die ist oder das DIE es noch ist, ich will gar nicht ohne Imkern.
    Also keine Ängste bei anderen Imkern aufbauen, und einfach machen.
    Das wird schon!
    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Das selbe hier. Hab' alle Abfanggläser, Zeichengeräte, etc. sonstwohin befördert - seit ich mir damit eine meiner besten Königinnen halbiert habe. Geht am besten mit den Fingern.

  • Lieber db,


    das habe ich doch alles gar nicht geschrieben. Meine Bienen sind ausgesprochen ruhig, ich auch. Die Waben stelle ich neben die Beuten auf die Palette und nicht in den Dreck. Und trotzdem kam offenbar mal eine Biene auf den Gedanken, in meinen Knöchel stechen zu müssen, vielleicht in Bedrängnis durch den Schuhrand beim Hinhocken meinerseits. Bei mir rufen Insektenstiche aller Art eine heftigere Reaktion hervor als bei den meisten anderen Menschen (ein Mückenstich wird gerne mal handtellergroß), also habe ich da gewisse Vorbehalte für mich persönlich, die keiner auf sich zu übertragen braucht. Gelegentlich berichten hier Imker von heftigsten allergischen Reaktionen, denen wird auch nicht unterstellt, Ängste bei Anfängern zu schüren.


    Ich habe nur nachgefragt, ob man bei der Aktion mit Stichen zu rechnen hat. Die Antwort ist offenbar "Nein", also habe ich Hilfsmittel zum Königinnenmarkieren wieder von meiner Einkaufsliste gestrichen und werde die Fingermethode ausprobieren. Nicht mehr und nicht weniger.


    Alles im grünen Bereich!
    Kikibee

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

    Einmal editiert, zuletzt von Kikibee ()

  • Hi,


    also das abgebildete Gerät hat ja schon einen Konstruktionsfehler:


    Man muss es über die Königin auf der Wabe stülpen, so dass sie nicht mehr weg kann - aber da es so breit ist, quetscht man doch automatisch die anderen Bienen rund um die Königin in die Wabe?!?
    Macht man es dagegen langsamer und vorsichtiger, damit sie noch ausweichen können, kann das doch auch die Königin?
    Wirklich erleichternd stelle ich mir das nicht vor.


    Mit den Finger würde ich gerne, vor Stichen der Königin hätte ich keine Angst.
    Aber wie soll man das arme Tier "vorsichtig" an den Flügeln packen? die würden da doch sicher beschädigt werden, davor habe ich Angst!
    Oder die Füßchen, wenn man sie seitlich hält. Obwohl keine ausgesprochenen Bauarbeiterpratzen habe ich doch normale Finger, die mir viel zu grob für so heikle, feinfühlige Arbeiten erscheinen...Vielleicht muss ich es aber doch mal an Drohnen üben!


    Nachher allerdings die Arbeiterinnen auch noch packen und in das Kästchen zur Königin nachschieben wie der Mann oben in seinem Vidoe, das könnte ich mit meinen 08/15-Landreasse-Bienen denn doch nicht machen - da gäbe es dann doch jede Menge Stiche und das muss ja auch nicht sein. Dazu braucht es wohl hochgezüchtete Schlaftablettenbienen :wink:


    Gruß
    hornet

  • ...Dazu braucht es wohl hochgezüchtete Schlaftablettenbienen.


    Nee, das kannste mit jeder Straßenbiene machen.
    Aber an Drohnen üben hat schon was...:wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Jawoll, stimmt.
    Also: auf den Frühling warten, auf die dicken Brummer und los geht's. Abpflücken, abflücken, abpflücken. Dann halten.
    Wenn es zackig klappt: mit Arbeiterinnen fortsetzen.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Keine Bange! Das geht sehr gut! Die Bienen, die auf so einer Wabe neben der Königin herumlaufen sind nicht die fiesen Wächterbienen, sondern i.d.R. blutjunge Dinger, die Dich gar nicht stechen wollen. Und wenn man sie vorsichtig an den Flügeln aufsammelt, dann können sie auch gar nicht stechen.


    Das geht, wie so vieles im Leben, natürlich nicht mit Handschuhen...


    Gruß Jörg


    stimme voll zu!!!

    «Kasseler Stadthonig» – Ertragreiche und sanftmütige Buckfast-Bienen in 10er-Dadant, rund 30 Völker auf verschiedenen Dächern in der Kasseler Innenstadt.

  • [video]

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    Ich bin ja auch Anfänger, ich habe noch nicht mal ein eigenes Volk. Aber es gibt einiges an lehrreichen Videos, die ich einfach empfehlen möchte...

  • ja, vor allem, wenn die Nachbarn mal am Flugloch solche gezeichneten Drohnen einlaufen sehen...:p


    Ich malte bevozugt mal in aller Ruhe eine Serie der braunen Jungs mit einem neon-orangefarbenen "B"


    [Blockierte Grafik: http://www.macinacs.de/smile/duckw100x18.gif]

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Wenn man die Beiträge zum Zeichnen so liest, dann finden sich Fans für Farbe (ob gepinselt oder mit Stift) und Fans für Plättchen. Bei beiden Gruppen wird aufgeführt, dass die Methode der anderen nicht so gut funktioniert, weil wahlweise die Farbe abgeht oder das Plättchen abfällt.


    Wie oft passiert das denn wirklich? Gibt es tatsächlich eine haltbarere Methode oder nimmt sich das nichts? Und wie oft wurde in Wirklichkeit still umgeweiselt oder geschwärmt und die markierte Königin weilt längst woanders bzw. in den ewigen Blumenwiesen?


    Viele Grüße
    Kikibee

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.