Mechanische Varroavernichtung

  • Hallo Ihr Imker,
    ich bin heute bei You Tube über die Mechanische Varroavernichtung / Behandlung gestolpert.
    Laut diesem Imker wird die Milbe über ein Absperrgitter abgestreift, Kö im 2. Magazin, unten auslaufende Brut, bzw. Gitter über Einflugschneise.
    Hat jemand von Euch da schon Erfahrung??
    Klingt intressant, die Fage ist: klappt das auch??


    Was mein Ihr so


    Grüsse


    Willy

    keep it simple and stupid

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  • Hi,


    ich habe keine Ahnung, wie dieser Imker in der Realität so ist. (Obwohl er glaube ich gar nicht weit weg von mir imkert.) Aber seine Youtube-Videos gehören zum schlechtesten, was ich je gesehen habe. Meistens wird überhaupt nicht klar, was er eigentlich will. Es ist, als ob man einen fünfminütigen Ausschnitt aus einem zweistündigen Monolog vorgesetzt bekommt. Viele Aussagen sind jedenfalls völlig abstrus.
    Vielleicht sollte ich dieses Jahr mal versuchen, mich direkt mit ihm zu unterhalten. Aber bisher gebe ich auf seine Thesen sehr, sehr wenig.


    Grüße,
    Robert

  • Hallo bee willy,


    ich habe eine ähnliche Vermutung wie der Vorredner, Milben abstreifen hört sich unvorstellbar an. So Gott will, werde ich dieses oder nächstes Jahr es trotzdem in einen nicht zu 100% aussagekräftigen Versuch unternehmen. Füttern von unten und durch Absperrgitter. Fallen mehr Milben während der Fütterung wäre dies dann ein Indiez.


    Auch habe ich schon mir ein Mullerbrett gebaut. Auch hier habe ich keine Ahnung, ob es funktioniert. Aber wie so oft: Versuch macht klug....


    Gruß GM

  • Das alles ist mir nicht rationell genug. Lasso erzielt nur bei Langhalsmilben einen zufriedenstellenden Erfolg. Die Varro ist aber ein Kurzhalsmilbe. Daher verwende ich für die ASG ein Stacheldraht. Einziger Nachteil: Man muss wöchentlich, je nach Milbenbefall, das ASG von aufgespießten Milben abklopfen, da die Bienen die Milben nicht riechen und daher nicht entdecken und selber ausräumen können.


    Man stelle sich vor, ein junger Mensch mit Blutsaugenden-Hasen am Körper muss jeden Tag hunderte Male durch sehr engen Stacheldraht, wo nicht mal seine Mutter oder Vater durchkommen können, kriechen! Wie groß ist die Chance, dass die Hasen nicht aufgespießt werden?


    Nichtganzernstgemeinte Grüße :)

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Salsero :
    nee, Stacheldraht ist keine so gute Idee. Wieso nicht auf ein bewährtes System zurück greifen?
    Was für Millionen von PKWs gut ist, kann für eine Biene nicht schlecht sein.


    SO sollte es doch prima funktionieren:



    Grüße
    Rainer

  • Trotzdem an alle die Frage:


    Hat das schon jemand den Versuch unternommen?



    Und mit welchen Gefahren ist zu rechnen?


    Eine Zarge mit Futtertasche, Absperrgitter und Abdeckung über Futtertasche unterschieben und abwarten was passiert. Mein zu erwartender maximaler Fehler sollte sein, dass das Futter nicht abgenommen wird.


    Also selbst testen oder abwarten bis zum Herbst... (dann gibt es mehr)


    Gruß GM