Meine Bienchen haben nicht überlebt

  • dass Leute, die mit solcher Kindchen-Sprache an die Bienen herantreten, sehr oft eine Gefahr für die Bienen sind.


    Stimmt natürlich, und wenn jemand seine Immen als "elende Mistdrecksviecher" bezeichnet, dann haben diese natürlich eine wesentlich bessere Überlebenschance!


    Stefan

  • Ich nenne sie "meine Damen"...
    was schließen wir daraus?


    Bei mir gibt es nur Mädels und mit denen spreche und flirte ich dann auch immer wieder, so wie man es eben auch mit den 2 Beinigen machen muss um sie bei Laune zu halten, sonst zicken sie schnell mal ein wenig herum :lol:

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Andreas, das Schwitzen der Beuten basiert auf falsche Handhabung. (Passierte mir Anfangs auch)


    Also ich sehe das Schwitzen nicht als Fehler, am Anfang hat´s mich auch geärgert mittlerweile sortiere ich die verschimmelten Waben im Frühjahr aus und Schmelze sie ein. Manche ziehen rechts und links eine Randwabe um der Schimmelbildung vorzubeugen. Oder man nimmt statt einer Folie (ich hoffe jetzt nicht, das ich da nicht eine neue Diskussion lostrete :wink:) ein luftdurchlässiges Material.
    Kondenswasserbildung ist auch ein Zeichen von Brutaktivität, habe ich manchmal auch im Sommer, wenn das Wetter nicht so lustig ist und das Volk für den vorhandenen Raum nicht stark genug.


    Grüße von der Ostalb
    Alfons

  • Sag ihm doch dann bitte, wie er diese Beuten richtig handhaben muss :liebe002:


    Das Schwitzen und die damit verbundene Schimmelung der Waben gibt es nur über den Winter.
    Es passiert aber komischerweise auch nicht bei allen Völkern.
    Hier gegen die hilft entweder diese Alternative:
    http://www.bienen-voigt.de/beu…rbelueftung-komplett?c=32
    Oder preisgünstiger meine Dauervariante, dabei wird in den Deckel von vorne waagrecht und dann von unten senkrecht ein rechtwinkliger Belüftungsschacht mit einem heißen Aluminiumrohr eingebrannt. Im Sommer ist dieses Deckelflugloch mit einem Korken verschlossen und im Winter kam man's ganz dick Gazen die noch ein wenig Luft entweichen lässt, einlegen.

  • Servus Leute
    Ich rede wohl auch mit meinen Bienen . War heute bei Ihnen und habe als Dank für mein Gerede alle 6 eingewinterten Völker beim Fliegen zusehen dürfen . ;-)

  • Hallo, liebe Imker


    ich rede mit den Bienen nicht. Auch bin ich keinen Bienenflüsterer. Dass ich "Bienchen" schrieb, dann nur weil es mir mein Dialekt erlaubt.


    Und ich lasse auch keine Mädels laufen (fliegen)


    Ich suchte nur Hilfe, um die Fehler die ich machte für mich erkennbar werden zu lassen, um sie so gut es geht, nicht mehr zu wiederholen. Ich denke mein Beitrag sollte nicht unbedingt von einem Begriff abhängig gemacht werden.
    Denn viele (siehe Forenbeiträge aller Themenbeiträge) haben irgendwelche Koseworte, und so wie ich das lese, sind da Teilweise Imker mit Jahrzehnte langer Erfahrung und 100en Völkern.


    Beste Grüße Andreas


  • Lass Dich nicht ärgern, manchen Leuten fällt halt nichts besseres ein :wink: Und es stellt sich wieder heraus: Es gibt keine dummen Fragen sondern nur dumme Antworten!


    Nix für ungut
    Alfons

  • Hallo Andreas
    Es tut mir Leid - aber das sind mitunter die Schicksalsschläge der Imkerei. In meiner Nähe hat ein 70- jähriger Neuimker ähnliche Probleme u. möchte im Frühjahr wieder Völker von mir. Ich bin überwiegend
    "Hinterbehandler" u. kann die Volksstärke Wabenweise steuern. Bei Magazinen wird meist mit einer kpl. Zarge erweitert. Dies vertragen nur starke Völker in der Trachtzeit. Ich habe 50 Völker eingefüttert u. bei den
    momentanen Temperaturen fliegen noch alle 50, wenn auch unterschiedlich stark. Vermutlich hast Du bei den Erstvölkern alte Königinnen mitgekauft. Das Jahr 2014 war bei uns zumindest ein schlechtes Be-
    gattungsjahr. Königinnennachzucht war gut aber die Begattungsflüge schlecht. Entweder unbegattet oder beim Flug verlustig. Man mußte höllig aufpassen um die Drohnenbrütigkeit in Grenzen zu halten.
    Wenn die Völker schwächer werden (Trachtmangel, Umweiselung u.s.w.) werden die Räume zu groß u. es beginnt zu kalt in der Beute zu werden in deren Folge Schimmel entsteht. Zum anderen haben
    schwächere Völker zu wenig "Fluglochverteidiger" und die Räuberei beginnt. Fluglochschließen war nicht falsch - besser wäre dann noch ein Standortwechsel u. Fluglochverkleinerung gewesen. Wichtig ist für
    mich auch ein zeitiges einfüttern. Nach dem Abschleudern u. der Milbenbehandlung beginnt spätestens bis Mitte August die Winterfütterung. Es sollen ja noch genügend Jungbienen für den Winter entstehen. Ab
    Juli ist bei unserer Standimkerei ohnehin keine nennenswerte Tracht mehr - u. hungern dürfen die Völker niemals! Milbenbehandlung ist ein heikles Thema - meine Bienen kennen keine AS u. OS!

  • Vermutlich hast Du bei den Erstvölkern alte Königinnen mitgekauft


    Hallo drmo1 kann jetzt natürlich nicht behaupten, das es nicht so ist! Halte aber einen "simplen" Varroaschaden für die Ursache des Völkerverlusts von Andreas. Wenn Völker im Frühjahr Weisellos auswintern oder im Herbst noch still Ungeweiselt haben dann kann das an alten oder ungenügend begatteten Königinnen liegen. Das hatte ich von 2013- 2014 auch (2 Weissellos, mehrere Umgeweiselt, woher ich das weiß? Die Königinnen waren gezeichnet). Kann auch dieses Jahr wieder vorkommen da das Wetter zur Zeit der Begattungsflüge bei uns zum Teil sehr durchwachsen war.


    Würde mich auch Interessieren wie Du Deine Bienen dann behandelst.

  • Hallo liebe Forenteilnehmer,
    im letzten Winter 2014/2015 hatte ich alle Völker (wohl durch meine eigene Dummheit) verloren.


    Ich begann wieder mit Drei wunderschönen Völkern, UND konnte aus jedem Volk einen Ableger bilden.


    Heute, bei den ersten -für die Bienen- angenehmen Temperaturen, war vor allen 6 Kästen ein enormes Leben. Mein Herz ging auf.


    Ich möchte mich nochmals bei allen Forenteilnehmern bedanken, die mir mit Ihrem Rat zur Seite standen


    Liebe Grüße und nochmals Danke an alle
    Andreas

  • Super Andreas,
    das Gefühl alle Völker im Frühjahr an den Start gehen zu lassen, ist wie der Biss eines Raubfisches, wenn die Posse untertaucht oder im Unterholz einen großen Steinpilz zu finden, all das lässt das Herz schon schneller schlagen.