Sächsische Tierseuchenkasse/neues Tiergesundheitsgesetz

  • Hallo Sanni


    Was willst du da regulieren. Zahlst den zum Stichtag gemeldeten Völkerbestand. Wenn du welche verlierst oder verkaufst haste Pech. Wenn einer seinen Bestand um mehr als 5 Völker aufstockt muß er sie nachmelden und bezahlt die dann schon einmal bezahlten noch mal (korekte Meldung vorrausgesetzt).


    @ all


    Bisher : Beim Bier im Jan. zur Versammlung Vereinsbeitrag+Vers.+TSK-Beitrag für die Völker bezahlt und im Juni Medikamente zur Versammlung mitgenommen.
    Jetzt : Meldebogen ausfüllen, warten auf Rechnung, dann bezahlen, dann Bezahlnachweis und Rechnung krallen und zum Vetamt fahren Medikamente beantrgen (Vormittag weg), dann hoffen auf Nachricht zur Abholung (Bei 1000 Einzellbestellungen kann ja mal was schiefgehen) , wieder ins Auto und zum Vetamt.
    Ach bin ich froh, das jetzt unsere Kreise halbe Bundesländer sind und vieles so viel einfacher geregelt wird. :oops:


    MfG Frank

  • Hallo


    Hast ja recht. Allein diese Nachzahlungsgeschichte wenn man nach oben reguliert müsste man mal zum Anlass nehmen auch nach unten regulieren zu können und eine Rückzahlung zu fordern.
    Wir habeb ja ab Herbst primär Ableger im Bestand, hat in vielerlei Hinsicht Vorteile :wink:

  • Hallo,
    also wir Berliner zahlen für die Tierseuchenkasse nix und folglich kriegen wir auch nix...
    Mein Völker melde ich ordentlich zum Jahresanfang lediglich beim zuständigen Amts. Vet. .


    LG
    Andreas

  • Aus der Beitragssatzung:


    (4) Eine Nachmeldung nach dem Stichtag muss innerhalb von 4 Wochen, entsprechend der vorgegebenen Gliederung des amtlichen Bestandsmeldebogens, erfolgen:
    e) bei Bienen nach Bestandserweiterung durch Zugang aus anderen Bienenhaltungen um mehr als 5 Bienenvölker.



    Ich verstehe das so, dass eigene Ableger bzw Völkervermehrungen nicht nachgemeldet werden müssen.


    Gruß Ronald

  • @ all


    Bisher : Beim Bier im Jan. zur Versammlung Vereinsbeitrag+Vers.+TSK-Beitrag für die Völker bezahlt und im Juni Medikamente zur Versammlung mitgenommen.
    Jetzt : Meldebogen ausfüllen, warten auf Rechnung, dann bezahlen, dann Bezahlnachweis und Rechnung krallen und zum Vetamt fahren Medikamente beantrgen (Vormittag weg), dann hoffen auf Nachricht zur Abholung (Bei 1000 Einzellbestellungen kann ja mal was schiefgehen) , wieder ins Auto und zum Vetamt.
    Ach bin ich froh, das jetzt unsere Kreise halbe Bundesländer sind und vieles so viel einfacher geregelt wird. :oops:


    MfG Frank


    Hallo Frank,


    bisher hattest Du bestimmt auch die von Dir gewünschten Medikamente/ Materialien, welche Du über die TSK bekommen wolltest, zuerst bestellen müssen?


    Wer hat die von Dir geschilderte Vorgehensweise so gesagt bzw. wo hast Du diese gelesen?
    Ich kann es mir nicht vorstellen, das dies so erfolgen soll! Übrigens kannst Du die Bestandsmeldung auch online ausführen!


    Schaue mal hier auf Seite 16, wie die Bestellung der von der TSK geförderten Mittel in Thüringen erfolgt. [URL='http://http://www.lvthi.de/doku/archiv/_014/TI_01_2014.pdf']http://http://www.lvthi.de/doku/archiv/_014/TI_01_2014.pdf
    [/URL]
    Imker, welche nicht Mitglied in einem Verein sind, können trotzdem über einen Imkerverein bestellen - vorrausgesetzt, die Anmeldung der Bienen zur TSK ist erfolgt!
    Ausgabe ist dann auch bei einer Versammlung/ Standbegehung im Juni.
    Könntest ja diesen Weg vorschlagen oder ganz einfach Deine benötigten Sachen wie AS ad. us. vet., Verdunster... sofort und ohne Wartezeit in Apotheke und Imkerbedarf kaufen...:u_idea_bulb02:


    Viele Grüße aus Eisenach
    Bienenjan


  • Hallo Mirko,


    rekmi schrieb bereits davon: auch für vereinsresistente Thüringer Imker, welche ihre Bienenvölker bei der TSK gemeldet haben, gibt es eine Förderung auf verschiedene Behandlungsmittel und Zubehör!
    Dazu gibt es auch eine Beihilfesatzung... (Seite 15, Punkt 6)


    Der Mindestbeitrag für die TSK für beitragspflichtige Tierhalter in Thüringen beträgt sechs Euro - trotzdem, liebe Mitimker mit weniger Völker, bitte anmelden...


    Viele Grüße aus Eisenach
    Bienenjan

  • Hallo Bienenjan


    Hoffe du bist auch gut ins NEUE JAHR gekommen. Dann schau doch mal auf das Datum deines Links. Deswegen habe ich geschrieben bisher und jetzt. Siehe Anschreiben TSK an Bienenhalter ab 2015.


    Mfg Frank

  • Sachsen ist wieder Mal vorbildlich.
    Da gibt es
    - für 2 Völker einen Liter AST oder
    - 0,5 Liter Oxalsäurdihydratl Lösung oder
    - ein Thymolpräparat je Volk
    Als Kostenlose Beihilfe, also wesentlich mehr als wir pro Volk als Beitrag zahlen und wesentlich mehr wie wir auf dem Mark für Medikamente bezahlen. also warum sollte ich nicht melden.
    Beitrag ist 1-5 Völker 2,60€, jedes weiere 0,60€.
    Gruß Peter

  • Dumm ist nur, dass der erprobte Weg - ich melde dem Verein meine Zahl, der macht eine Sammelmeldung und bekommt für alle die Medizin zur Verteilung - nun abgeschafft ist. Statt dessen meldet nun jeder einzeln und das Amt erstellt einen Beitragsbescheid für jeden (ganze Ställe voller Amtsschimmel wiehern jetzt!).
    Zur Bestellung und Ausgabe der Medikamente wird es noch weitere Informationen geben... aber die Sammelbestellung über Vereine soll wieder möglich sein.


    Dessenungeachtet - die Ausgangsfrage - ist die Meldung der Völker Pflicht, ob man die Medikamente haben will oder nicht. Und wir alle wissen, dass es eine unbekannter Zahl von Imkern gibt, die sich darum nicht kümmern. Vielleicht deswegen ein neues Gesetz mit neuen Regelungen, weil Bürokraten immer glauben, durch ihre Regelungen etwas verbessern zu können.

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • ... und das Amt erstellt einen Beitragsbescheid für jeden ...

    Mit dem Amt (also dem Vet.-Amt) hat das nichts zu tun. Die TSK erhebt die Daten und die Beiträge und stellt die Medikamente und leistet Ersatz für Tötungen.


    Aus Sicht des Vereins erleichtert die direkte Meldung die Arbeit. Alle die, die ohnehin Hühner oder gar Schafe gemeldet haben, hatten plötzlich einen TSK-Beitragsteil über den Verein und einen direkt an die Kasse zu zahlen. Wehe der Verein meldet 5 Bienenvölker eines Rassegeflügelhalters, die der bereits direkt gemeldet hatte. Jetzt interessiert mich als Vereinsvorsitzenden nicht mehr, was die Leute so melden oder verschweigen.


    Die TSK bedient sich in Sachsen der Vet.-Ämter, um die Medikamente auszugeben. Dazu sind jeweils die Heimat-Vet.-Ämter des Imkers zuständig. Ein Imker, der seine Bienen in der Stadt Leipzig stehen hat, in Roßwein wohnt und im Imkerverein Grimma organisiert ist, wird also seine Medizin aus Mittelsachsen bekommen. Das Vet.-Amt (jedes einzelne) wird entscheiden, ob es weiterhin Medikamente an die Vereine zur weiteren Verteilung ausgibt. Wenn also einer Probleme mit der Ausgabe bekommt, dann das Amt, das z.B. die Medikamente für 362 Kreisimker an den Mann bringen muß und nicht einfach den Großteil bei den 42 Vereinen abwirft.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder