Bienenvolk im Baum im AFB-Sperrbezirk

  • Moin zusammen,
    Anfang November wurde in Neumünster zum 3ten Mal innerhalb der letzten 9 Jahren im gleichen Gebiet der Stadt AFB an einem Stand festgestellt, ohne das bis heute die Ursprünge der AFB gefunden werden konnte.
    Von 6 Völkern des Standes waren 4 diesjährige Schwärme aus verschieden und auch weiter entfernten Stadtteilen, die alle klinische Symptome hatten, diese und auch die beiden anderen wurden geschwefelt, da es für KS zu spät war.
    Guido Eich erzählte, das es nicht verwunderlich sei das gerade die Schwärme schon im 1sten Jahr klinische Symtomatik haben, da sie besonders hochmotiviert sind was die Futtersuche angeht und sich mit Sicherheit die AFB von irgendwo hergeholt haben und nicht mitgebracht haben( die Schwärme waren alle auch in Kellerhaft mit Hungerphase)
    Alle 7 beprobten Stände des Sperrbezirkes waren Kat. 0 .
    Die gleiche Situation( nur ein betroffener Stand, alle anderen beprobten Stände 0 ) wie in den beiden vorrangegangenen AFB Fällen.
    In ca 800m Entfernung des Ausbruchherdes betreue ich Volk in einer toten Kastanie (3m Umfang/6m Resthöhe) das Volk sitzt wahrscheinlich mitten im Baum, da zwar an der oberen Schnittkante eine Handteller große Öffnung des Hohlraum zu sehen ist, aber noch kein Wabenwerk( das habe ich für eine Langzeit AS-Behandlung im August genutzt).
    Die Öffnung wurde vom Baumbesitzer mit Leder abgedeckt, als er vor Jahren den toten Baum absägen wollte und merkte, das damals auch schon mal Bienen im Baum waren.
    Unser BSV wollte, als ich vom AFB-Ausbruch hörte und ihm vom Baumvolk erzählte sofort schwefeln und zur Säge greifen, was ich auch verstehen kann, wenn ich an die Aussage von Guido Eich denke.
    Ich konnte ihn davon überzeugen, das ich es schaffe eine Futterkranzprobe zu ziehen und dann erst ggf. mit ihm die nötigen Schritte unternehme.
    Ich versuche gerade ein Endoskop zu organisieren um ein Blick ins Innere zubekommen und habe einen Zimmermanns Handbohrer für Zapfenlöcher zur Hand um möglichst Erschütterungsfrei ein oder mehrere Löcher zu Bohren.


    Jetz bräuchte ich mal Tips und Ideen wie ich am besten eine Futterkranzprobe ziehen könnte, sprich den Honig oder Wabenstücke aus dem Baum rausbekomme ohne die Bienen unnötig zu stressen.
    Gruß Michael

  • Hallo,


    wenn Du an ein Endoskop kommen kannst: Wer setzt dies denn ein da drin?
    Stromversorgung?
    Wo ist das Flugloch?


    Normalerweise ist mittels Endoskop sehr gut auch eine Probenentnahme möglich! Das muß mit dem Anwender besprochen werden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich jemand solch Gerät in einem Baum plus Propolis etc. verschandelt...


    Sonst würde ich meinen, Wabenausrichtung bestimmen und Lage der Futterkappe/Futterwaben und vor allen Dingen die genaue Höhe - in diesem Falle heißt es dann nicht cm ab anus, sondern cm ab Flugloch :lol:,
    damit genau hier von außen gebohrt werden kann. Erst ein Loch in die Stammrinde (Lochsäge, nicht Handbohrer, dann weiter in eine FW oder zwei, hoffentlich so, dass genug Material gewonnen werden kann, dies ggf. von Hand mit so nem Lochsägenaufsatz in Drehbewegung, damit Wabenwerk und Futter drin stecken bleibt zur Entnahme).


    ? ob`s so läuft, ich weiß es auch nicht.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Mit dem Endoskop wirst Du keine Probe entnehmen können, die ausreicht für eine Futterkranzprobe.
    Da sind mindestens 50ml notwendig, möglichst aus dem Brutnest nahen Bereich.
    Entweder Du bohrst ein größeres Loch und deckst dies entsprechend wieder ab, oder Du machst selbiges im zeitigen Frühjahr, wenn Du weniger störst.
    Marion, es gibt heute Endoskope, die in der Technik eingesetzt werden (Autowerkstätten, Handwerker, Schlosser, ja sogar mein Heizungsbauer hat so ein Ding)
    Die sind für den schmutzigen Einsatz konzipiert. Nur sehe ich keine Möglichkeit, mit so einem Ding eine FKP zu ziehen. Aber mal den Stand der Dinge im Volk zu betrachten, warum nicht?

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Michael,


    ... was verstehst du denn in diesem Fall unter " betreuen " ???
    Das Volk befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem Faulbrutherd. Niemand kann ausschließen ob es nicht gar der eigendliche Herd der Seuche ist.
    - Dein zuständiger BSV hat unter diesen Umständen das einzig richtige geraten. ( Um so unverständlicher ist mir sein Rückzieher.)


    Das Volk muß abgetötet werden, der Baum geöffnet und alles Wabenwerk restlos entfernt werden, und der Baum so versiegelt werden das keine Biene mehr eindringen kann. ( Danach kann eine Faulbrutprobe eingeschickt werden. )
    Nur zu deiner Info : Faulbrutsporen sind über jahrzehnte Lebensfähig und hochansteckend ! Es besteht also , da besagter Baum immer wieder besiedelt wurde und wird, immer die Gefahr einer Ansteckungsquelle.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo Michael,
    mit Völkern im Baum habe ich etwas Erfahrung und mit AFB-Sanierung ebenso, bin selbst BSV.
    Hier ist meine Einschätzung:


    Zitat

    Die Öffnung wurde vom Baumbesitzer mit Leder abgedeckt, als er vor Jahren den toten Baum absägen wollte und merkte, das damals auch schon mal Bienen im Baum waren.

    Du kannst also von oben ran? Dann sollte das mit der Futterkranzprobe gelingen. Musst halt von oben her Platz schaffen.


    Ansonsten wird das mit der Probe bei einem 3m-Baum schwierig werden. Bei den zu erwartenden Wandstärken wird ein einfacher Lochbohrer nicht genügen, Du wirst da eher einen Kernlochbohrer brauchen. Bei einer (kleineren!) Buche habe ich Wandstärken von >8cm gesehen.
    Von "möglichst Erschütterungsfrei" kann dann keine Rede mehr sein und ob Deine erste Bohrung schon zum gewünschten Ziel führt, ist auch nicht ausgemacht.


    Endoskop: Damit habe ich keine Erfahrung, aber bedenke, dass eine Baumhöhle nur im Idealfall eine große offene Kammer hinter einem geräumigen Flugloch ist. Im richtigen Leben gibt es in diesen Kammern stehengebliebene Wände und Äste, die von den Bienen nicht nur nicht beseitigt, sondern vor weiterer Verwesung durch Wachs und Propolis geschützt werden.
    Trifft das bei Dir zu, dann wird das Manövrieren mit dem Endoskop nicht einfach.


    Warum eigentlich Deine Eile?
    Was in 2014 im Hinblick auf AFB passieren konnte, das ist schon passiert. Jetzt tut sich nix mehr bis zum Frühjahr und Ihr habt alle Zeit der Welt, um eine vernünftige Strategie zu entwickeln.


    So würde ich vorgehen, wenn ein vorhandenes Volk unbedingt erhalten werden soll (andernfalls folge Finvaras Rat):

    • Warten bis zum Reinigungsflug, keine weitere Störung, das Volk wird seine Kraft noch brauchen.
    • Kontrolle: Fliegt noch was?

      • Nein: Dann war's das. Dicht verschließen, um anderen Völkern den Zugang zu versperren.
      • Ja: Tag für den Eingriff festlegen, baldigst handeln (noch vor dem großen Bruteinschlag).
        An einem warmen Tag mit Flugbetrieb:

        • Mit der Kettensäge eine genügend große "Tür" in den toten Stamm schneiden (...ein guter Kettensäger sollte das können. Wenn Du Tipps brauchst, melde Dich.).
        • Kontrolle: Reicht die Bienenmenge für einen vitalen Neuanfang?

          • Ja: Wabenbau entnehmen, Bienen auf Futterwaben abkehren und den (nicht zu großen und warmhaltigen) neuen Kasten so plazieren, dass die Bienen das Flugloch finden.
          • Nein: Dann war's das.


    • Saubermachen, Ansteckungsgefahr beseitigen, Wabenbau ins Labor.


    Wenn die Untersuchung der Waben Euren AFB-Verdacht bestätigt, dann muss ein gerettetes Volk noch über den Kunstschwarm saniert werden. Dazu habt Ihr aber wieder Zeit, das vitale Restvolk verteidigt sich und ist keine Ansteckungsgefahr.
    Die KS-Sanierung ist erst möglich, wenn genügend junge Sommerbienen geschlüpft sind, die Winterbienen schaffen das nicht mehr.


    Viel Erfolg und viele Grüße aus dem Hintertaunus,
    Rudi

  • Moin zusammen,
    Erstmal vielen Dank die Antworten.
    Vieleicht müßte ich noch mal die vorliegende Sitiuation genauer beschreiben:
    -der Baum hat einen Umfang von ca 3m, einen Durchmesser von ca 1,2 m und ist in 5m höhe abgesägt
    Wenn ich mir Tom Seely Bilder von Naturvölkern anschaue, schätze ich die Höhlung auf ca 40-50 cm Durchmesser und entsprechend die Wandstärke auf 30-35cm.
    -am abgeschnittenen oberen Ende ist zwar die Höhle, mit zu erkennen, aber kein Wabenwerk
    -das Flugloch befindet sich 40 cm unter der Oberkante


    Meine Idee war mittels des Endoskopes (stammt von einenBauingenör), von oben eingeführt, die Lage des Nestes zu bestimmen und dann mit einem Zimmermannsbohrer (50cm Länge und 5cm Durchmesser)von Hand in der Höhe der Waben ein oder mehre Löcher zubohren.


    Wie kann ich dann Proben ziehen ?


    Finvara : Betreuen bedeutete lediglich sich am Flug der Bienen zuerfreuen und eine AS-Behandlung.
    Das Baumvolk war schon eingezogen bevor der betroffe Imker seine Schwärme Zuhause aufstellte, daher ist, auch Guido Eich Meinung nach, mit dem wir auf unseren BSV-Kurs über diesen Fall diskutierten, die Gefahr, das die AFB von diesem Volk ausging sehr gering.
    Aber ich fürchte, das das Baumvolk, ebenso wie die anderen Schwärme sich die AFB von wo anders reingeholt haben.Dann müssen wir entsprechend handeln, wobei ich gerne, das Volk retten, falls die FKP "nur" Kat. 2 ist und unsere BSV mitspielt.


    @Nassauer: die Eile weil unser BSV mich dazu drängte noch dieses Jahr alles zu klären und weil der ursprüngliche Sperrbezirk gerade wieder aufgehoben wurde, da der betroffene Stand gekeult und feuersaniert wurde und alle umliegenden im Sperrbezirk Kat. 0 waren.
    (P.S.Vor 2 Monaten war ich wegen dem Beutenkäfer bei unser Amtsveterinärin und fragte sie, ob sie den Standort des Baumvolkes für ihr Bienenstandkataster haben wolle.Wollte sie nicht.)


    Gruß Michael

  • Moin zusammen,
    ...


    Finvara : Betreuen bedeutete lediglich sich am Flug der Bienen zuerfreuen und eine AS-Behandlung.
    ...


    Gruß Michael


    Hallo,
    ... genau so dachte ich :evil:.


    gruß Finvara


    Das ganze ist doch wohl ein schlechter Witz , oder ?
    ( Und die AS - Dosierung war sicher eine göttliche Eingebung. )
    Entschuldige wenn ich etwas heftig reagiere, aber verantwortungsloser geht nimmer.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo Michael,


    es ehrt dich, dass du das Volk im Baum retten willst. Aber:
    mit einem Zimmermannsbohrer in lebendes Holz 30cm mit Durchmesser 5cm das gibt dicke Arme. :oops:
    Wenn du das Loch hast, könntest du mit einem Abflußrohr NW 40 o.ä. die Waben durchstechen.
    Endoskop ist eine gute Idee.
    Ja die Veterinäre, da kann ich auch ein Lied singen. :evil:


    Aber ehrlich, ich würde nach Finvara vorgehen.


    Gruß
    Brummerchen

  • Ja die Veterinäre, da kann ich auch ein Lied singen.


    Um das mal mit aller Deutlichkeit zu sagen. Die Bienenseuchenverordnung gilt für Bienenvölker in menschlicher Obhut. Auch wenn das Volk im Baum von einem Imker entfleucht ist, so ist es ein wildlebendes Volk.


    Momentan führt das Auftauchen des H5N8-Geflügelvirus dazu, dass viele Geflügelhalter in Deutschland von Amts wegen gezwungen werden ihr Geflügel einzustallen. Kein Mensch und auch kein AV würde auf die Idee kommen, sämtliche Wildvögel da draußen zu killen, um eine Ausbreitung eines Erregers einzudämmen. Auch nicht im Sperrbezirk. Die Natur regelt das schon von selbst. Seit Jahrmillionen. Wie bei der AFB auch. Eine keimfreie, sterile Umwelt ist eine Illusion, mehr nicht.


    In diesem Sinne, lasst die Bienen in Ruhe, wenn nix mehr fliegt kann man den Baum immer noch bienendicht machen. Dass das Volk noch lebt deutet ja nicht unbedingt darauf hin, dass es mit einem so bösartigen Erreger in Kontakt gekommen ist.


    Gruß Sven

  • Hi Sven,


    Stimmt leider nicht, es steht nirgendwo etwas von Menschlicher Obhut in der BienSeuchV


    Hier nochmal die Begriffsbestimmung


    I.
    Begriffsbestimmungen


    Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
    § 1


    (1) Bienenvolk im Sinne der Verordnung sind die in einer Bienenwohnung lebenden Bienen mit ihrer Brut und ihren Waben.


    Und



    § 9


    (1) Die zuständige Behörde ordnet die Tötung der seuchenkranken Bienenvölker an. Sie kann hiervon absehen und die Behandlung durch ein Kunstschwarmverfahren zulassen, wenn nach dem Gutachten des beamteten Tierarztes dadurch die Tilgung der Seuche zu erwarten ist.


    Bloß zur Info.



    Viele Grüße,


    Maxikaner

  • Moin Max,


    der seuchenkranken Bienenvölker. Nicht: Der Bienenvölker, von denen man noch nicht weiß, ob sie krank sind. Von wild oder nicht steht da tatsächlich nichts, aber tatsächlich werden ja im Falle von Vogelgrippe oder Schweinepest die wilden Tiere zwar verflucht, vielleicht auch verstärkt bejagt, aber nicht komplett ausgetilgt. Wiewohl es Schweinehalter gibt, die genau das gerne möchten, prophylaktisch. Bei Faulbrut, die sie hätten, würde ich die Wohnstätte dieser Bienen natürlich unzugänglich und unbrauchbar machen. Wenn sie aber keine haben...


    Finvara : Was bitte spricht denn dagegen, die erstmal zu untersuchen? Wenn jedenfalls jemand bereit ist, sich die Mühe zu machen? Und was spricht gegen Rudis sachkundigen Vorschlag? Außer der hohen Wahrscheinlichkeit, dass Du das anders machen würdest?


    Und warum ist es verantwortungslos, einem wildlebenden Volk mit einer AS-Behandlung unter die Arme zu greifen?


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hi Clas,


    was anderes wollte ich gar nicht sagen. Der Normalfall ist doch aber, das man aus solchen Völkern keine Proben nehmen kann und sie daher sicherheitshalber abschwefelt.
    Wenn dieser Bezirk so ein Faulbrut Hot Spot ist, dass dort alle 3 Jahre die Faulbrut ausbricht, würde ich das Volk dort rausholen, auf KS setzen und den Baum versiegeln, dass dort nichts mehr einzieht.
    So ist es in meinen Augen falsch verstandener Tierschutz, denn wer sagt denn das dieses Volk nicht im nächsten Jahr die Faulbrut bekommt.



    Viele Grüße,


    Maxikaner

  • Hi Max,


    das würde ich auch nicht anders machen, sofern der Baum-/Grundstücksbesitzer nix dagegen hat. Würde sogar versuchen die Baumhöhle zu erhalten, sofern sie AFB-frei ist. Es ging mir lediglich darum, dass mit dem Verhalten der/des AV selbst im Sperrbezirk befindliche Wildvölker nicht ins Kataster aufzunehmen eigentlich alles gesagt ist. Den AV interessieren im Falle des Vogelgrippefalls auch nur die Hühner/Enten/Gänse, die mir gehören. Wenn da nebenan im Bach noch ein dutzend Wildenten wären oder ein paar Fasane im Gestrüpp (was beides nicht der Fall ist) dann würde das niemanden interessieren.


    Und dass es in einem Stadtgebiet nur eine einzige für Bienen nutzbare natürliche Behausung gibt, glaub ich eher nicht. Jeder Fehlboden oder Deckenzwischenraum kann für Bienenvölker interessant sein. Bei sovielen infizierten Schwärmen aus versch. Stadtgebieten muss man davon ausgehen, dass der Keim deutlich weiter verbreitet ist bzw. die Stände an denen der Keim so massiv klinisch zum Vorschein kommt besser aufgegeben werden sollten, weils da noch andere nicht gesundheitsförderliche Umstände gibt.


    Gruß Sven

  • Was für unsichere Klimmzüge...


    Auch wenn ihr mich jetzt vierteilt: Ich würde abschwefeln und verschließen. Damit bin ich auf der sicheren Seite. Punkt.
    Will ich den Verlust ausgleichen, kann ich doch jederzeit 1 oder 2 Völker zusätzlich schaffen.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.