Bezahlbare Lagereimer aus Edelstahl

  • Neeee, gleich abfüllen sollen die. Von die Schleuder in das Glas is da die Verpflichtung. Lagern in grosse Gebinde dürfen die überhaupt nicht...


    Gibt es eigentlich nur Demeter-Betonhonig oder alternativ "knusprigen"? :confused:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo beetic,


    Elmar hat ein wenig übertrieben. Die Forderung lautet:


    Zitat


    Honig vor dem ersten
    Festwerden abfüllen.



    (Richtlinien für die Demeter Bienenhaltung)


    Darin sehe ich kein Verbot, den Honig vor der Abfüllung in einem geeigneten Gefäß zwischenzulagern und zu rühren.
    Darüberhinaus ist auch eine Lagerung in größeren Gebinden erlaubt, wenn der zu erwartende Jahresabsatz der betroffenen Sorte bereits in "Verkaufsgebinde" abgefüllt wurde. Bei der für die Endabfüllung dann notwendige erneute Verflüssigung, darf der Honig nicht über 35°C erwärmt werden.


    Nach Demeterrichtlinien dürfen Verkaufs- und Lagergefäße aus Glas oder Metall sein. Kunststoff ist nur für den Transport zugelassen.


    Also gar nicht so abwegig, einen Demeter-Imker zu fragen, ob er eine gute Quelle für Edelstahbehälter kennt.


    Gruß
    Ludger

  • Zur Reinigung verkniesteter Ritzen und Ecken:


    Wenig warmes Wasser und mehrere Gebiss- oder Zahnspangenreinigungstabletten (C... Tabs oder ähnlich). In herben Fällen Vor- und/oder Nachbehandlung mit Zahnbürste. Gut spülen!


    Kikibee

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Hallo Dommy, ich weiß nicht ob es noch aktuell ist, aber für ungefähr 60€ kann man eine Palette aus Italien kommen lassen. Einfach Selbstabholung organisieren. Was würde denn so ein Eimer kosten ?
    Bis bald
    Marcus
    Ps. Heute am 14.12.15 gibt es beim Bienenweber 25% auf den 32 kg Eimer

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Hi,


    kann mir jemand sagen ob ein Spannring weniger gut ist als die Spannverschlüsse? Sind letztere stabiler?


    Danke Euch!


    Miena

  • Hallo Dommy, ich weiß nicht ob es noch aktuell ist, aber für ungefähr 60€ kann man eine Palette aus Italien kommen lassen. Einfach Selbstabholung organisieren. Was würde denn so ein Eimer kosten ?


    Hallo Marcus,
    die wollten damals (17.12.14) exakt 61,- Euro (50,- Euro + 22 % Märchensteuer) für einen solchen Edelstahl-Honigeimer mit Dichtlippe, Deckel und Handgriffen.


    Ps. Heute am 14.12.15 gibt es beim Bienenweber 25% auf den 32 kg Eimer


    Wo hast du denn diese Info her? Ich war gerade auf deren Seite und konnte so auf die Schnelle weder die 25%, noch auch nur einen einzigen Edelstahl-Lagereimer entdecken..


    Neblige Grüße aus Brandenburg
    DOMMY


  • Wo hast du denn diese Info her? Ich war gerade auf deren Seite und konnte so auf die Schnelle weder die 25%, noch auch nur einen einzigen Edelstahl-Lagereimer entdecken..


    Muddu in den Adventskalender schauen: http://www.bienenweber.de/Kalender/Kalender.html#


    25% auf dieses Produkt:


    http://www.imkereibedarf-biene…ereibedarf/Products/09556


    Macht also statt 134,25 Euronen 100,69 €...


    Melanie

  • Hallo Melanie,


    schön, mal wieder von dir zu hören! :p
    Den Adventskalendender hatte ich wirklich nicht auf dem Schirm. Daher danke für die Info!


    Aber....: Das Teil ist doch ein Abfüllbehälter, kein Lagereimer! Gelle?
    Seit der Erstellung des Themas war ich auf der Suche nach Lagereimern aus Edelstahl. Und zwar in Größen, die man auch als rüstiger Rentner noch händeln kann. Sie müssen möglichst dicht schließen. Und Sie sollten auf jeden Fall leer und verschlossen problemlos stapelbar sein. Zum Befüllen kann es dann gern ein größerer Hobock sein, den man dann wie gewohnt aus diesen (aufgetauten) Lagereimern befüllt.


    Der Hobock von Bienenweber ist mit 32 kg schon fast etwas unhandlich. Der "lose aufliegende Deckel" kann ohne Dichtlippe trotz des Spannrings gar nicht dicht sein. Und die zylindrische Form sowie der Quetschhahn machen raumsparendes Stapeln garantiert unmöglich.


    Ich muss gestehen, dass ich es immer noch nicht so wirklich glauben kann...: Lagert denn hier in Deutschland wirklich ausnahmslos jeder Hobby- und jeder Nebenerwerbsimker nicht gleich in Gläser abgefüllten Honig ausschließlich in Plastikeimern?
    Macht sich wirklich niemand Gedanken, über die darin enthaltenen Weichmacher? Welche man dann beim Auftauen dieser Eimer sogar richtig riechen kann? Und deren Verschwinden jeder Imker daran merkt, dass seine Eimer nach ein paar Jahren spöde sind und ausgetauscht werden müssen? Wohin verschwinden die denn?


    Und ist das etwas, was unsere Kunden erwarten/wünschen, wenn sie unseren ganz besonderen, super-wertvollen Honig als "absolut reines Naturprodukt" erwerben?


    Viele liebe Grüße
    DOMMY

  • Gedanken machen sich bestimmt so einige...aber die Umsetzung ist eben schwierig. Edelstahl ist schön aber auch teuer und schwer. Ich verbrauche viel mehr Platz durch die Lagerung in kleinen, sperrigeren und schwereren Gefässen. Zudem empfindlich in der Oberfläche - kachelt man da mal aneinander, gibt es gleich Dellen. Mit der Stapelfähigkeit ist das auch so eine Sache...


    Ich persönlich habe das so gelöst dass ich gebrauchte Eimer mit Deckel aus der Großküche nehme - durch das häufige Waschen und Gebrauchen, so denke ich, ist das analog zu Klamotten deren Farbstoff- und Appretierhilfsmittelgehalt mit dem Dauer der Nutzung sinkt. Zudem muss man sich klar machen, dass der Honig im Glas immer mit einem Kunsstoffdeckel versehen ist (ob Twistoff oder Plastikdeckel) und dass diese in der Regel neu sind...also wohl eher belastend für den Honig.


    Allerdings sind diese Deckel wie auch Eimer aus dem Lebensmittelbereich in der Regel aus PE oder PP, da gibt es zunächst keine Weichmacher (die braucht es für PVC) - aber natürlich anderes wenn auch nur in Spuren aus der Herstellung.
    Viele davon sind aber eher fettlöslich und werden daher weniger freudig Eingang in den Honig finden (weshalb ich z.B. Käse aus Plastikverpackungen echt unappetitlich finde, da der fetthaltige Käse solche Spuren wohl eher "aufsaugt").


    Daher habe ich also nichts gegen alte Eimer in der Honiglagerung (solange noch dicht schließend und stets ohne Verwendung kratzender Hilfsmittel ausgewaschen so dass die Oberflächen glatt und gut zu reinigen sind). Aber schicker sind natürlich so glänzende Edelstahl-Lösungen...wer es denn heben und lagern kann...


    Melanie


    P.S. Viel zu tun aktuell...daher zu wenig Zeit fürs "Foren"...Weihnachten, drei Schulkinder...soviel zum Thema "geruhsame Weihnachtszeit"....

  • Wenns


    nicht rund sein muss, mal GN-Behälter googln, da gibts jede Menge Anbieter.


    Gastro-Norm-Behälter kosten mit Deckel/Dichtlippe so 20,00€ in der Höhe 150mm und fassen ca. 20 Liter.


    In einer Bain Marie (sprich: Bäng) für ca.100€, kann der Honig in den GN-Behältern wunderbar wieder fliessfähig gemacht werden.


    Für die Kosten eines Wärmeschrankes und der Edelstahl-Eimer kann man sich schon was anschaffen.


    Die Kombi GN-Behälter und Bain Marie ist auch sehr gut zum Wachsklären, das Wachs noch einen Tag bei 30° im Wasserbad stehen lassen, dann auskühlen und aus dem


    GN-Behälter stürzen...


    doc