Erfahrungen mit Schleudern der Fa. Ruck

  • Guten Morgen,
    Ist hier jemand im Besitz einer Schleuder der Fa. Ruck aus Wülfershausen?


    Möchte mir diese Schleuder zulegen: https://bienen-ruck.de/imkersh…dern/2041-radialschleuder


    Da passen 12 normalhohe Zanderrähmchen hinnein, das ist mehr als eine ganze Zarge auf einmal.
    Der Preis ist auf jeden Fall top. Die Wandstärke des Bleches des Kessels beträgt 0,8mm habe ich mir am Telefon sagen lassen.


    Welche Wandstärke hat eure Schleuder? Hat jemand Erfahrungen mit Schleudern der besagten Firma, oder hat sogar genau diese Schleuder?


    MfG und einen schönen Sonntag wünscht
    der Magazinimker


  • Magazinimker: Vorstellung geht so: Mein Name ist....Da ich noch Student bin, wenig Geld....möchte ich mir diese Schleuder zulegen.....
    Wer hat Erfahrung damit ?...............
    Lass die Finger davon ! Schleuderbeine sollten unterhalb des Kessels IMMER nach außen stehen, sonst könnte es geschehen
    das die Schleuder bei der ersten unwucht durch ungleichmäßige Waben das fliegen anfängt.....


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Magazinimker,
    ich persönlich halte den Durchmesser für Ganzrähmchen für zu klein. 63 cmKesseldurchmesser - 2*22 cm Rähmchenhöhe ) = 19 cm/2= 9,5cm steht die Unterseite Wabe vom der Drehachse weg.
    Bei CFM hat man mir für Ganzwaben zu diesem Schleuderkorb geraten durch das Gitter würde der Wabenbruch verhindert.
    Ich schleudere in der CFM Schleuder nur 2/3 und 1/2 Rähmchen. 69 cm Kesseldurchmesse- 2x16 Rähmchenhöhe=37cm/2= 18,5 cm. Es gab da bis jetzt noch keinen Wabenbruch.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Lass die Finger davon ! Schleuderbeine sollten unterhalb des Kessels IMMER nach außen stehen, sonst könnte es geschehen das die Schleuder bei der ersten unwucht durch ungleichmäßige Waben das fliegen anfängt.....



    Lässt du deine Finger auch von Autos, deren Räder nicht nach aussen gehen?


    Bei einer Radialschleuder mit 12 oder gar 20 Waben tritt nicht ganz so schnell eine starke Unwucht auf, wie dies bei einer 3- oder 4 Waben Tangentialschleuder ist. Grund: die Abweichungen der einzelnen Rähmchengewichte mitteln sich durch die Nachbarrähmchen.


    Ich jedoch würde ebenso wie Marcus auf das Schleudern von Ganzrähmchen verzichten. Ich kenne den Durchmesser meiner 20W Radialschleuder nicht auswendig, denke aber der geht eher Richtung 80cm. Da ist zwischen Mittelachse und innerer Kante der Rähmchen ca 20cm frei. Das ergibt dann eine gleichmäßigere Kraftverteilung auf dem Rähmchen. Wabenbruch hatte ich bisher auch noch nicht, selbst bei meinen Naturbau-Honigrähmchen (mit Drahtung).


    Stefan

  • Ja, ich bin Student, genauer gesagt der Agrarwirtschaft. Geld spielt eher eine untergeordnete, entweder man hat es oder kann sich nichts kaufen. Ich will aber auch nichts verschwenden.


    Ich würde die Schleuder wohl eh am Boden mit Schwerlastdübeln verankern.


    Außerdem darf die Schleuder Netto nicht mehr als 850€ kosten, da ich Subventionen in MV beantragen möchte.

  • Außerdem darf die Schleuder Netto nicht mehr als 850€ kosten, da ich Subventionen in MV beantragen möchte.


    Da würde ich mich nochmal an entsprechender Stelle erkundingen. Hier: http://www.lallf.de/Honig.359.0.html steht in den Richtlinien, dass bei Neuimkern die Förderung BIS zu 60% beträgt und die Fördersumme MINDESTENS 500€ betragen muss.


    Bei einer "günstigen" Honigschleuder um die 300€ Nettopreis wären das also für den Neuimker 300€* 0,6 = 180€ -> die Honigschleuder alleine wird nicht gefördert, da 180€ < 500€.


    in Bayern kenne ich: die Förderung beträgt max 30%. Letztes Jahr gingen (wie jedes Jahr) zuviele Anträge ein, deswegen zuwenig im Fördertopf und es wurden nur um die 10% gefördert. http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=42489&p=441516#post441516
    Wie das in MV ist, kann ich nicht sagen, vermutlich aber ähnlich.


    D.h. du solltest neben der Honigschleuder noch die Beuten, Entdeckelwerkzeug, Siebe etc mitfördern lassen.
    Und die 850€ "zuwendungsfähigen Nettoausgaben" gelten als Maximalbetrag für die Fördersumme:
    zB. Schleuder kostet 300€ Netto: bei max Förderung mit 60% ergibt das: 180€ Fördersumme.
    Schleuder kostet 1400€ Netto, du bist aber Freizeitimker mit 10 Völker, dann werden davon nur die 850€ Nettobetrag gefördert, also 850€ * 0,6= 510€ Förderbetrag.


    Nimm also unbedingt deine KOMPLETT-Beuten mit in den Förderantrag, sonst könnte es passieren, dass du bei einem geringerem Förderprozentsatz unter die 500€ kommst und dann leer ausgehst.


    Stefan

  • Hallo Magazinimker, hast du es nicht durch die Blume gelesen, nun noch mal im Klartext: Die eine Schleuder von der Firma Ruck wird wahrscheinlich Probleme mit Zander oder DN machen. Entweder auf 3/4 oder 1/2 umstellen, oder das Ding vergessen.

    Zitat

    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es bei Radialschleudern zu Wabenbrüchen kommen kann wenn feste Honige (Rapshonig) geschleudert werden.


    ....weil auf die Unterseite der Rähmchen wenig Zentrifugalkraft wirkt
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo Magazinimker, hast du es nicht durch die Blume gelesen, nun noch mal im Klartext: Die eine Schleuder von der Firma Ruck wird wahrscheinlich Probleme mit Zander oder DN machen. Entweder auf 3/4 oder 1/2 umstellen, oder das Ding vergessen.
     
    ....weil auf die Unterseite der Rähmchen wenig Zentrifugalkraft wirkt
    Bis bald
    Marcus


    wie groß sollte nach Erfahrung der Absatnd zwischen Rächchenunterkante und Achse der Schleuder sein?