22 Bienenvölker ausgelöscht!

  • Hallo,
    erschreckend.
    Hab auch eine Kamera, wenn ich den bei frischer Tat erwischen würde müsste ich die Kamerabilder löschen.
    Ich habe mit geschworen falls ich einen anhand der Kamera erwische stelle ich das File auf Youtube.
    Egal was es mich dann kostet. So ein Schwein gehört für alle Zeiten markiert.
    Mir wurde auch schon ein Volk geklaut.
    Nachher ist man schlauer.
    Hab auch schon von der Schweiz gehört, dass Buckfaststände regelrecht exikutiert wurden.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Ich bin nur fassungslos.
    Der muss doch irre sein.
    Die armen Bienen.
    Und der Imker, die ganze Arbeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge für seine Schützlige.


    Aber was das Schlimmste ist:
    was droht so einem?
    Sachbeschädigung, ev. noch Umweltverschmutzung, und was noch?

  • Hallo Falk,


    in der Tat die Völker und Beuten wären mit den 3300e in etwa "entschädigt". Was ist aber mit den Ertragsausfällen etc.?
    Richtig, jeder muss selbst wissen wie weit er ein Risiko absichern will und kann, ab einer gewissen Größe, sollte man auch das Ausfall- Risiko mitberücksichtigen.


    Gruß Roland


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ody ()


  • Ich persönlich kann mir neben diesem quasi-religiös verbrämten Bienenterrorismus dennoch einen weiteren Grund vorstellen, der einen antreibt, eine so aufwändige und gründliche Aktion durchzuziehen.
    Das könnte aber auch ein persönlicher Rachefeldzug gewesen sein,
    Gruß
    hornet


    Denkst du evtl. an Landwirt, dem die Völker irgendwie im Weg waren, bei Spritzaktionen z.B.? Der müsste aber sehr wütend gewesen sein! :-(

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • holmi :
    ich schrieb "persönlicher Rachefeldzug", das kann Millionen Gründe haben, die gar nichts mit den Bienen zu tun haben. Genauso gut hätte der Täter das Auto des Imkers zerkratzen oder Hundehaufen in seinen Briefkasten werfen können - hier waren es die Bienen, vielleicht weil der Täter wusste, dass der Imker sehr daran hing. Leute, die sowas machen gibt es halt überall, die sterben leider nie aus, musst nur tagtäglich Nachrichten hören!

  • Denkst du evtl. an Landwirt, dem die Völker irgendwie im Weg waren, bei Spritzaktionen z.B.?


    Oder ein Imker, der schon seit Jahren eine andere Bienenrasse züchtet und sich bedroht fühlt, ein Neider, jemand der patholgische Angst vor Bienen hat und sich bedroht fühlt, Naturschützer welche Solitärbienen vor der 'Honig-Industrie' schützen glauben zu müssen, eine Beziehungstat weil immer die Bienen wichtiger waren.... Da draußen laufen soviel Gestörte rum, eigentlich passiert doch verwunderlich wenig.


    Schlimme Sache, das geht mir echt nahe. Weil man sich auch nicht gegen alles schützen kann und das die eigene Machtlosigkeit so direkt aufzeigt.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Weil man sich auch nicht gegen alles schützen kann und das die eigene Machtlosigkeit so direkt aufzeigt.


    Beste Grüße,
    Ralf


    Du sagst es! Ich habe auch 3 Stände so außerhalb.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Den beschriebenen Vorfall mag ich gar nicht kommentieren - da fehlen mir die Worte!


    [Leerzeile für die getöteten Bienen]


    Da ich die Versicherung vor einem knappen Jahr auch in Anspruch nehmen musste, will ich die hier mal ausdrücklich loben: Die Abwicklung verlief sehr freundlich, entgegenkommend und unkompliziert . vielen Dank an dieser Stelle! Die sehr günstigen Beiträge können die aber auch nur bieten, weil ohne intensive Prüfung Pauschalbeträge für Beute, Volk und Futter oder Honig erstattet werden. Ein Drittel bis die Hälfte der Kosten für Neukauf werden immerhin abgedeckt von der "Basisversicherung", die individuell aufstockbar ist.


    Der eigentliche Schaden spielt sich in der Seele ab. Mir standen die Tränen in den Augen als ich meinen halb abgeräumten, halb vandalisierten Stand sah. Die Erinnerung ist noch immer wach, wenn ich den Stand besuche.


    Gruß Peter, der dem gefrevelten Imker mitfühlen kann.

  • Der absolute Wahnsinn.
    Tut mir sehr leid für den Kollegen.
    Wir sollten aber dennoch Vermutungen über die Täterzugehörigkeit unterlassen, hier Landwirte oder Imkerkollegen zu verdächtigen, das geht zu weit und fördert nur Zwietracht.

  • welche kranke Seele muss man haben, um so was machen zu können. Welche Motive können einem zu was veranlassen?


    In Augsburg, im südlichen Teil, werden auch Bienenvölker umgestoßen. Bei einem Imkerfreund von mir wurden alle seine Völker umgestoßen. Blöderweise ist er in keinem verein und daher nicht versichert. Noch blöder ist die Tatsache, dass er im Naturbau ohne Rähmchen in TPH imkert, da könnt ihr euch die Quetscherei vorstellen.


    Er war nicht der erste, aber da er von keinem Imkerverein Infos bekommt, konnte er nicht wissen, dass in der letzten Zeit solche Fälle öfter vorkommen. Sein Standplatz war direkt am Wanderweg.


    Die Beuten wurden aus der Ferne mit dicken Holzstocken umgestoßen. Da muss der Täter richtig feige sein.

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Nicht zu glauben sowas...
    Da wollte wohl jemand auf Nummer sicher gehen, "einfaches" Umkippen kommt ja wohl oft vor, aber auch alles noch mit Diesel oder anderen Stoffen überschütten ist eine andere Hausnummer.
    Der arme Kerl mit seinem Trümmerhaufen, hoffentlich lässt er sich deswegen jetzt nicht vom Imkern abbringen.


    ...
    was droht so einem?
    Sachbeschädigung, ev. noch Umweltverschmutzung, und was noch?


    Hoffentlich die "gemeinschädigende Sachbeschädigung" sofern die Person gefasst wird, weil die etwa strenger bestraft wird, als die "einfache".
    Der ehemalige, jetzt vernichtete Nutzen für die Allgemeinheit sollte *eigentlich* höher bewertet werden, als das Privateigentum in Form der Bienen und Beuten...


    Gruß Andreas


  • Der arme Kerl mit seinem Trümmerhaufen, hoffentlich lässt er sich deswegen jetzt nicht vom Imkern abbringen.


    Keine Angst Andreas, abbringen lässt er sich nicht, das hat er schon gesagt. Er wird auch nächstes Jahr von Verbandsseite mit Bienen versorgt.
    Ebenfalls versucht die Vorstandsschaft Beuten für ihn zu organisieren, mal schauen was sich da noch ergibt.


    Da der Vitaliy nicht im Imkerforum aktiv ist, sag ich schon mal in seinem Namen herzlichen Dank an alle mitfühlende.


    Was ich noch sagen möchte, die eingehenden Spenden werden zu 100% an Vitaliy durchgereicht.
    Das wollte ich nur einmal erwähnen.



    Viele Grüße,


    Maxikaner