Untersuchungen zur genetischen Populationsstruktur von Varroa destructor 2010

  • Diese Doktorarbeit wurde mir gestern noch zugemailt, ist zwar aus 2010 und bezieht sich auf meist noch ältere Quellangaben, jedoch ist die Untersuchung der genetischen Abweichung noch nicht all zu alt und sicherlich noch repräsentativ.

    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/12025/1/Schneider_Verena.pdf


    Ich bin und bleib erstmal der Meinung, dass eine schrumpfende Volksgröße durch Schwächung und Folgeinfektionen der Brut und Bienen ein Krankheitsbild durch die Varroa darstellt, aber dass sich derzeit gezeigte Bild von Varroaschwärmen und Abfliegen einfach nicht zu dem/n bisherigen Schadbild/ern passt.


    Irgend etwas muss in den letzten Jahren geschehen sein, was unsere Völker zusätzlich schwächt und zu diesen -für mich neuen- Verhaltensweisen veranlasst.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Dann geh einfach mal ins Internet, und sieh dir an, welche PSM in den letzten Jahre populär wurden, und wie sie auf Bienen wirken - vor allem, wie verbotene, aber spritsparende Tankmischungen dann welches Ergebnis haben.....


    Und man sollte sich damit beschäftigen, wie lang die Halbwertszeiten dieser Stoffe sind.
    Da wird ja nicht nur einmal gesprüht, und ein paar Wochen später ist alles wieder gut, sondern ALLE Insekten und das gesamte Bodenleben leiden danach auf Jahre, und ein paar Monate später gibt es die nächste Dusche, obwohl noch jede Menge Zeugs im Boden ist, ohne daß es abgebaut wurde.
    Sprich, der ganze Krams akkumuliert sich im Boden und in den Pflanzen - wohl dem, der einen schadstofffreien Garten hat, und sein Gemüse selbst ziehen kann.


    Und es wird nicht mehr so lange dauern wie beim DDT, bis die ersten geschädigten Kinder geboren werden. Wenn diese Stoffe ins Grundwasser kommen - Gute Nacht!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen