Bienensauna


  • Ja super, das dass mal auch andere etwas kritisch sehen, ist ja immer gut was zu experimentieren, aber doch nicht auf den Buckel der Bienen, und dann erst noch die Kunde alleine das Risiko tragen lassen


    Angewendet an vielen Völker, Ja aber mit was für einen Resultat, das ist leider nicht aufgezeigt


    Anwenden kann man viel in einer Vorführung, schaut immer gut aus, ich bin schon sehr gespannt wie das weitergeht


    Hoffe nur das meine Mahnungen oder schlimmsten Befürchtungen nicht war werden

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Ich glaub da muss man sich nicht viel Sorgen machen. Gibt ja schon genug andere die diese Methode aufgegriffen bzw. Erfunden haben und es als erfolgreich darstellen.


    Ganz realistisch gesehen ist der Einsatz vielleicht für Imker mit 5 Völkern sinnvoll. Darüber hinaus steht es in keinem Zusammenhang mit der bebenötigten Zeit bzw. Materialeinsatz. Die Technik an sich müsste man mal genauer aufgezeigt bekommen, weil so ganz erschließt sich mir noch nicht warum das gute Stück mehr als 200 Euro kosten soll. Hab schon vergleichbare Projekte für Terraristik und Luftwärmetauscher umgesetzt und kenn daher die ca. Preise für Musterprojekte.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit


  • Hallo Jonas,


    Die Beteiligung an unserem Feldversuch ist völlig freiwillig. Wir bekommen mehr als positives Feedback dafür, dass sich der einzelne Imker an einer wissenschaftlichen Evaluation beteiligen kann.


    Die zusätzlichen Programme sind jetzt auf der Website, weil wir jetzt sicher sind, dass die ersten Geräte das auch können. Andere Gründe gibt es nicht.


    Und zur GmbH. Als Gesellschafter steht man zunächst im Risiko. Mit eigenen finanziellen Mitteln, mit einer Kreditbelastung und einer ungewissen Aussicht auf die Finanzierung seines Lebensunterhaltes. Alles andere ist Quark. Ich weise auf diese Tatsache nochmals hin, weil manche Diskutanten bisweilen monetäre Motive unterschieben, die für mich und das gesamte Team nicht gelten. Das ist auch ok, schließlich haben wir uns aus freien Stücken für diesen Weg entschieden.


    Die Bienen-Sauna gibt es zuvorderst, weil wir Bienen vor Säuren und Giften retten wollen. Das treibt uns an.

  • Ich glaub da muss man sich nicht viel Sorgen machen. Gibt ja schon genug andere die diese Methode aufgegriffen bzw. Erfunden haben und es als erfolgreich darstellen.


    Ganz realistisch gesehen ist der Einsatz vielleicht für Imker mit 5 Völkern sinnvoll. Darüber hinaus steht es in keinem Zusammenhang mit der bebenötigten Zeit bzw. Materialeinsatz. Die Technik an sich müsste man mal genauer aufgezeigt bekommen, weil so ganz erschließt sich mir noch nicht warum das gute Stück mehr als 200 Euro kosten soll. Hab schon vergleichbare Projekte für Terraristik und Luftwärmetauscher umgesetzt und kenn daher die ca. Preise für Musterprojekte.


    Hallo Markus,


    eine Rentabilitätsrechnung findest Du hier. Daraus geht auch hervor, dass der Zeitaufwand im Vergleich zur Säurebehandlung umso besser ausfällt, je mehr Völker ein Imker hält.


    Florian von der Bienen-Sauna.

  • Hallo Clemens,


    wir benötigen in den Seriengeräten keine Fühler in der Bienen-Traube. Die Regelung der Bienen-Sauna erfolgt über Sensoren im Bienenstock und im Gerät selbst.


    Natürlich haben wir Messungen in Waben und co bei der Entwicklung der Bienen-Sauna durchgeführt.


    Florian von der Bienen-Sauna

  • Natürlich haben wir Messungen in Waben und co bei der Entwicklung der Bienen-Sauna durchgeführt.


    Wo wurde da gemessen und was ist herausgekommen? Es ist ja ein anderes Setting als z.B. die reine Bruterwärmung, was die Fischermühle u.a. gemacht haben. Die Bienen haben eine Brutnesttemperatur von 35°C und werden sicher gegen eine Erwärmung anarbeiten. Habt ihr euch das angesehen? Wie ist da der Verlauf etwa im Gegensatz zu Nicht-Brut-Bereichen? Es geht mir nicht um den Serienbetrieb sondern um Messungen bei den Prototypen.


    Vielleicht können wir wenn ihr in Berlin seid ein paar Messfühler bei der Behandlung in die Beute hängen und ein paar Messpunkte loggen.

  • ... So z.B. dass sich erst jetzt so langsam rausschält, dass alle Käufer Eurer Bienensauna sich an Eurem 'Großversuch' beteiligen - an und mit einem Produkt, was es noch gar nicht gibt. ...
    Jonas


    Bei uns im Verein gab es im Oktober 14 oder so den Flyer. Mein Besuch auf der Homepage war mein erster und letzter. Für mich waren die oben beschriebenen Dinge erkennbar und standen in erheblicher Diskrepanz zu den Flyern, die den Eindruck erweckten, es wäre ein marktreifes Gerät vorhanden, welches man erwerben könne.


    Bettelei auf hohem Niveau !


    Wer die Bienen vor Säure schützen möchte, kann andere Wege gehen. Man lässt sich eine Idee oder ein Gebrauchsmuster (die Idee gabs ja schon) und eine Namen schützen. Aufwand im niedrigen vierstelligen Bereich.


    Dann gehe ich zu einem Bieneinstitut und starte nach etwas Überzeugungsarbeit ein Projekt durch Födermittel kofinanziert, wo der Prototyp auf Herz und Nieren geprüft wird. Dazu muss man dann auch bereit sein umzusiedeln und Imker zu werden. Sollte sich der Prototyp als funktionsfähig erweisen und das Institut dies bestätigen, öffnen die Kreditinstitute die Geldhähne für die Nullserie automatisch.


    Der worstcase für alle Geldgeber: Die ersten Saunen erweisen sich als nicht gegen die Milbe geeignet, die Finanzierung der weiteren Geräte ist nicht mehr gesichert und nicht mehr notwendig.


    Ich hoffe für die Geld gebenden Imker, dass sie minimal ein Gerät für eigene Versuche erhalten, maximal, das es wirklich funktioniert.

  • Florina, ich möchte kurz auf Deine Zeilen eingehen



    Die Beteiligung an unserem Feldversuch ist völlig freiwillig


    ... ich muß Dir ganz klar sagen, dass ich das anders sehe.
    Jeder der so ein Gerät bestellt hat, nimmt an Eurem Feldversuch teil. Ob er will oder nicht. Er kauft nämlich einen Prototypen bzw. hat einen erstanden.


    Zitat


    Und zur GmbH. Als Gesellschafter steht man zunächst im Risiko. Mit eigenen finanziellen Mitteln, mit einer Kreditbelastung und einer ungewissen Aussicht auf die Finanzierung seines Lebensunterhaltes. Alles andere ist Quark.


    ... ich spreche Dir den Sinn Deiner 2 GmbH's nicht ab. In Falle der GmbH der Bienensauna, haftet Ihr in der GmbH mit 20.000 Euro.
    Ist das richtig? Bei Eurem crowfunding habt Ihr jetzt doch wohl über 100.000 Euro gesammelt. Risiko?
    Ich darf an dieser Stelle auf den Beitrag vom BR-Rubndfunk verweisen.
    Haben Eure Anleger einen Anleger-Schutz. Ich meine sie haben keinen Anleger-Schutz. Gott sein dank ist diese Gesetzeslücke erkannt worden und man arbeitet an einer Änderung. Ich will Euch da nichts unterstellen, ab mir gehen so langsam von Deinem Schönreden die Nackenhaare hoch.


    Zitat

    Ich weise auf diese Tatsache nochmals hin, weil manche Diskutanten bisweilen monetäre Motive unterschieben, die für mich und das gesamte Team nicht gelten. Das ist auch ok, schließlich haben wir uns aus freien Stücken für diesen Weg entschieden.


    Florian, ich bitte Dich, höre auf hier den Bienenretter zu mimen.
    a) bist Du keiner, auch schon aus dem Grund, weil Du etwas zu wenig von Bienen verstehst
    b wirst Du nicht leugnen können, dass Ihr ganz klare geldliche Interessen mit Eurer Bienensauna verbindet (Geld verdienen halte ich nicht für 'böse', aber Eure Mitleids-Tour ist für mich einfach nicht stimmig. Leider auch einiges andere nicht)


    Zitat

    Die Bienen-Sauna gibt es zuvorderst, weil wir Bienen vor Säuren und Giften retten wollen.


    ..allein dieser Satz ist was für 'Gutmenschen' die die Welt retten wollen. Aber auch für 'Blinde' und 'Taube' die einen Tunnelblick entwickelt haben. Das erleichtert zwar die Sichtweise auf komplizierte Dinge und Sachverhalte, ändert aber leider nichts an den Tatsachen.


    Ich persönlich und das habe ich schon mal kundgetan, würde mich freuen, wenn diese Art der Behandlung der Bienen gegen die Varrao, funktioniert. Aber Deine Art und Weise wie Du Eurer Projekt in der Öffentlichkeit vorstellt, halte ich im aktuellen Stadium für Augenauswischerei. Da werden Aussagen gemacht, die weder gelegt noch haltbar sind.
    Ein Beispiel aus Euren Texten:

    Ich habe Dich ja schon mal direkt darauf abgesprochen, wie das funktionieren soll, dass man beim Einsatz der Bienensauna ca. 30 kg Honig MEHR ernten kann. Ein konkrete Antwort kam da leider nicht.


    Wenn viele begeisterte Imker Eure Geräte für nun über 1300 Euro kaufen, dann freut sich Eurer Geldbeutel und der Geldbeutel der Geräte-Käufer.
    Wie so der Geldbeutel der Imker?
    Na, die werden nun nach Deiner Schreibweise bis zu 30 kg mehr Honig ernten ( 250 Euro Gewinn : 8 Euro/kg/Honig = 31 kg Honig)


    Alles klar?


    Jonas

    Hersteller von .bienenhilfe, .schwarmhilfe und Blauton@Matrizen

  • @ jonas,
    die Art, wie Du versuchst mit allen Deinen Beiträgen etwas schlecht zu machen stört mich sehr.
    Und nun zu dem Beitrag im Bay.Rdfk. von Herrn Peter Mattil: Eine sehr einseitge Sichtweise. Nach meinem Wissen ist Crowdfunding nicht als Kapitalanlage oder Darlhnsgebung entstanden, sondern als ein Art, Geld einzusammeln um ein Vorhaben oder Projekt zu fördern, bzw. zu unterstützen. wenn ich mir dies dann anschaue, bleibt nur die Abwägung, ob das Vorhaben von mir unterstützt werden soll oder nicht. Das nennt man, nicht Kredit, sondern eine freiwillige Gabe "Spende". Also wird auch niemand übervorteilt. Denn beim Crowdfunding schließe ich keine Kreditverträge, sondern gebe mein Geld für einen angegebenen Zweck ohne Gegenleistung hin. Wenn man z.B. ein Forschungsvorhaben oder etwas zu Schulungszwecken gibt, hat man persönlich auch keine Rendite, dafür wird auch Crowdfunding betrieben. Wenn Du wirtschaftlich arbeiten willst, mußt du dich anders verhalten.


    MbG
    Wolfgang, der in dieser Form des "Geldsammlens" nichts schlechtes sieht.

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Die Form des Geldsammels ist sicher nicht verwerflich.
    Die Art des Geschäftsgebarens ist aber - meiner persönlichen Meinung nach - mehr als unseriös.


    Zitat aus der neuesten Eigenwerbung der selbsternannten Bienenretter-Newbees:
    "Ende März starten wir unsere Frühjahrstour: 35 Tage im Wohnmobil quer durch Deutschland mit Bienen-Sauna-Behandlungen ..."


    Ende März. Aha.
    Bin mal gespannt, wie die zu diesem Zeitpunkt schon einen nennenswerten Milbenbefall her- und einen ebensolchen Milbenabfall hinbekommen wollen. :lol:

  • Da hätte ich mal noch eine Frage:-?


    Auf den Abbildungen der Homepage sehe ich, dass die B-S in die untere Zarge geschoben wird. Weitere Zargen befinden sich darüber.


    Und ja, es wird auch beschrieben : "...Tauwasser abzuführen. Während der Tracht verlängert sich die Behandlungszeit, da der Honig mit erwärmt wird. Ebenso bei ...".


    So, im Brutraum sollen 42°C über 2...3 h herrschen, warme Luft steigt nach oben, das heißt dann was ?


    Also, man kann sich ja schon über die 42 °C für den Honig streiten - zulässig ist es jedenfalls nicht, welche Temperatur der Honig in den oberen Zargen , wo sich die Wärme sammelt, bekommt ist unbekannt, auf jeden Fall zu viel !!!:evil:


    Kommt mir bitte nicht mit der Theorie, es können nicht mehr als 42°C sein, es sei denn, ihr habt den Schalter für die Sonne gefunden - aber auch dann Finger weg vom Schalter !

    Grüße Bernd

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Landbienen () aus folgendem Grund: Ergänzt


  • So, im Brutraum sollen 42°C über 2...3 h herrschen, warme Luft steigt nach oben, das heißt dann was ?


    Also, man kann sich ja schon über die 42 °C für den Honig streiten - zulässig ist es jedenfalls nicht, welche Temperatur der Honig in den oberen Zargen , wo sich die Wärme sammelt, bekommt ist unbekannt, auf jeden Fall zu viel !!!:evil:


    Das wäre meine kleinste Sorge. Denn nicht 'Wärme' steigt nach oben, sondern 'Luft, die wärmer ist als die Umgebung'. Das ist allerdings eine Vereinfachung, die so nur bei genügend Platz auftritt. Hier muss die warme Luft zuerst an den Brutwaben vorbei und kann dabei schon einen Gutteil ihrer Wärme an die Brutwaben abgeben. Es gibt sogar Klimasysteme für Häuser, bei denen wärmere Luft an der Wand entlang nach unten strömt (mir fällt der Name für diesen Effekt gerade nicht ein).
    Dazu kommt die höhere Wärmekapazität der Honigvorräte: bei gleicher zugeführter Energiemenge dürften die sich weniger erwärmen als Brutwaben. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass die Brutzellen aufgrund eines dickeren Luftposters unter dem Deckel eine schlechtere Wärmeleitung haben als Honigzellen...
    Wie auch immer, die Wärmeverteilung über diesem Hyperthermiegerät ist ein komplexer Vorgang. Da muss man einige Messungen machen. Angeblich ist das ja auch erfolgt, es ist nur noch immer (?) nichts veröffentlicht.


    Grüße,
    Robert