Bienensauna

  • Die Gefahr, die von der Bienensauna auf die Königin ausgeht, würde ich nicht so leichtfertig aus den Augen lassen.


    Evtl lohnt es sich dann, auf Nummer sicher zu gehen und die Königin in einem Schlupfkäfig/Lockenwickler außerhalb der Beute zu lagern, bis die Behandlung vorbei ist...? Ist zwar mit weiterem Aufwand verbunden, aber wenn ich bei dieser Methode auf Chemie verzichten könnte, wäre mir das wert - wir haben zudem einen geringen Bienenbestand (8 Völker).

  • Hallo Jungs und Mädels,


    ich habe von denen wieder einmal einen Newsletter bekommen, indem die beiden sich über die Unterstützung bedanken.


    Was mir hierbei aufgefallen ist, es handelt sich jetzt um eine GmbH mit Sitz in München, und das schon seit Mitte Nov. letzten Jahres.


    Ich weiß jetzt nicht, was ich von einer "spendensammelnden" GmbH halten soll...


    Gruß GM

  • Es ist doch ein Crowdfunding und kein Spendensammeln. Man bekommt ja einen Gegenwert für seine "Spende".
    Und ein Gewerbe muss eh angemeldet werden und dabei sichern sich die Herren eben auch finanziell durch die GmbH ab.


    Kam ganz schön was zusammen, mal schauen wie es weitergeht und ob es sich bewährt.


    UNTERSTÜTZER
    261
    FINANZIERT
    64166 €
    VERBLEIBENDE ZEIT
    Abgeschlossen

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Crowdfunding jetzt sind die schon über 68000 €, also von dieser GmbH kann man was lernen


    Aber ob die Retter der Bienen auch mal was retour geben werden??? ich bin da eher skeptisch


    Muss mal wirklich überlegen ob ich meine Zulassung für mein Mittel nicht auch so finanziere :-)

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie


  • Muss mal wirklich überlegen ob ich meine Zulassung für mein Mittel nicht auch so finanziere :-)


    Heutzutage brauchst du nur noch die Idee, für die Umsetzung verpackt man dann alles werbewirksam und lässt sich die Produkte im Vorfeld abkaufen oder meiselt den Namen des Unterstützers in den Randstein vor der künftigen Produktionsstätte.


    Finanzielles Risiko besteht da kaum noch und man kann es auch mit fast leeren Taschen angehen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Mc Fly () aus folgendem Grund: Groß/Kleinschreibung


  • Ich oute mich als jemand, der zwei Saunen der ersten Tranche bestellt hat. Einfach, weil ich zu neugierig bin, ob es funktioniert.
    Diese Zeit fand ich echt schlimm und daher will ich die Sauna unbedingt ausprobieren. Wenn klappt ist super, wenn nicht, muss ich weiter "konventionell" mit AS/OS behandeln.
    Mal eine (wahrscheinlich) dumme Frage zur Sauna: Kann man damit eventuell auch auskristallisierten Honig besser schleuderfähig machen? 40 Grad sollten doch zur Verflüssigung reichen, oder? Oder brechen da die weicher werdenden Waben unter der eigenen Honiglast?
    Grüße, Jogi


    Hallo lieber Jogi,


    Deine Neugier wird sich lohnen. Noch liegen wir gut im Zeitplan. Ich komme gerade von unserer Jahresplanung in Schweden!


    Spermien
    Es ist richtig, dass es keine handfesten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Spermien der Königin gibt. Die Arbeit zur Drohnenfertilität gibt erste Hinweise, aber ist nicht hinreichend. Wir können aber auf 40 behandelte Völker verweisen, die sich zu den stärksten Völkern am Stand entwickelt haben. Das geht nur über eine produktive Königin. Wir werden aber in unserem Feldversuch diese Frage von einem Institut beantworten lassen.


    Varroa, Honig und co.
    Volltreffer: die Bienen-Sauna kann weit mehr als Varroen zu erledigen. Das Gerät kommt mit verschiedenen Programmen:


    - Varroa mit/ohne Brut
    - Königinnenzuchtprogramm
    - Anti-Kalkbrut
    - Honigreifung
    - Honig Auftauprogramm


    An den Namen für die Programme feilen wir gerade noch.


    Herzlichen Gruß,


    Florian von der Bienen-Sauna

  • Heutzutage brauchst du nur noch die Idee, für die Umsetzung verpackt man dann alles werbewirksam und lässt sich die Produkte im Vorfeld abkaufen oder meiselt den Namen des Unterstützers in den Randstein vor der künftigen Produktionsstätte.


    Finanzielles Risiko besteht da kaum noch und man kann es auch mit fast leeren Taschen angehen.


    Hallo Markus,


    fang was an, wenn es so einfach ist ...


    Mein Beispiel: Klassische Karriere aufgeben, jetzt die zweite GmbH gegründet und keine finanzielle Absicherung. Gutes Tun ist nicht so einfach wie man denkt.


    Glaubst Du wir bekommen ein reguläres Gehalt?


    Glaubst Du wir machen das in unserer Freizeit?


    Florian Deising von der Bienen-Sauna


  • An den Namen für die Programme feilen wir gerade noch.


    Geht aber nur mit Spenden, wer genug spendet bekommt Recht auf Namen?


    Habt Ihr jetzt die 100 Tausend schon beieinander, und da spricht Du über keinen Gehalt

    Nur wir Imker können funktionierende Varroa Abwehr schaffen, sicher nicht die Chemie

  • Leben und Leben lassen. Es ist nicht an uns, die Finanzierung zu bewerten und zu beurteilen. Auch wenn es € 100K sind, wäre das wenig für jahrelange Entwicklung und Einnahmequelle für 2 Personen. Und die können auch nur eingetrieben werden, wenn das Konzept Investoren überzeugt. Florian, danke für die Initiative und das wirtschaftliche Risiko, welches Ihr auf Euch nehmt. Weiter so, werde diesen methodischen Hoffnungsträger wie auch einige andere mit Interesse verfolgen.
    Gruß, Andreas

  • Hallo Andreas,
    aus meiner Sicht hast Du das gut bewertet. Wenn jemand ein unternehmerisches Risiko eingeht - sei es als Firmengründer oder als Geldgeber im Fundraising - ist es selbstverständlich, dass der Unternehmensgründer davon möglichst bald auch leben möchte und die Geldgeber - unter Inkaufnahme eines Risikos - mittelfristig Gewinne erzielen möchten. Wem das missfällt, braucht sich ja nicht zu beteiligen bzw. die Geräte zu kaufen. Hoffen wir, dass die Idee funktioniert!
    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.



  • Allein schon für die Gründung einer GmbH muss entsprechendes Startseite vorhanden sein. Jedoch sichert ihr euch auch gleichzeitig damit ab.


    Für die Rettung der Welt werdet ihr/du es sicher nicht machen ^^


    Ich hab es aber auch nicht so gemeint wie du es negativ auffasst. Die Idee ist doch eine gute und zudem bekommt ihr ja das Feedback durch die zahlreichen Beteiligten die euch dabei den Rücken stärken.


    Aber nichts destotrotz, würdest du so hinter deinem Projekt stehen wie du dich hier "weinerlich" hinstellst, wäre es sicher nicht soweit gekommen ^^


    Würde ich sowas starten, dann sicher erstmal neben meinem Job und wenn man dann soweit ist wie ihr es nun seit, dann muss man den nächsten Schritt gehen und sich voll darauf konzentrieren. Aber selbst dann kann man durch Vergabe der Produktion an ein Unternehmen noch seine eigene Absicherung beibehalten und muss sich "nur" noch um den Verkauf kümmern.


    Also weitermachen wie gehabt und helft mit euren Ideen die Milbe in Schach zu halten. Für mich geht es leider zeitlich aufgrund der Völkeranzahl nicht aus um hier einzusteigen. Ist leider nicht wirtschaftlich genug für mich, da ich meine Bienen in meiner Freizeit bearbeiten muss.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • einfach mal in die Zeilen geschrieben...



    ...Florian, Du kannst gut schreiben und formulieren. Das zeigt auch Deinen/Euren Erfolg bei der Vermarktung Euer Idee.
    Ich halte Euer Projekt von der Sache für eine gute. Doch diese hat auch echte Schwachstellen. So z.B. dass sich erst jetzt so langsam rausschält, dass alle Käufer Eurer Bienensauna sich an Eurem 'Großversuch' beteiligen - an und mit einem Produkt, was es noch gar nicht gibt. Auch das beständige Nachschieben von immer mehr Funktionen läßt mich vermuten, dass da zwar was geplant ist im Kopf, aber noch nichts reales vorhanden ist. Das ist in der Vermarktung ein oft gemachter Schachzug um die Kunden bei Laune zu halten. Dann hoffen ich mal, dass das nicht in die Hose geht.


    Jonas