Sturm oder auch die zwei Leben eines Biens

  • [HR][/HR]Hallo liebe Imker! Hier in Bayern hat es ja gestern auf heute ziemlich gestürmt. An dieser Stelle an alle wo das auch der Fall war: Schauts lieber mal nach, denn abgedeckte Völker könnten noch das kleinste Problem sein:


    Wer sieht die Beute?


    Noch reichlich Platz!


    2 mal entwurzelt, zum Nachbar in Garten gefallen.


    Astreiner Wipfelbruch.


    Tomatenunterstand wollte auch nicht mehr bleiben.


    Insgesamt hats auf dem nichtmal 1ha großen Grundstück 4 Fichten und ein paar anderen Bäume erwischt.

  • Bei uns hat es auch sehr gestürmt, aber ich war noch nicht am Bienenstand. Bin gespannt.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Rugnuza:


    JA ist meist anzunehmen, aber der Teller kann auch in die andere Richtung fallen. Auch die Stämme können unter Spannung stehen. Und zu guter letzt können die zu rettenten Bienen auch noch angreifen.


    Also bitte Vorsicht und nicht leichtsinnig ohne Schutzausrüstung für Motorsäge tätig werden. Ich frag mich gerade wie das Aussieht: Imkeranzug mit übergezogener Schnittschutzhose, Schnittschutzschuhe und Helm (ggf. auch noch Schnittschutzjacke und Schnittschutzhandschuhe).


    Gruß GM

  • Rugnuza:


    Also bitte Vorsicht und nicht leichtsinnig ohne Schutzausrüstung für Motorsäge tätig werden. Ich frag mich gerade wie das Aussieht: Imkeranzug mit übergezogener Schnittschutzhose, Schnittschutzschuhe und Helm (ggf. auch noch Schnittschutzjacke und Schnittschutzhandschuhe).


    Gruß GM


    Wie haben nur unsere Vorfahren bis vor kurzem (als es die Sicherheitsausrüstungsindustrie noch nicht gab) so etwas erledigt und sogar überlebt:confused:?

  • Ja,
    früher, früher wäre ein Foto von einem im Imkeranzug, der sich ein Bein abgesägt hat, auch nicht in 25 verschiedenen Fernsehsendern alle 3o Min. gezeigt worden. Auf jeden Fall sollte eine Schnittschutzhose auch vor Bienenstichen schützen. Festes, halbhohes Schuhzeug und die Socken über die Hosenenden. Mit der Jacke sieht es ähnlich aus. Am oberen Ende bei Feindberührung einen Schleier und Hut drüber. Die beiden Seitlichen Enden mit einem Schutzhandschuh mit Gummibund über die Ärmel. Aber das gefährlichste dabei bleiben unter Spannung stehende Holzteile und die Kettensäge. Zur Erinnerung an früher, früher gab es viel mehr Leute denen Zehen, Finger, Beine oder Arme gefehlt haben und die waren nicht alle im ersten Weltkrieg. Im Zweifelsfall lieber vom Profi machen lassen. Ihr wisst ja, es gibt sehr wenig alte Helden!
    Viele Grüße
    Wolfgang, der würde er Kurt heißen sicherlich von allen seinen Freunden Sicherheitskurt genannt werden würde

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Jakobleipzig:


    Früher gab es im gelobten Osten Intershop und Konsum, heute gibt es auch einen "Secondhandshop". :daumen:


    Es gibt einfach zu viele Unfälle die nicht passieren müssen, also Hirn einschalten. Eine gute Schnittschutzhose kostet unter 100 €. Was kostet eine Beinamputation? Ich möchte nicht wissen, wie viele Hosen angeschnitten wurden.


    Geiz ist manchmal Aua. Gegen Sparsamkeit ist nichts zu sagen, allerdings alles mit Maß und Ziel.


    Gruß GM

  • Sicherheit ist schon wichtig, ich stimme da meinen Vorrednern zu.


    Keine Panik kann ich diesem Fall jedoch nur sagen, mein Kumpel (der das Grundstück abseits der Bienen unterhält) studiert selber Forst und hat schon entsprechende Praxiserfahrung und Ausrüstung. Vergangenen Winter haben wir auch schon einige Fichten rausgenommen, die am Rande der angrenzenden, vielbefahrenen Straße standen (unter zuhilfenahme eines Seilzugs bzw. Traktors). Dadurch sind jetzt allerdings eigentlich alle Brennholzlager gefüllt. Paar Klotzbeuten werden jetzt noch für mich rausspringen denke ich.


    Meine Überlegung war auch, in den abgebrochenen Stumpen eine "Zeidlerhöhle" reinzuschlagen.
      
    Problem ist wahrscheinlich, dass sich in den Stumpen dann sofort der Borkenkäfer einnistet, den wir auf dem Grundstück zur genüge haben. Fraglich ist auch inwiefern der Käfer jetzt da mit reingespielt hat, dass es hauptsächlich Fichten umgehauen hat.