Schleichendes Völkersterben ?

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    Manche zeichnen hier ein stockdüsteres Bild. Bernhard schreibt, dass es aufgrund des Umfelds nicht einfach ist, Bienen am Leben zu erhalten und dass uns die Situation aus den Händen gleitet. Maybees Aussagen, dass es nur noch wenige paradiesische Ecken gibt, dass alle anderen Standorte sch... sind und man dort keine Bienen mehr halten soll und dass man an den verbliebenen guten Orten nicht mit offenen Armen empfangen wird erinnern schon fast an einen Katastrophenfilm. Gekrönt von der Aussage, dass Bienen in Holzbeuten nicht mehr gedeihen.


    Ich imkere seit 2011. Hab mit einem Volk angefangen, bin mit zweien in den ersten Winter gegangen, habe dieses Jahr mit sechs Völkern ausgewintert und habe jetzt neun Völker. Ich lebe in Niederbayern mitten auf dem Land. Um uns herum gibt es nur Felder und etwas Wald. Google Maps zeigt einen einzigen Teppich aus lauter Feldern. Meine ersten Völker standen einen Meter vor dem Maisfeld. Von Anfang an hatte ich dort Völker, momentan sind es drei. Seit ich imkere, ist mir ein einziges Mal im Herbst/Winter die Königin eingegangen und das Volk war im Frühjahr buckelbrütig, das ist mein einziger Verlust. Verlassene Beuten hatte ich glücklicherweise noch nie (*aufholzklopf*).


    Einziges Fazit daraus: Es kann nicht so schlimm sein, dass Bienen kaum mehr überleben können! Und dass Bienen in Holzbeuten gar nicht mehr überleben (ich habe 8 Holz- und eine Styproporbeute)! Es kann nicht sein, dass die Umgebung absolut lebensfeindlich für Bienen ist und mir Anfängerimker niemals Bienen eingehen. Und Ihr werdet mir doch nicht weismachen wollen, dass die Bauern in der Rheinebene und im Zwickauer-Land ein superwirksames aber bienengiftiges PSM benutzen, die Niederbayern das aber nicht kennen? Oder dass die Niederbayern ein superwirksames, bienenungiftiges und billiges PSM benutzen, das die anderen nicht kennen?


    Es gibt mit Sicherheit ab und an echte Probleme mit PSM. Aber dieses düstere Bild das hier stellenweise gezeichnet wird, ist einfach nicht richtig. Anfänger ziehen nicht nur wie schon geschrieben die falschen Schlüsse daraus, sie können denke ich auch deprimiert und vom Imkern abgehalten werden.

  • Aber dieses düstere Bild das hier stellenweise gezeichnet wird, ist einfach nicht richtig. Anfänger ziehen nicht nur wie schon geschrieben die falschen Schlüsse daraus, sie können denke ich auch deprimiert und vom Imkern abgehalten werden.


    Vielleicht solltest Du eher schreiben, dass dieses Bild stellenweise nicht richtig ist. Damit könnten dann auch die Heerscharen von Imkern leben, die seit Jahrzehnten hinter den Beuten stehen und seit Jahren recht übereinstimmende, düstere Beobachtungen machen.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Manche zeichnen hier ein stockdüsteres Bild. Ich lebe in Niederbayern mitten auf dem Land.


    Einziges Fazit daraus: Es kann nicht so schlimm sein, dass Bienen kaum mehr überleben können! Und dass Bienen in Holzbeuten gar nicht mehr überleben (ich habe 8 Holz- und eine Styproporbeute)! Es kann nicht sein, dass die Umgebung absolut lebensfeindlich für Bienen ist und mir Anfängerimker niemals Bienen eingehen. Und Ihr werdet mir doch nicht weismachen wollen, dass die Bauern in der Rheinebene und im Zwickauer-Land ein superwirksames aber bienengiftiges PSM benutzen, die Niederbayern das aber nicht kennen? Oder dass die Niederbayern ein superwirksames, bienenungiftiges und billiges PSM benutzen, das die anderen nicht kennen?


    Es gibt mit Sicherheit ab und an echte Probleme mit PSM. Aber dieses düstere Bild das hier stellenweise gezeichnet wird, ist einfach nicht richtig. Anfänger ziehen nicht nur wie schon geschrieben die falschen Schlüsse daraus, sie können denke ich auch deprimiert und vom Imkern abgehalten werden.


    Genau so wie du es siehst, habe ich es auf der vorigen Seite auch beschrieben, vielleicht liegt es aber auch an Niederbayern.

  • Manche zeichnen hier ein stockdüsteres Bild. Bernhard schreibt,..
    ...
    Einziges Fazit daraus: Es kann nicht so schlimm sein, dass Bienen kaum mehr überleben können!
    ...
    Es gibt mit Sicherheit ab und an echte Probleme mit PSM.


    Ich führe diese Diskussion gerade auch mit Landwirten aus Kanada und den USA, die neben ihrer Landwirtschaft auch Bienen halten und gleichzeitig Neonicotinoide auf ihren Feldern einsetzen. Für Mais, Bohnen und Soja. Laut deren Aussagen haben ihre Völker "keinerlei Probleme", von 40 % Winterverlusten in einem Jahr abgesehen. Obwohl ihre Völker mitten in deren Feldern stehen. (Sie wandern mit den Völkern aber auch...)


    Und laut deren unbelegter Aussage finden sie auch keine Neonicotinoide in den Bienen oder Bienenprodukten. Obwohl ich da nicht einschätzen kann, wie genau die da gesucht haben. (Grenzwerte...)


    Ich jedoch finde Neonics nicht nur bei mir im Honig, wenn ich nicht aufpasse, sondern Imidacloprid wird als Referenzwirkstoff auch schon bereits im Trinkwasser für uns Menschen festgestellt. Ab Trinkwasserwerk, ab Wasserhahn. Und hier scheint für mich der Schlüssel für diese ansonsten unerklärlichen Abweichungen mit Problemen zu liegen: wir hier im Flachland haben hier Grundwasser direkt unter der Erdoberfläche und die Verbreitung der Neonicotinoide findet über das Wasser statt. Hier bei uns schwemmt eben alles an, was auf den höher gelegenen Anbaugebieten ausgebracht wird. Nach dem Motto: der Landwirt in Niederbayern schickt uns Flachländern den Segen den Berg herunter. Es ist nicht besonders ratsam, in so einer Situation auf einer Flachebene zu imkern, in einem flachen Tal oder direkt am Rhein. Dr. Tennekes in den Niederlanden hat ja so abstrus hohe Werte im Oberflächenwasser gefunden, daß man das Wasser direkt als Insektizid verwenden kann.


    Ein weiterer verzerrender Faktor neben der Auswaschung in dieser Sache ist, daß bei uns tatsächlich wesentlich weniger blühende Wildpflanzen gibt, als in anderen Gegenden Deutschlands. Oder auch in Kanada, wo es irrsinnig große Ackerflächen gibt, aber eben auch irrsinnig große verwilderte Flächen. Wir haben hier richtige reine Monokultur. Und wenn hier mal ein Gänseblümchen blüht, dann ist es aufgrund der höheren Sättigung der Neonicotinoide/Pestizide im Allgemeinen ebenfalls vergiftet.


    Fazit: Ihr könnt eure Verhältnisse nicht mit anderswo vergleichen. Und daß wir hier düstere Zustände beschreiben, liegt daran, daß es hier düstere Zustände sind. Eine Beurteilung nach dem Motto: "Das ist einfach nicht richtig" steht euch in keinster Weise zu, da völlige Unkenntnis über die Verhältnisse anderswo. Die Extrapolierung der eigenen goldenen Lage auf überall and alle, kann eben der Realität nicht gerecht werden. Nach dem Motto: ich habe keinen Hunger, also gibt es keinen Hunger auf der Welt. Oder so. Ihr braucht unseren Worten keinen Glauben schenken - von mir aus. Aber spart euch dann auch die Beurteilungen. So viel Vertrauen in die imkerlichen Fähigkeiten und Urteilsvermögen anderer, gerade der langjährigen Imker - oder gar generationsübergreifend geführten Imkereien - sollte man schon haben.


    Viele Grüße


    Bernhard

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von BernhardHeuvel ()

  • Moin,
    da möchte ich auch gleich(für die etwas frischeren Imker) noch einmal an die Tests erinnern.
    Eine NICHT messbare Menge Chlotianidin ins Bienenfutter gegeben, Bienen sind gestorben!
    Also : Nicht messbar = nicht nachweisbar !
    Das ist das große Problem.
    Die unglaubliche Gefährlichkeit der Neonics
    Gruß
    Helmut

  • Ihr braucht unseren Worten keinen Glauben schenken - von mir aus. Aber spart euch dann auch die Beurteilungen. So viel Vertrauen in die imkerlichen Fähigkeiten und Urteilsvermögen anderer, gerade der langjährigen Imker - oder gar generationsübergreifend geführten Imkereien - sollte man schon haben.


    Hättest ja Recht, aber das tut hier doch niemand!? Ich find keinen Beitrag, der die Gefährlichkeit von PMS verharmlosen oder gar in Abrede stellen will. Es steckt nur nicht hinter JEDEM Problem. Es gibt auch handwerkliche Fehler oder noch profaner, Pech.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ..Fazit: Ihr könnt eure Verhältnisse nicht mit anderswo vergleichen. Und daß wir hier düstere Zustände beschreiben, liegt daran, daß es hier düstere Zustände sind. ....


    :daumen:


    schauen wir doch einfach mal ins "ALTE LAND"


    ich kenne keinen Imker der dort Standimkerei betreiben kann. Trotzdem sind da zu einem ganz bestimmten Moment Unmengen an Bienenvölker, die alle überleben! Trotz der vielen PSM die im Obstbau eingesetzt werden!


    Doch in Städten mit großen Friedhöfen und Parks da funktioniert Standimkerei komischerweise trotz Auto- und Industrieabgasen trotz Handystrahlen etc.


    Also um genau zu beurteilen, warum die Bienenhaltung neben den Neonic-Felder in Kanada funktioniert, müsste man eben auch genauer nachschauen wie sie das machen


    Wenn solche Imker z.B. ihre Königinnen von weit her kaufen ist das schon so eine Baustelle
    oder wenn diese Imker ihre Völker zur Zeit der Maissaat gar nicht da in diesen Regionen haben, ist das was ganz anderes, und so kann man letztlich das alles zerpflücken Stück für Stück.

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Leider ist noch so vieles unerforscht.
    Ich bezweifle keinesfalls, dass PSM eine große Auswirkung auf unsere Imkerei haben. Dennoch muss ich sagen, dass es Orte in Deutschland gibt, wo die Imkerei wesentlich ungefährdeter zum ausüben ist, als in anderen Regionen.
    Wir müssen das auch einmal als Imker akzeptieren, dass es anscheinend nicht überall möglich ist eine vernünftige Imkerei zu betreiben.
    Siehe zum Beispiel die Nitratbelastung in Deutschland, hier muss man ein erschreckendes Gefälle erkennen:
    http://www.zdf.de/wiso/nitratb…lagen-alarm-33238452.html
    Wissen wir ob dies vielleicht nicht auch Auswirkungen auf die Imkerei hat? Mein Tiefbrunnen hat eine Nitratbelastung von 0,002 glaube ich.
    In einigen Gegenden ist die Landwirtschaft noch viel intensiver als hier in Niederbayern. Was haben die großen Bodensee Obstplantagen oder riesige Konzentrationen von Gärtnereien für einen Einfluss auf die Bienen? Ach ja Bernhard, auch Wanderungen sollen bei den Bienen viel Stress und eine ungünstigere Überwinterungrate nach sich ziehen, wir wissen es aber auch leider nicht genau.
    Es gibt so viele unbekannte Einflüsse auf die Imkerei, aber man sollte jedem Kollegen nicht absprechen wollen, dass der eine gut zurecht kommt und der andere weniger gut.
    Wie gesagt die Gründe können vielfältig sein. Ich kann nur immer wieder feststellen, dass sich hier das Bild der Imkerei in der letzten Jahren im Bezug Überwinterungsrate gebessert hat und das war sicherlich nicht immer so.
    Das soll aber nicht heißen, dass wir keine Probleme in der Imkerei hätten oder noch haben werden, aber man darf auch mal aussprechen wenn man meint, dass sich etwas in seiner Region verbessert hat.

  • Servus MiKa,



    Ich imkere seit 2011.
    ..... Ich lebe in Niederbayern mitten auf dem Land.


    da muß ich als Oberbayer auch meinen Senf dazu geben *lach*.
    Ich imkere seit 2012, habe mit 1 Volk angefangen, bekam ein Begattungskastl samt Königin geschenkt.
    In den ersten Winter ging ich mit 6 Völkern, winterte auch 6 Völker aus. Das Jahr darauf waren es bereits 18 - auch alle ausgewintert.
    In diesem Jahr sinds 38 - mal schauen wie's weiter geht...
    (Die Vermehrung klappt schon mal recht gut.... Jetzt muß ich nur noch einen besseren Weg im Umgang mit dem Schwarmtrieb finden ;)


    Mika, wie behandelst du deine Völker gegen Milben?


    PSM hin oder her, der letzte Sargnagel für unsere Bienen sind die Milben. Wer hier nicht extrem dahinter ist bekommt Probleme. Sicher leisten Monokultur und PSM auch ihren Beitrag dazu, das ist unbestritten! Aber leider liegt das nicht direkt in unserer Macht das kurzfristig zu ändern. Die Milben jedoch schon. Die können wir rausbekommen.


    Allerdings kostet das extreme Mühe und viel Zeit. Manchmal muß man die Zulässigkeit von Anwendungsformen locker sehen (nicht die Zulässigkeit von Mitteln!).


    Servus,


    Bienenhummel

  • Manchmal muß man die Zulässigkeit von Anwendungsformen locker sehen (nicht die Zulässigkeit von Mitteln!).


    Wo genau siehst du den Unterschied? Oder anders: Wie behandelst du deine Völker?
    AS60-Behandlung im Frühjahr oder während der Tracht? (Zulässiges Mittel, unzulässige Anwendungsform)
    Oder Milchsäureverdampfung? (Zulässiges Mittel, unzulässige Anwendungsform)


    Erbitte Aufklärung, denn ich bin ein Lernender...


    Herzliche Grüße
    Mirko

    Lärm- und Hektik-Allergiker und unheilbarer NostalgieImker
    "Ich bin nicht geneigt aus Dingen ein Problem zu machen,
    die ganz offenkundig nicht das Potential dafür besitzen."

  • Servus MiKa,
    Mika, wie behandelst du deine Völker gegen Milben?
    l


    Ganz am Anfang Nassenheider (den traditionellen, für den man ein Rähmchen opfern musste). Dann Schwammtuch. Dann länger Liebig Dispenser. Dieses Jahr wieder Schwammtuch weil ich nicht mehr genug Dispenser hatte und weil mir die Dinger einfach zu unzuverlässig sind (mal verdunsten sie viel zu viel, mal verdunsten sie viel zu wenig, trotz richtig zugeschnittenem Docht). Schwammtuch ist mir aber zu aufwendig, darum hatte ich dieses Jahr testhalber auch zwei Nassenheider horizontal im Einsatz. Evtl. werde ich nächstes Jahr komplett darauf umrüsten. Ich hatte also bei der Anwendungsform keinerlei Konsistenz, aber es funktioniert offenbar jede. Ich habe aber immer behandelt bis keine / quasi keine Milben mehr gefallen sind (dieses Jahr hab' ich's nicht ganz geschafft).


    Im Winter dann Oxalsäure (wobei ich da nicht prüfe ob noch Brut da ist oder nicht oder gar Brut aufreiße, nach dem ersten richtigen Frost behandeln und fertig).


    Drohnenrahmenschneiden habe ich nicht oder nur sehr nachlässig betrieben weil mir das zuwider ist. Dafür aber aus jedem Volk mindestens immer zwei Brutwaben für Ableger entnommen.


    Kontrolle nur über Bodeneinlage.


    Es gäbe also an ein paar Stellen noch "Optimierungspotential".


    Ich hoffe es glaubt jetzt niemand, dass es bei uns auch keine Milben gibt. Ein Kumpel von mir hat dieses Jahr seine kompletten Völker verloren, weil er zu lange mit der Behandlung gewartet hat.


    Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass bei uns die "Blühsituation" so viel besser ist als anderswo, ganz im Gegenteil. Wenn ich hier lese was andere so geerntet haben und wenn ich sehe was dieses Jahr hier in Niederbayern / Oberösterreich so geerntet wurde. Bei den meisten Völker habe ich dieses Jahr nicht geerntet, dafür aber gefüttert. Und ich kenn' mich ja nicht aus, aber wenn ich die naturbelassene Wiese mitten im Wald sehe, da wachsen zwar viele schöne Blümchen, aber wenn ich dann google, lese ich, dass sie meist nur sehr wenig Nektar liefern.

  • da möchte ich auch gleich(für die etwas frischeren Imker) noch einmal an die Tests erinnern.
    Eine NICHT messbare Menge Chlotianidin ins Bienenfutter gegeben, Bienen sind gestorben!
    Also : Nicht messbar = nicht nachweisbar !


    Hallo Helmut,


    wie kann man denn eine nicht messbare, also nicht nachweisbare (=also unsicht- und ungreifbare, nach menschlichem Ermessen nicht vorhandene) Menge


    a) abmessen
    b) zugeben
    c) nachweisen, dass alles richtig gemacht wurde?


    Ich fürchte langsam, dass ihr der grundsätzlich sehr dringend notwendigen Diskussion um überzogenen Chemieeinsatz und der übermächtigen Chemielobby in der Agrarindustrie mit solchen (erst mal völlig unglaubwürdigen) Aussagen eher schadet als nutzt. Daher bin ich gespannt auf deine Antwort und lasse mich gerne eines Besseren überzeugen - aber garantiert nicht überreden! :roll:


    Gruß
    hornet

  • Ö


    Hallo Bienenhummel,
    du musst dich jetzt nicht outen über deinen letzten Satz, aber bin ich richtig in der Annahme, dass deine Hauptbehandlung auch aus AS Säure besteht?


    Danke auch noch mal für deinen positiven Beitrag, ich hoffe doch, dass hier Imker auch einmal sehen, das Imkern möglich ist und sich nicht immer von vornherein durch viele negative Berichte abschrecken lassen.