der Mais-Wahn

  • Einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen, trüben guten Morgen :)
    Manchmal bezweifle ich das es ein wunderschöner guten Morgen ist :(


    Warum wird so etwas zugelassen, dem Mais kann man hierfür nicht die Schuld geben.
    Die Geldgier einzelner Leute schon.
    Es ist schlimm was zur Zeit auf der ganzen Welt passiert und ich bin gespannt bis wann der Bogen überspannt ist und bricht,hoffentlich bin ich dann nicht mehr da, denke aber (will ja noch ne Weile leben :wink: ) das ich es mitbekommen.


    Was hat Sitting Bull gesagt : Es kommt eine Zeit,wo Ihr merkt das man Geld nicht essen kann! Wohl bekomms.

    Wer hinfällt und nicht wieder aufsteht , der hat schon verloren.

    ( von mir ;-) )


    Gruß

    Heike

  • Den Bericht von Heike Aumeier finde ich sehr zutreffend.


    Kürzlich wurde mir berichtet, dass bei einem einzelstehenden Haus in der Nähe auf ihrem Grundstück im Garten schon länger nichts angebaut werden kann. Grund: sie sind von Maisfeldern umzingelt, der achtmal im Jahr gespritzt würde. Da wundere ich mich nicht mehr, wenn vor meinen Fluglöchern laufend sterbende Bienen liegen und die Völker teilweise so geschwächt sind, dass Räuberei entsteht und sie kaputt gehen.


    Ein paar Orte weiter, wo ich noch einen kleinen Bienenstand betreibe, sind die Völker stark und es geht den
    Bienen prächtig.


    Nach den Worten des Vorsitzenden des sächsischen Imkerverbandes in der "Freien Presse" ist fast alles super (mehr Imker, mehr Völker und 80 kg Honig pro Volk im Jahr). Ich weiß nicht, wie er zu diesem Ergebnis kommt?
    So viel Honig hatte wir noch nie. Nach Rücksprache mit befreundeten Imkerkollegen ist in unserer Region das Gegenteil der Fall. Wir hatten nur Honig aus der Frühtracht und haben mit Völkerverlusten zu kämpfen.


    Mfg
    Wolfgang

  • Nach den Worten des Vorsitzenden des sächsischen Imkerverbandes in der "Freien Presse" ist fast alles super (mehr Imker, mehr Völker und 80 kg Honig pro Volk im Jahr). Ich weiß nicht, wie er zu diesem Ergebnis kommt?
    So viel Honig hatte wir noch nie. Nach Rücksprache mit befreundeten Imkerkollegen ist in unserer Region das Gegenteil der Fall. Wir hatten nur Honig aus der Frühtracht und haben mit Völkerverlusten zu kämpfen.


    Naja, die "Freie Presse" kann da nix für. Der Landesverband sächsischer Imker ist seit letztem Jahr auch Mitglied im Sächsischen Bauernverband, was soll den da sonst bei herauskommen, außer dass alles super ist. Die LPG's bzw. Nachfolgegenossenschaften genießen als ehemalige größere regionale Arbeitgeber zudem einen hervorragenden Ruf in der Landbevölkerung, demzufolge läuft da schon alles korrekt. Und Du stehst mit deiner Erkenntnis der vergifteten Bienen ziemlich alleine da, normalerweise regt sich kein Sachse öffentlich darüber auf. Ich darf das, ich bin Hesse :wink:.


    Gruß Sven

  • ... Da wundere ich mich nicht mehr, wenn vor meinen Fluglöchern laufend sterbende Bienen liegen und die Völker teilweise so geschwächt sind, dass Räuberei entsteht und sie kaputt gehen.


    der dr. Am..... Sta.... würde jetzt vermutlich sagen, selber schuld warum lässt du Räuberei zu?


    Nach Rücksprache mit befreundeten Imkerkollegen ist in unserer Region das Gegenteil der Fall. Wir hatten nur Honig aus der Frühtracht und haben mit Völkerverlusten zu kämpfen.


    auch hier würde der Herr dr. Am..... Sta.... jetzt sagen, selber schuld wenn du die Varroa nicht richtig bekämpfen tust


    Daher hat dein Präsi das leichtere Los gezogen!


    Wie soll man sonst Menschen für die Imkerei begeistern?


    da muss man ja was positives Sagen


    Überbringer schlechter Nachrichten wurden schon im Mittelalter geköpft

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Was uns jedenfalls bleibt, sind "Bodendenkmäler"


    Der Mais ist ein Humusvernichter, Boden und Trinkwasserverseucher, Überschwemmungsbefürworter, Insektenvernichter, Spekulantenversucher
    usw. und sofort.


    Ich mag ihn definitiv nicht!


    Außer als Popcorn und Zuckermais.


    Was das Mesural macht - the answer is blowing in the wind!



    Wir könnten doppelt soviel Menschen ernähren, nein dreimalsoviel, wenn wir vernünftig mit unseren Resourcen umgehen würden und mehr Gemüse essen würden.
    Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.


    Jedenfalls, Mais und Soja - schon gleich nicht genveränderte Sorten - braucht kein Mensch!
    Auch zuviel Soja macht krank! Auch wenn es nicht genverändert ist! Zuviel Mais sowieso!



    Müssen doch noch die Imker die Welt retten?


    Es würde pressieren..........


    Griass Simmerl

  • Wer Mais acht Mal spritzen muß, der hat wohl was verkehrt gemacht. Normal sind max. 2 Herbizidspritzungen. Eine kostet ca. 70 €/ha, da überlegt sich der schlaue Landwirt, ob er mehr tut als unbedingt nötig.


    simon  
    Ich kann dir nicht ganz zustimmen. Nicht der Mais ist der "Böse", sondern eher derjenige, der ihn zuviel düngt und behandelt.


    Gruß
    Dirk

  • Den Mais 8x spritzen ist ja fast noch "harmlos", wenn ich dran denke, dass Getreide bis zu 22x gespritzt wird. Fiel auch mal in einer dieser Dokus so ganz nebenher in einem Nebensatz. Wahrscheinlich, damit die Zuschauer das dann doch nicht so ganz mitkriegen in der ganzen Flut von Infos.
    Da dürfte der Boden auch nicht viel besser sein, nur ist Getreide so gar nicht im Fokus der Imker. Ne Sauerei ist es trotzdem, oder? :wink:

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Wer erzählt denn so einen Stuß? Getreide 22x mal spritzen, völliger Mumpitz. Dann wärs besser, man pflügt es gleich unter. Mal ganz überschlägig gerechnet:
    Der Preis für Weizen liegt im Moment bei ca. 170 €/t. Bei einem (Spitzen)Ertrag von 10 t/ha macht das eine Auszahlung von 1700€/ha. Eine Spritzung im Getreide kostet im Schnitt so 30€/ha für das Spritzmittel, das mal 22 wären schon 660 € nur für Pflanzenschutz! Dazu kommen dann noch Bodenbearbeitung, Saatgut, Düngung, Ernte, Transport. Nach Richtwertdeckungsbeiträgen der LWK Niedersachsen sind das rund 800 €. Insgesamt also 1460 € Kosten, macht einen Gewinn von 260€ je Hektar und das bei intensiv geführtem Bestand, was auch ein hohes Ausfallrisiko birgt (Spitzen-Sorten bringen hohe Erträge, sind aber auch sehr empfindlich). Will heißen, wer keine 10t erntet, bei dem würde der Gewinn dann leicht gegen Null gehen.
    Bei ganz intensiv geführtem Weizen sind es 7 Spritzungen. Immer noch zuviel, ich weiß, aber da sieht man wieder, wie die Medien uns genauso Unwahrheiten weismachen wollen, wie die Industrie. Fragt mal die Erdbeerbauern, wie oft die über die Felder huschen, z.T auch während der Erntesaison. Davon spricht aber lieber keiner bei Deutschland beliebtestem Beerenobst.

  • Nur mal so in den ruam stellend...


    Es gab doch mal einen Gen-Mais, der offizeill bei uns in Deutschland nicht zugelassen ist. Ich hab da so etwas im Hinterkopf, dass nur mit Antibiotikum behandelte Bienenvölker überlebten. Sprich, die mit Antibiotikum behandelten waren gesund und konnten die Maispollen verwerten, die anderen hatten keine Chance.


    Kann es evtl. sein dass diese Maissorte jetzt doch bei uns angekommen ist?


    Mit Gen-Soja und deren Überwachung schiebt auch jeder jeden, den schwarzen Peter zu (EU-D). Meines Wissens sind z.B. die Zuständigkeiten für Einfuhr von Soja unklar und wer hier für die Untersuchung im Verdachtsfall veranlasst.


    Gruß GM