Imkern mit angepassten Brutraum Hans Beer

  • Nö, Erster war noch wer anders :p
    (Ich nicht)


    Aber logisch und praktisch:
    Dann bist Du jetzt nicht mehr Letzter.
    Gut, ne?

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Marion,
    sehe die Sache doch so. Ich bin erster, denn sie sind bis auf wenige Völkern seit letztem Jahr, also seit ungefähr 12 Monaten drin. Es ist an dreizehnter Stelle. Ich habe nicht gesagt, dass ich gepr...... nein angepasst habe. Vor drei Wochen habe ich gesehen, dass die fehlenden Schiede schon in den Völkern sind.


    Habe im Moment andere Sorgen, suche Pollen im Lindenhonig. Sollen ja unterrepräsentiert sein. Aber überhaupt keine, das geht eigentlich nicht.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Die sitzen seit über 14 Tagen schon.
    Da waren schon 4 Brutwaben Brut vorhanden. Drohnenbrut war bei den starken schon mit Larven belegt.
    Wer noch nicht gesetzt hat ist zu spät dran, die Brutnester dürften sich bei vernünftigen Völkern auf 5, bei einigen mit Drohnenecken auf bis 6 Waben ausgedehnt haben. Was um diese Jahreszeit, so man pressen will, zu viel ist.


    dD



    Hallo Markus,


    ich stelle mir grad vor, wie ich Mitte Febraur bei -15° meine Völker öffne und alle unbebrüteten Waben hinter das Schied hänge. Da möchte ich nicht, das mich irgend jemand sieht.


    Ich denke, das die eine Futterwabe, die ich vor dem Schied lasse, nicht wirklich lange reichen wird. Da der Rest der Waben hinter dem Schied ist, ist die Warscheinlichkeit groß, das sie ein Problem kriegen werden denn bei uns ist es noch richtig kalt. Nachts immer unter 0, am Tag knapp darüber.

  • Arbeiten am Volk erledigt man vor der Tracht und vor den aktiven Phasen. Bei schönem Trachtwetter stört der Imker nachhaltiger, als in den Ruhephasen. (Deswegen wird zum Beispiel die Schwarmkontrolle bei Regenwetter und nicht bei Sonnenschein durchgeführt.) Wenn Du frühzeitig störst, brauchst Du den Bienen nicht in den produktiven Phasen auf den Geist gehen. Eventuelle Ängste verschwinden mit den positiven Erfahrungen.


    Drohn: Dem Bien zum Wohle. Verzeih.

  • Zitat

    Schwarmkontrolle bei Regenwetter und nicht bei Sonnenschein durchgeführt

    Gut gebrüllt Löwe und wenn es am letzten möglichen Tag nicht geht? Eine Stunde dauert der Schock.
    Remstalimker

  • Eine Stunde dauert der Schock.


    Nein, der Bien schläft eine Nacht drüber. Ein Tag verloren! Alle sieben Tage! Massive Beeinträchtigungen sind das.


    Das Brutnest ist die Honigpumpe, die jungen Bienen nehmen den Nektar entgegen. Wenn Du das Brutnest durchsiehst, nehmen die erst mal nix mehr entgegen. Die Sammlerinnen werden ihre Fracht nicht los. Stau. Stocken. Stillstand.


    An Regentagen ist sowieso Stillstand. Und dann sind auch genug Bienen zuhause zum Wiederaufwärmen.

  • Mit durch das Brutnest gehen, meine ich nicht zwischenlagern im Selbigen. Ich meine nur die jungen Bienen. Und die sind auch in anderen Automatikpressbeuten im Honigraum. Die Sammlerinnen quetschen sich aber nicht durch das Absperrgitter. Deswegen Übergabe im Brutraum.


    Ist auch besser, wenn die Sammlerinnen am Flugloch auf frische junge, hungrige Brut treffen.