Endeinfütterungsgewicht bei Dadant

  • Liebes Forum,


    jedes Jahr die gleiche Panik, ob ich noch nicht genug, oder schon zu viel eingefüttert habe. Momentan wohl eher noch zu wenig. Ich weiß, dass Dadant-Beuten unterschiedliches Gewicht haben und auch die Volksstärken unterschiedliches Gewicht bedingen, aber dennoch einmal die Frage in die Forums-Runde:


    Auf welches Zielgewicht füttert Ihr Eure Dadant-Beuten grob ein? Meine ist eine Standard-Beute 51x51 mit Blechdeckel und Dämmplatte...


    Danke!


    Viele Grüße
    Pisolo

  • 12 er voll auf 50 plus


    meine haben Adipositas wegen Springkraut - na ja, sagen wir, sie sind ein wenig drall :cool: (bis 55)

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Mein Schatz sagt immer, so tapezierte Knochen sind nix...

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Meine Beuten hatten heute morgen, als ich anzugtragend nicht kräftig zupacken konnte und vermutlich sehr ungenau gemessen habe, so um die 35-37 kg gewogen. Ich habe ca. 6 l zugeschüttet, jetzt sehe ich am Wochenende nochmal nach. Meine Beuten sind 10er, die Völker sitzen aber nur auf ca. 8 Waben, dann kommt die Futtertasche; ich würde dementsprechend am Wochenende mal eine Wabe ziehen, die Futterdichte beurteilen und daran angepasst auf ein Gewicht um die 45 kg zielen.


    Danke Euch!

  • Moin,


    Meine von Weber wogen gestern 40 bis 42 Kilo. Sind zwei Kilo mehr als vor zwei Wochen. Senf überall.... Das sind dann rund 22 bis 24 Kilo Futter...


    Ich habe fertig.


    Grus Frank

  • Nicht nur haben unterschiedliche Beuten unterschiedliche Gewichte, sondern sind die Beuten auch noch unterschiedlich bestückt.


    So habe ich in meinen Beuten zwischen 10 und 12 Waben drin, das macht schon mal mehrere Kilo aus.


    Kommt noch hinzu, dass nicht geklärt wird, wer wie wiegt - jeweils mit oder ohne Blechdeckel, Innendeckel, Dämmplatte, Fütterer, Varroaschublade, Flugbrett etc.


    So gesehen sind die Werte also völlig belanglos und bringen gar nix, wenn man sich unsicher über das Gewicht der eigenen Beuten ist, wie Pisolo. Sieht man ja auch an der genannten Spreitung von 38-55 kg. Da kann man seinen mittelgroßen Hund mitwiegen und hat immer noch "Normal" gewicht. :wink:


    Meine z.B. sollen im Endgewicht bei etwa 40kg landen. Mit weniger Waben etwas weniger. Letzten Frühling musste ich pro Beute bis zu drei nicht benötigte Waben wieder rausnehmen.


    Gruß
    hornet

  • Meine Buckfast fliegen zwar noch einige Stunden am Tag. Ich habe aber den Eindruck, dass seit der letzten Fütterung vor ca. 2 Wochen das Stockgewicht zumindest nicht mehr zugenommen hat. Wann sollte eigentlich das "Zielgewicht" erreicht sein bzw. ab wann kann ich einer langsamen Gewichtsabnahme der Beuten beruhigt zuschauen?

    Etwa 10 Völker auf Dadant an etwa 3 Standorten. "Bienenrasse":roll:: was sich bei Nachbarimkern so bewährt hat.

  • Wann sollte eigentlich das "Zielgewicht" erreicht sein bzw. ab wann kann ich einer langsamen Gewichtsabnahme der Beuten beruhigt zuschauen?


    Hallo, ende September. Ich verstehe es auch nicht, es wird immer noch etwas gefüttert und gewogen. Wenn wir wie im Oktober üblich kaltes Wetter hätten, würde doch auch noch nichts gemacht. Es sind nur noch gute 8 Wochen bis zur Wintersonnenwende. Dann wird dann besorgt wegen Brutfreiheit geschaut.


    Bis bald
    Marcus, der erst im März wieder wiegt

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • Hallo, ende September. Ich verstehe es auch nicht, es wird immer noch etwas gefüttert und gewogen. Wenn wir wie im Oktober üblich kaltes Wetter hätten, würde doch auch noch nichts gemacht.


    Marcus Göbel : Ich vermute, weil es nicht überall so ungemütliches Wetter hat wie im Westerwald!
    Im Ernst: Natürlich sollte man auch hier im Süden der Republik Ende September nicht erst jetzt mit dem Einfüttern anfangen, aber man kann die Zügel hier - je nach Region und Springkraut-/Zwischenfruchtangebot - wohl deutlich mehr schleifen lassen. Das Wetter ist hier tatsächlich besser, insgesamt ist es noch wärmer und umgekehrt führt genau das auch dazu, dass länger gebrütet und damit mehr Futter verbraucht wird.


    Bedeutet: Man kann die letzten fehlenden wenigen Kilogramm auch im Oktober gut einfüttern, geeignetes Wetter gibt es auch zu dieser Jahreszeit hier ganz sicher noch. Und man muss es vielleicht sogar, weil die Völker eben länger aktiv bleiben und es in warmen Jahren sehr lange sehr viel Futterverbrauch gibt.


    Dass das alles hier die Imker öfter als im Norden dazu verführt, zu spät fertig zu werden ist natürlich trotzdem gut möglich. Hier jedenfalls füttern viele erst im Oktober die letzten Futtermengen ein (oder legen nach, weil es bei so schönen, warmen Wetterwochen wie zuletzt hohen Verbrauch gab und noch viel Brut da ist), ich habe das bisher so übernommen und bin gut damit gefahren bisher.
    Meist haben sich die Bienen eh selbst mit Springkraut und ähnlichem aufgefüttert.


    Ich könnte jedenfalls angesichts solcher sommerlichen Phasen wie dieser Woche (25°C und mehr, super Sonnenschein) nicht ruhig schlafen, würde ich nicht jetzt nochmal wiegen und ggf. nachfüttern. Hier sind viele Völker noch in Brut und sehr aktiv, ob nur Wetter, nur Springkrautangebot oder beides daran schuld sind, weiß ich nicht, aber so ist es nunmal.


    Ich schaue jedenfalls lieber in die Völker als nur auf den Kalender, um hier sicher zu gehen.


    Gruß
    hornet

  • Ihr macht mir Angst. Was habt ihr für riesige Völker?
    Also meine 12er Beuten wiegen momentan 30 bis 32 Kilo. Wenn ich das Gewicht der Beute samt Rähmchen, Wachs und 2 kg Bienen und Pollen abziehe, dann bleiben nur 10 bis 12 kg reines Futter übrig!
    ABER ich habe keine starke Völker, da ich eine TBE durchgeführt habe und stark vermehrt habe.
    Ich füttere auch nichts mehr, aber ab Ende Febraur kontrolliere ich vorsichtshalber.
    Lg salsero

    imkere als Hobby seit 2011 mit Dadant

  • Wenn ich das Gewicht der Beute samt Rähmchen, Wachs und 2 kg Bienen und Pollen abziehe, dann bleiben nur 10 bis 12 kg reines Futter übrig!


    Hast du sie so auch schon in einem normalen Winter überwintert? Erscheint mir schon wenig, vor allem bei uns, wo sie vielleicht länger brüten und früher wieder damit anfangen und daher mehr brauchen?


    Ich füttere auch nichts mehr, aber ab Ende Febraur kontrolliere ich vorsichtshalber.


    Bevor ich dann Futter gebe, gebe ich lieber jetzt mehr. Februarfütterung wäre NOTFütterung, das mit absichtlich knapper Fütterung provozieren würde ich nicht. Es ist doch nichts verloren und die Waben kann man entweder im Sommer gut verwenden oder bis zur nächsten Auffütterung im folgenden Herbst aufheben.


    Irgendwo hier habe ich sogar mal gelesen, dass kleine Völker mehr Futter brauchen als große, irgendwas mit höherem Wärmebedarf wegen kleiner Traube oder so war die Begründung, wenn ich mich recht erinnere.


    Gruß
    hornet