Varroa & Biene - was wissen wir?

  • Hallo Sabine,
    Deinen Test kannst du vereinfachen wenn in Hausnähe arbeitest.
    Da könntest Du dann mit entsprechender Regelung auch gleich die Hyperthermie anschliessen:)


    Wenn es klappt wären wir einen Schritt weiter.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • wasgau immen


    du bist also der Überzeugung 30 Völker in deiner Nachbarschaft würden 20 + weitere Völker so stark mit Milben bombadieren dass innerhalb kürzerer Zeit deine 20 Völker eine beängstigende Belastung haben.


    OK das könnte man aus deinen Schilderungen annehmen


    in einem andern Thred ab ich den Beweis beschrieben, dass nahezu 100 Ableger welche an der Autobahn A5 standen bis auf 6 eingegangen sind. Laut betreuenden Imker sind sie an der Varroa eingegangen.
    keine 300 Meter auf der andern Seite der A5 sind 30 Völker gewesen, die überhaupt nichts von diesem "MilbenDesaster" mitbekommen haben. Alle haben das Frühjahr erlebt


    Wie soll das möglich sein bei sagen wir mal 80 zu 30?


    OK die Autobahn ist dazwischen


    Das wir der Grund sein


    Mir geben solche Schilderungen wie deine mehr Rätsel als Antworten auf.
    und 200 Milben waren frühr noch überhaupt nichts
    ich weiß noch von Völkern da sind 6000 gefallen nach einer einzigen Behandlung und die Völker haben es überlebt


    und jetzt?


    Nulltoleranz oder was?

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • toyotafan


    Hm, überzeugt bin ich nicht, und wie ich schreib, weiß ich dzb. nicht genug!
    Die Ableger sehen noch gut aus, mit dem Auge keine Anzeichen von irgendwas, in die Glaskugel mag ich nicht schauen.
    Der Anstieg der Milbenmenge der besagten 20 bei, bis aufs verstellen, gleichen Behandlung, läßt mich halt grübeln.
    Jep, ich habs erlebt, vor 30 jahren konnten wir im Dezember die Milben mit dem Löffel aufsammeln, nach Perizinbehandlung.
    Die Bienen habens überlebt. Heuer sind solche Mengen mit Sicherheit tödlich fürs Volk, die würden Weihnachten bestimmt nicht feiern.


    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Kann es sein, dass die Lebensdauer der Einzelbiene damals einfach viel länger war als heute?


    Hattest du vor 30 Jahren schon Bienen? oder wie kommst du da drauf?
    'Ich hab mit Bienen seit meiner Geburt zu tun
    Bei uns im Garten standen Zeitweise 60 Völker


    Vor 30 Jahren sollen die Bienen doch auch noch so richtig böse Stecher gewesen sein?


    So so


    Solche bösen Stecher gibt es auch heute noch. Red mal mit BSV´s. Vielleicht gibt es das nicht bei dir, aber wenn du willst geh ich mit dir zu solchen Bienenstände und zeig es dir (gerne)!


    Vor 30 Jahren und noch weiter zurück gab es schon Imker mit Bienen, welche man ohne Handschuhe und ohne Schleier den Honig ernten konnte oder bis aufs Bodenbrett zerlegen und man wurde nur sehr selten gestochen!


    Diese Imker haben das sogar ganz ohne KB und ohne Belegstellen hin bekommen!


    So was gab es sogar schon vor dem 2ten WELTKRIEG!


    und ich wage zu Behaupten, dass es dies sogar schon vor dem Ersten gab!


    Es soll tatsächlich Leute geben die behaupten, dass die Bienen heute durch die Zucht lascher geworden sind!


    Mag sein, dass dem so ist


    Doch ich hab da so meine großen Zweifel ob das wirklich so ist.


    Wenn Leute so was sagen die ihr Geld von der Chemie bekommen, dann hab ich da erst recht meine ganz großen Zweifel. Wenn es Züchter sagen OK dann glaub ich das eher.


    Doch von der Seite kommt das allerwenigste. Warum nur?


    doch hab ich auch die große Frage warum kommen die AGT trotz dem Riesen Geldsegen nicht weiter?
    wie man schon des öftern hörte, soll es Bienen geben aus der AGT die (je nach Gegend) noch schneller an den Milben kaputt gehen als die am Standort bisher gehaltenen


    Es soll auch mit den PRIMORSKI Bienen ähnlich sein. Dort funzt es perfekt und hier gehen sie an allem möglichen kaputt, nur nicht an der Varroa.


    Warum nur?

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Alles immer die dummen Imker die nicht behandeln können?
    Zucht in dei falsche Richtung?
    Imker die zu Honigsüchtig sind?


    Ne Ne!


    Langlebigkeit ist ein Auslesekriterium.
    Sanftmut ebenfalls
    Und Imker mußten schon immer was Ernten!


    Hat es schon immer gegeben, kannst nix reinzüchten was nich schon da ist (war)
    Vom Rassenstreit halt ich Abstand, wir haben alle BIENEN und allen Bienen gehts schlechter als vor 30 Jahren!


    Warum nur?


    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen


  • Langlebigkeit ist ein Auslesekriterium.
    Sanftmut ebenfalls


    dito


    nur, wie erkennt der Imker dass er langlebige Bienen hat, wenn er nicht die komplette Liebefelderschätzmethode alle 8 Tage macht.
    Der Drohn glaubt Foxin meinte nicht Sanftmut sondern viele alte, mit Gift aufgeladene, Bienen als Erkennungsmerkmal für Langlebigkeit, nicht Agression und Unruhe.


    dD

  • Früher war es tatsächlich so, dass wenn jemand PSM einsetzte, dann waren die Bienen von einem Moment auf den nächsten dermaßen aggressiv, dass man besser geflüchtet ist.


    und Heute?


    kommen die Bienen einfach nicht mehr heim :evil:


    und der Rest ist Lammfrom

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Langlebigkeit ist ein Auslesekriterium.


    Wer früher stirbt ist länger tot. Erstaunlicherweise halten die Queens auch in schwierigen Ecken recht lange durch. Meine beiden Roten vom letzten Jahr sind beispielsweise immer noch bei guter Gesundheit. Und die sind es ja schließlich, die ihre Gene weitergeben. Das klappt auch dann noch, wenn öfters mal die Flugbienen fehlen und die Brut verkühlt. Die Frage ist doch, wer von den Kö-Züchtern hat in diesem Jahr mit Zuchtstoff von Nicht-Rot gezeichneten Kö`s gezüchtet? So viele werden das nicht sein.


    ....wir haben alle BIENEN und allen Bienen gehts schlechter als vor 30 Jahren!


    Mir fehlt da leider der Vergleich. Ich würde fast behaupten, dass viele Völker an chronischer Unterbesetzung leiden. In guten Zeiten wird das Brutnest auf die maximal mögliche Produktionskapazität ausgedehnt, um dann nach äußeren Schadeinwirkungen in Teilen zu verwaisen. Auf einer Brutwabe sollten für mein Empfinden soviele Bienen sitzen, dass man kaum noch einen Zelldeckel erkennen kann. Auf wievielen Waben ist das denn tatsächlich der Fall ? Auf 5 von 10 ?


    Gruß Sven

  • Lieber Drohn,
    viele Eigenschaften, auf die wir auslesen, beruhen letzten Endes auf supjektiven Eindrücken.
    Wenig kann da mit Bestimmtheit vergleichbar gemessen werden.
    Sogar der Ertrag ist immer mit einem bestimmten Ort verbunden, und schlecht vergleichbar.
    Jedr hat da so seine persöhnliche Vortsellung von Ideal.
    Langlebigkeit ist da besonders schwierig auzulesen, das stimmt!
    Aber wenn im Verhältnis: wenig Brut-zu-viel Bienen und auch im verhaltnis zum Ertrag, Mir ein Volk auffällt, könnte das Längerlebigkeit bedeuten.
    Ich denke, das nur ein paar Tage pro Biene den Bock fett machen können.
    Aber dazu brauchen wir Bedingungen wie wir die nicht mehr finden werden.
    Die einzelne Biene wird wegen Psm. sobalt sie das Flugloch verläßt, malträtiert, selbst die Brut....
    Also haben wir aber eher Kurzlebigkeit, für die bestimmte Leute verantwortlich zeichnen müßten.
    Wenn das Geld im Beutel klingelt, ist die Biene gehimmelt!


    Maybee
    Jepp,
    richtig, bleibt den Meisten ja nichts anderes übrig, Milben und Psm. lassen Grüßen!
    Aber ich habe noch ein paar andere Farben, die meinem Daumen entwischt sind ;-))
    Hab aber einen begadeten Standort!
    Einfach keine Landwirtschaft und fremde Bienen im weiten Radius.
    Aber wenn ich mit den Bienen Wandere gehts sofort los!
    Was die Chronische Unterbesetzung erklären könnte.
    Allerdings taugen auch viele Qeens nix, auch da, so könnte ich mir vorstellen, haben Psm. eine Auswirkung,vorrausgestzt die Aufzucht selbiger ist ansonnsten optimal gelaufen.
    Umweiselungen im ersten Herbst lassen da aufmerken.


    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • hab gestern ein Telefonat mit einem Imker gehabt, der im Raps große Vergiftungen hatte. Diese Völker brechen im Moment an der Varroa zusammen.
    Die andern ohne Vergiftungen hat er im Griff
    Was ist es nun?
    Die vorausgegangene Vergiftung und die eventuell falsche imkerliche Reaktion oder einfach nur ein großes Varroa-Problem


    Es soll angeblich bei andern Imkern auch so ergehen, z.T. weil diese vielleicht die Vergiftungen überhaupt nicht bemerkten?


    diesem Volk hier:


    http://www.youtube.com/watch?v=7zz4EutAUOE


    habe ich letzte Woche das Flugloch zu gemacht
    es war leer!

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Langlebigkeit...


    Ich habe den Eindruck, daß Langlebigkeit ein Nachteil ist. Denn diese Langlebigkeit verringert den Umsatz an Bienen, sprich: je langlebiger, desto weniger Brutumsatz. Am besten halten sich hier in der "grünen Hölle" noch die Völker, die eine starke Regenerationsfähigkeit besitzen. Und das sind nicht die, die besonders langlebige Bienen haben. Natürlich darf das nicht in übermäßigem Brutansatz ausarten, das bringt ja auch nichts. Aber stark brütende und kompakt brütende Völker machen sich hier besonders gut.


    Bei meinen Zweiköniginnenvölkern habe ich ja beschrieben, daß diese Völker - dem Augenschein nach! - sehr langlebige Bienen besitzen, denn anders läßt sich der starke Bevölkerung solcher Bienenstöcke nicht erklären, da das Brutnest in der Gesamtheit kaum größer ist als die eines Einzelvolkes. Trotzdem ist die pure Anzahl der Bienen in diesen Stöcken hoch, sehr hoch.

  • Fakt: Bruttemperatur der Bienen = 35°C
    Fakt: jedes Grad °C weniger verlängert die Verdeckelungszeit der Bienen.
    Fakt: Ameisensäureverdunstung senkt die Temperatur im Volk drastisch.
    Fakt: Verlängerte Verdeckelungszeit ergibt mehr Milben pro befallener Zelle.


    Logische Konsequenz:
    Bienenvölker richtig warm halten [...]


    Können wir nochmal zurück zum ursprünglichen Thema des Threads? Wie schaut es mit den Annahmen aus? Wie varriabel ist denn die Brutnesttemperatur im Jahresverlauf? Kennt jemand Untersuchungen zur Brut-Temperatur über das ganze Jahr? Sind die teilweise beobachteten Absenkungen zufüllig oder kommen die so im Herbst in jedem Volk vor? Oder liegt es an der AS? Falls ja, wie ist der Mechanismus. Versuchen die Bienen die zu sehr ätzende Luft abzutransportieren? Würde es den Bienen tatsächlich helfen das Volk warmzuhalten (mit/ohne AS) oder funktioniert die Regulierung nicht auch ohne "uns" gut?

  • @ Bernhard,


    ich denke: so ein RIESEN Volk hat einfach einen großen Anteil an "stiller reserve" und die Reserve wird einfach älter weil der Verschleiß nicht so hoch oder nicht da ist.
    So Vöker bringen ja nicht die der vorhandenen Bienenmenge ensprechende Ernte.
    Nichts dagegen, wenn 2 Völker die sonnst nix bringen würden, ein paar Zargen Füllen!
    Erzeugte Bienenmasse kostet immer demensprechend Futter, viel Brut bringt viele Milben....
    Gesunde langlebige Bienen bringen den Honig bei weniger Milben, oder irre ich da?
    Clemens


    klingt als wäre das die Lösung. einfach nur Warmhalten. Kann da gedanklich sehr gut folgen.
    Bei meinen Ablegern die je Seite ein dichtes dickes Wärmebrett (25mm Hartschaum) haben, glaube ich eine bessere Entwicklung zu sehen.


    Ich glaube das ich die temp, Regelung den Bienen so leichter mache.
    Kühlen dürfte nicht so anstregend sein wie heizen.
    Leute die ihre Bienen in den Segebergern halten, stellen ja auch Positives fest. Allerdings schon wieder gebremst durch die kleinen Rähmschen.
    Ich wünsche mir 12er Dadant in dicken Hartschaum, mit den 100mm Segebergern Honigrähmcchen oben drauf.
    Sowas wäre leicht und warm.


    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen