Was kommt nach dem Raps ? was kann der Bauer für die Bienen, als Zwischenfrucht sähen

  • Hallo Imkerfreunde,
    mein Bauer hat für den Imker und die Bienen ein offenes Ohr,
    Beispiel : der Raps wurde mit B 4 nach 22°° Uhr gespritzt, fesstellbare Bienenverluste gleich Null, aber sehr gute Rapsdruschergebnisse,
    Da am Standort zwischen Raps und Linde wenig Tracht für die Bienen ist, stehen für Zwischenfrucht 3 x ca. 2 ha Ackerland zur Verfügung, 1. Sonnig, 2. Schattig, am Laubholzwaldrand, 3. Gewässernähe,
    Welche Saaten sin da zu Empfehlen, Einjährige, Mehrjährige,
    Alle Saaten müssen bis zum 31.03.2015 in den Boden gebracht sein,
    Wie hoch ist die Pollen bzw. die Honigwertzahl der zur Aussaht gebrachten Pflanzen.
    Bitte nur aus praktischer Erfahrung berichten, keine Mutmaßungen.


    Gruß Jürgen

  • ?[/geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt QUOTE]
    meinen Bienen geht es gut, das mit der Umwelt sehe ich so wie Du, da ist das maß Voll.
    [QUOTE]und wie hast du das bitte festgestellt?


    gazählt, vorher, nachher, zufrieden.
    Wir beide sind doch nun wirklich lange genug dabei, Oder ??
    sollten doch wohl so auch auf solche Fragen verzichten !
    Bitt meine Fragen beantworten, nicht hier weiter machen, da zu ist mir die Energie zu schade, geht ja auch auf Kosten der Umwelt, glaube wenigstens ich.


    LG Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    ich kann dir leider nur ein paar Vorschläge für das Saatgut machen, als da sind die Sonnenblume N 2 und P2 ,weißer Senf N2 und P3 und Buchweizen N4 und P3. Diese Saaten sind ja gut bekannt.


    Als Großversuch:
    Als 2 jährige Pflanze würde ich die Esparsette N4 und P4 vorschlagen, wenn der Bauer sich drauf einläßt, die passt an den Waldrand wenn da auch ein wenig Sonne hinkommt. Ich habe sie auf 3 Quadratmeter ausprobiert, ist aber nur als Massentracht rentabel und wird nach der Blüte als Futter abgehauen und blüht dann nochmal. Die Esparsette war früher ein wichtiger Nektarlieferand, ein Aufleben der alten Tradition wäre schon interessant. Wie das mit dem Samen aussieht weis ich auch nicht, die Tüten die ich gekauft habe waren recht teuer.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Reinhard, Hallo Jörg,
    Danke für Eure Tipps, werde versuchen in Zusammenarbeit mit dem Bauern etwas da aus zu machen.
    Hatte gehofft hier mehr Infos zu erhalten, aber das Schimpfen über die bösen Bauern ,mit den Spritzen , ist vielleicht doch einfacher als über gegenseitige Zusammenarbeit mit Ihnen zu reden.
    Aber nur so kann ein Schuh da aus werden,
    Reden mit einander hilft, gegenseitige Beschuldigungen sind da für die Katz.


    Allen eine schöne Woche


    LG Jürgen

  • Hallo Lexenlewax,


    müßte man im Kontext genau sehen. Aber ich würde Tippen auf "Natursaatgut" und "Pilliertes Saatgut" - Sprich die Korngröße wurde mit Hilfsmitteln verändert, damit die Maschinen besser umgehen können.


    Ich persönlich würde aber eher auf Liniensorten gehen wie z.B. Vision oder Goja anstatt auf Hybridsorten wie z.B. PR56W16, NK Petrol. Mich stört da schon die Bezeichnung Hybrid. Im großen und ganzen kannst aber sagen dass die Liniensorten früher im Jahr sind als die Hybriden. (Mal noch so als Abschweif) Ist eben ähnlich der Frage Carnika oder Buckfust (Beides Bienen).


    Gruß GM