Beutenkäfer in Italien ?

  • Gibt es schon Stellungsnahmen des DIB, des ÖIB, des DBIB, des EEIB ?


    Was Österreich betrifft: Ich weiß von nichts. Aber ich weiß auch nicht, was die uns sagen sollten, was wir nicht ohnehin schon wüssten.


    Wäre ja interessant, wie die "Imsüdenüberwinterer" und andere Wanderer reagieren. Und wie viele unbeirrt auch im Frühjahr wieder Paketbienen kaufen werden. Und wie viele der Käufer von heuer schon reagiert haben. Und wie sie reagieren.

  • ist eigentlich bekannt, ob es für den Käfer eine maximale Höhe gibt?


    Aktuell denke ich an Hausstaubmilben, die z.B. in Davos aufgrund desniedrign Luftdrucks nicht überleben können.


    Gruß der dumme GM...


    Das würde mich auch brennend interessieren! Bei einigen höhergelegenen Kollegen bei mir hier ist die Wachsmotte z.B. kein Thema (ich glaub über 1000 m)


    Grüße,
    Hannes

  • Hallo !


    Habe es gerade diese WE durch,
    kein Imker weiß derzeit Bescheid.


    Der DIB sollte über die LVs alles IVs außführlich informieren.
    Aber nicht unter dieser Maske - ein anderes Thema.


    Ich werde das Thema diese Woche bei der örtlichen IV Sitzung auf den Tisch bringen.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • Ich werde das Thema diese Woche bei der örtlichen IV Sitzung auf den Tisch bringen.


    :daumen: Aufklärung der gesamten Imkerschaft ist in der gegenwärtigen Situation das Wichtigste.
    Nur das Schärfen des Problembewußtseins kann helfen.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Moin zusammen,
    Der Beutenkäfer dürfte ja auch ein neues Betätigungsfeld für die BSV sein.
    Ende November mach einen Theoriekurs zum BSV an der Segeberger Imkerschule unter der Leitung von Guido Eich mit.
    Ich werde Morgen ihn mal anrufen und fragen ob er das Thema in den 3 Tagen anspricht bzw. ihn dringlichst bitten dieses aus aktuellen Anlass mit aufzunehmen.


    Gruß Michael

  • Guten Morgen zusammen,


    gestern auf unsere JHV des LV Buckfast Bayern referierte Herr Dr. Wallner von der Uni Hohenheim. Das Thema war eigentlich Planzenschutz und die Imkerei, jedoch stellte am Ende des Vortrags ein Imker die Frage zum Beutenkäfer.
    Herr Wallner meinte dass dieses Thema viel zu stark aufgebaut wird und diese Panik unbegründet ist.
    Er wies darauf hin, dass seitdem Video aus den USA als bei dem "Gammel" Imker die Larven über den Hof gelaufen sind, keine vergleichbaren Berichte mehr gegeben hat.
    Selbst bei der JHV der Amerikanischen Imker sprach der Vorsitzende nicht mal mehr das Thema Beutenkäfer an.
    Der Beutenkäfer scheint in den USA kein großes Problem mehr zu sein.
    Ebenfalls wies er darauf hin, dass die Larven sandige Böden brauchen und sehr empfindlich gegen Frost sind.
    Er schilderte das alles sehr sachlich und nachvollziehbar, so dass die bei mir kurz aufflackernde Panik wieder gelegt hat.



    Grüße,



    Maxikaner

  • Moin,


    Maxi, was Du da über die Aussage von Dr. Wallner schreibst, beruhigt mich keineswegs, eher im Gegenteil. :evil:


    Wir hier z.B. haben sandige Böden und im letzten Winter gab es hier gerade mal knapp 5 Nächte mit leichtem Frost. Nicht ungewöhnlich für den Niederrhein, wo strenge Winter eher die Ausnahme sind.


    Ich erwarte von unseren Landesverbänden, bzw. dem DIB schnellstmögliche Information und Aufklärung aller Imker, ohne Panikmache aber auch ohne Verharmlosung.


    Zufällig kam ich am vergangenen WE mit einigen Imkern ins Gespräch, keiner von ihnen wußte vom Fund des KBK in Italien, einige nichtmal was der KBK überhaupt ist.


    Das sehe ich als große Gefahr. Wie soll eine Verbreitung von etwas bekämpft werden, was nicht bekannt ist?


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

  • Es wird nix bringen das verbrennen.
    Warum wird das nicht gelassen?


    Kann es sein, dass Du mehr Angst vor den Behörden hast, als vor dem Käfer Drohn ? Dagegen hilft eigentlich nur die schnellstmögliche deutschlandweite Verbreitung, wenn er denn erstmal da ist. Das sollte dann recht schnell zur Erkenntnis führen, dass das Verbrennen auch starker Völker ziemlich sinnfrei ist.


    Gruß Sven