Beutenkäfer in Italien ?

  • Geniale Idee!

    Und von einem Idealisten, der sie frei zur Vefügung stellt :thumbup:

    Interessant aber auch ganz ohne Beutenkäfer vielleicht, um seine Holzbeuten besser vor Feuchtigkeit zu schützen? Jedenfalls bekommt man das Spray auch schon hier, hab ich gerade erfreut festgestellt.

    Der Beutenkäfer kann kommen!

    Äh, nee, lieber nicht, aber immerhin scheint es ja schon ganz gute Ideen zu geben, das zu verhindern...

  • Das Neverwet soll auch gegen Ameisen helfen, damit sie nicht in die Beute eindringen können, berichten die Amis.

  • Tolle Idee,

    immer wieder Klasse wie der Bernhard so was findet und uns mitteilt:thumbup:

    Wollen wir hoffen, dass uns das Viech noch möglichst lange verschont!


    Der Anfang im 1. Video, als das überflüssige Zeug alles in den Wald flog, erinnerte mich gleich an Pia Aumeier

    Genauso war es bei Ihr letztes Jahr, als sämtliche Utensilien durch die Halle flogen.

  • Hallo Philipp,

    kannst du die Quelle nennen, von der du die Informationen hast?


    Danke dir und schöne Grüße,

    Oscar

  • Seine Klagen über die Reaktion der angeschriebenen Institute kommen mir irgendwie bekannt vor...da war doch was, richtig, das Ultraschall-Dingens, das jetzt auch der einfache Imker auf eigenes Risiko testen muss, weil sich die Institute zu schade dafür sind und lieber die gefühlt 100ertste Säurebehandlungsmethode vorstellen.

  • ...da war doch was, richtig, das Ultraschall-Dingens, das jetzt auch der einfache Imker auf eigenes Risiko testen muss, weil sich die Institute zu schade dafür sind...

    Eigentlich sollten sie sich zu schade dafür sein... aber es wird bald in Veitshöchheim getestet. Es tut uns ja nichts anderes weh...

    Gruß

    Flo

  • das Ultraschall-Dingens, das jetzt auch der einfache Imker auf eigenes Risiko testen muss, weil sich die Institute zu schade dafür sind

    Laut aktuellem Bienenjournal wurde schon 1998 in Erlangen an der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht erfolglos die Varroabehandlung mit Schall getestet.

  • Florian Gehringer :

    Hm, das verstehe ich nicht. Warum meinst du, sollten sie (die Institute) sich zu schade dafür sein?


    Ich finde, sie haben uns über 30 Jahre lang keinen echten Fortschritt gebracht, wir müssen die Milben noch bekämpfen wie vor Jahrzehnten, im Gegenteil, eigentlich ist es seither immer schlimmer geworden.


    Wenn sie es aber selbst nicht schaffen, Lösungen zu bringen, meine ich, ist es ihre Pflicht, sich zumindest auf alle halbwegs ernsthaften Ansätzen anderer zu stürzen, um sie auf Tauglichkeit zu überprüfen und vielleicht wenigstens so den Imkern zu helfen, wenn sie es auf direktem Wege schon nicht können.

    Denn es ist in meinen Augen AUCH eine Hilfe, wenn sie dabei untaugliche Methoden entlarven und es so Imkern ERSPAREN, diese auch noch selber austesten zu müssen.


    Ich meine, die Bienensauna und auch diese Soundkill-Dingens sind beide ernsthafte Ansätze.


    Erstere hat sich wohl als untauglich herausgestellt, bei letzterem steht dagegen noch alles offen.

    Wer wenn nicht unsere Institute hätte die Mittel und Möglichkeiten, seriöse Tests durchzuführen?


    Gruß

    hornet

  • Laut aktuellem Bienenjournal wurde schon 1998 in Erlangen an der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht erfolglos die Varroabehandlung mit Schall getestet

    Stimmt, aber das sei ein ganz anderes System, andere Frequenz, so zumindest der Hersteller.

    Muss man erst mal hinnehmen und zumindest mal näher Untersuchen, ob und wenn ja, was dran ist und zwar von Seiten der Institute.

    Weil Säure ist auch nicht gleich Säure, nur weil eine nicht tauglich ist, muss doch nicht eine andere ebenso untauglich sein, oder?

  • hornet


    Dann wäre es doch nett, wenn Sie es nicht auch das 31. Jahr tun...

    Ernsthafter Ansatz: Beides war vor Jahren schonmal auf dem Tablett... Es wird doch nicht ernsthafter, wenn man es nochmal durchkaut!?

    Was nützt uns Varroa auf dem Schieber, wenn wir danach kaputtes Sperma haben? Wie soll das ein Betrieb mit vielen Völkern einsetzen? Wieso macht man mittlerweile im Dezember die Bienen mit Milchsäure nass? Ich tue mir schwer die passende Lösung auf den Tisch zu legen, aber bei vielen Dingen kann man im Voraus erkennen was nicht zur Lösung des Problems beiträgt.


    Ich bin nicht lange genug dabei um 30 Jahre zu überblicken... aber unsere dringendsten Fragen scheinen im Moment besser in den Händen von @Mc Fly, toyotafan oder anderen Kämpfern aufgehoben zu sein. In der breiten Masse versuchen wir eher die Symptome zu behandeln und nicht den Ursprung zu verändern. Warum erzählen uns die älteren Imker, dass die Völker heute bei einer geringeren Anzahl an Varroen im Volk drauf gehen und früher mehr aushalten konnten?

  • Laut aktuellem Bienenjournal wurde schon 1998 in Erlangen an der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht erfolglos die Varroabehandlung mit Schall getestet

    Stimmt, aber das sei ein ganz anderes System, andere Frequenz, so zumindest der Hersteller.

    Deutsches Bienen-Journal 3/2017 S.62: "Der Frequenzbereich des Geräts entspricht etwa dem des von Krüger entwickelten Modells." Die Autorin nennt Jansen (1988) mit 45kHz, Schaller (1998) mit 12-15kHz und nun Rainer Krügers "Varroa Killer Sound" mit 15kHz.

  • @Florian Gehringer:

    ich gebe dir recht, dass man im Falle der Bienensauna schon im Voraus erkennen konnte, dass das viel zu umständlich ist, als dass es mehr als eine Lösung für Kleinstimker werden könnte. Aber schon die Sache mit dem Sperma hatten wohl nur ganz wenige oder sogar erst mal gar keiner auf dem Radar, als das Gerät erstmals öfter genannt wurde. Das Thema kam meiner Meinung nach erst nach geraumer Zeit der Erprobung ins Gerede.


    Aber hinterher ist man halt immer schlauer. Wie gesagt, auch negative Ergebnisse sind Ergebnisse, mit denen man arbeiten kann.


    Nur weil EINE Ultraschall-Methode mal nicht funktioniert hat, ist für mich noch lange nicht gesagt, dass jetzt ALLE Ultraschall-Methoden von vorneherein Unsinn sind.


    Was mich speziell an dieser Geschichte immer noch ärgert ist nur, dass dem Hersteller (laut seiner eigenen Aussage, siehe dieses und die folgenden Postings von mir) eine Überprüfung nur zugesagt wurde, wenn er alle Kosten trägt und ansonsten kein Interesse daran bestünde, so einen Test durchzuführen.


    Das aber kann doch nicht im Sinne der IMKER sein, also der eigentlichen Zielgruppe der Institute? Wofür sind die denn da, wenn nicht um etwas für die Imker und die Imkerei zu tun? Und zwar von sich aus auf eigene Kosten, weil dann sind sie wenigstens unabhängig, das ist ja der Sinn seriöser Tests. Würden sie vom Hersteller finanziert, hieße es wieder, wer zahlt schafft an!


    Stiftung Warentest und andere testen auch von sich aus auf eigenen Kosten.

  • Wenn mehrere Ultraschallmethoden nicht funktioniert haben... warum verbrenne ich dann noch knappes Forschungsgeld für eine weitere?


    In Sachen Sauna ist es andererseits vielleicht manchmal besser das Geld in Marketing zu investieren. Das bringt vielleicht mehr Einnahmen als ein mittelprächtiges Ergebnis in einem Vergleichstest dem sich alle anderen Anbieter stellen.


    Theorie und Praxis begünstigen sich im Optimalfall gegenseitig... Für den Moment traue ich aber den Leuten mehr über den Weg, die die Nase oft in die Kisten hängen, Material haben um Vergleiche anzustellen, den Überblick haben um Zusammenhänge festzustellen und am Ende nicht von, sondern auch mit der Biene leben.


    Institute mögen per se ja nicht "schlecht" sein, aber man sägt nicht an dem Stuhl auf dem man sitzt und nicht immer kommt es auf die Qualität sondern auch auf die Quantität des Outputs an.


    Vielleicht sollten wir aufhören oder verschieben... Geht ja um den kleinen schwarzen Freund hier.

  • aber unsere dringendsten Fragen scheinen im Moment besser in den Händen von @Mc Fly, toyotafan oder anderen Kämpfern aufgehoben zu sein. In der breiten Masse versuchen wir eher die Symptome zu behandeln und nicht den Ursprung zu verändern.

    das hast du nachträglich neu dazu geschrieben, daher antworte ich hier auch nochmal extra.


    Genau hier sehe ich nämlich den Unterschied.

    Das Wachsproblem ist übel, keine Frage, aber trotz allem nun wahrlich nicht unser (aller) dringendstes Problem. Denn genau hier hat ein Imker zur Not die Möglichkeit, fortan ALLES selbst in die Hand zu nehmen, mit eigenem Wachskreislauf. Niemand sagt, dass es einfach ist oder gut so ist, aber es ginge wenigstens. Und während ALLE Imker Probleme mit der Varroa haben, haben nur wenige (im Vergleich zur Gesamtzahl!) Imker große Probleme mit dem Wachs, viele dürften bis heute noch nichts bemerkt haben, selbst wenn sie betroffen sind.


    Bei der Varroa kann der Einzelne aber gar nichts tun, auch nicht wenn er viel Aufwand betriebe, er kann immer nur Symptome bekämpfen und hoffen, dass von außen Hilfe kommt.

    Um so wichtiger ist hier TEAM-Arbeit, nämlich das Team Institute und Imker, doch da hapert es gewaltig, wenn nur gearbeitet wird, wenn ein Hersteller zahlt.


    Und nur weil wir ein großes neues (altes) Problem haben, kann es doch nicht die Lösung sein, deswegen jetzt ein Überlegungsverbot für alle anderen Probleme zu erlassen und nirgends woanders weiter zu machen? Sind wir nur fähig, uns ausschließlich dem aktuellsten Problem zu widmen? Dann wundert es mich natürlich nicht, wenn wir nirgends fertig werden, weil morgen wird garantiert wieder eine andere Sau durch's Dorf getreiben.


    Gruß

    hornet