Verhonigter Brutraum dank Senf

  • Guten Morgen zusammen!


    Gestern mal meine Ableger gründlich nach der AS Behandlung gründlich überprüft. Erstes Ergebnis: Alle Königinnen noch da. Zweites Ergebnis: Bei fast allen Völkern ist der Brutraum extrem mit frischem Nektar (also kein geschlossener Honigvorrat) voll. Es ist kaum Brut vorhanden. Ich gehe davon aus, dass die Bienen die Brut dank AS eingeschränkt hatten und nun blüht überall der Senf und die Bienen klatschen das Brutnest voll. Das Brutnest sitzt bzw. saß bei allen Völkern am Rand. Die gegenüberliegende Seite ist von den Waben her noch recht leer. Hier könnten die Bienen vom Platz her ohne weiteres umtragen.


    1. Frage: Tragen die Bienen das nun kurzfristig um und die Königin fängt wieder an zu legen oder muss ich hier irgendwie eingreifen?


    2. Bei einem kleinen Problemvolk (anderer Beitrag hier - Arbeiterrinnenkönigin finden...) habe ich nur ein kleinen Flugloch offen - auf der Seite wo das Brutnest ist. Hier wird schon weit weg vom Flugloch eingelagert. Das Brutnest selber ist frei. Bei den anderen Völkern habe ich (da mir kleinere Keile fehlten) schon die Winterkeile eingelegt. Das Flugloch ist somit nicht mehr direkt am Brutnest sondern in der Mitte der Beute offen. Steht das im Zusammenhang mit der Einlagerung des Nektars? Ich wollte im Winter neue Keile herstellen, die dann die Ablegerkeile ersetzen. Die waren mir einfach zu klein für ein Volk, welches auf 10 oder 11 Waben sitzt. Die Schaumstoffstreifen wurden mir zu schnell zerlegt.


    Gruß
    Frank

  • Hatte in zwei Völker auch sehr viel Honig im Brutraum - hab dann einfach eine "Honigwabe" raus genommen und in einen Ableger gehängt und dafür ne Wabe rein


    Guten Morgen zusammen!


    Ich wollte im Winter neue Keile herstellen, die dann die Ablegerkeile ersetzen. Die waren mir einfach zu klein für ein Volk, welches auf 10 oder 11 Waben sitzt. Die Schaumstoffstreifen wurden mir zu schnell zerlegt.


    Gruß
    Frank


    das hatte ich auch - drum aus Holz ;)



    Ablergerkeil und "Normalkeil" in einem ;)

    mein Fahrradlicht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und ich ganz knapp hinterher

  • Ich habe das Problem ja in den Ablegern, da die halt außerhalb in der Nähe vom Senf stehen. Hab bei einem Volk, das alles voll hatte, eine leere Wabe vom hinteren Teil ins "Brutnest" gehangen. Mal gucken, ob das was bringt. Im Frühling hatte ich das auch mal, da hatte sich das aber von selber erledigt.


    Nachtrag: Genau so hatte ich mir den Keil vorgestellt :)


  • 2. Bei einem kleinen Problemvolk (anderer Beitrag hier - Arbeiterrinnenkönigin finden...) habe ich nur ein kleinen Flugloch offen - auf der Seite wo das Brutnest ist. Hier wird schon weit weg vom Flugloch eingelagert. Das Brutnest selber ist frei. Bei den anderen Völkern habe ich (da mir kleinere Keile fehlten) schon die Winterkeile eingelegt. Das Flugloch ist somit nicht mehr direkt am Brutnest sondern in der Mitte der Beute offen. Steht das im Zusammenhang mit der Einlagerung des Nektars? Ich wollte im Winter neue Keile herstellen, die dann die Ablegerkeile ersetzen. Die waren mir einfach zu klein für ein Volk, welches auf 10 oder 11 Waben sitzt. Die Schaumstoffstreifen wurden mir zu schnell zerlegt.


    Gruß
    Frank


    Hallo,
    wieso können Fluglöcher zu klein sein?
    Wieso legt man Fluglöcher vom Brutnest weg?
    LG
    Lodgy

  • Wir haben bei den Völkern am Senf (Zwischenfrucht), jetzt Ende September, in ca. 2 Wochen durchschnittlich 4 kg Zunahme pro Volk. Bei zweimagaziniger Überwinterung auch bei aufgefütterten Völkern keine Gefahr der Brutnestverhonigung, bei gut aufgefütterten Einmagazinern vielleicht schon.

  • Hallo jürgie
    das mit dem Senf mit Pollenwert 1 und Nektarwert 1 kann ich nicht bestädigen! Ich denke es liegt am Boden denn bei euch im Norden ist zu meist sandiger Boden vorhanden bei uns in Thüringen gibt es schweren Boden der auch sehr Lehmhaltig ist.Aus der Senftracht habe ich in den letzten Jahren immer sehr gute Honigerträge eingefahren,ähnlich wie bei Raps.Es gibt also unterschiede in der Nektarabsonderung der Pflanzen bei bestimmten Umweltbedingungen,so meine Schlußfolgerung!


    Grüße aus Thüringen