Bräuchte Hilfe beim ersten Met

  • Ich habe noch nie Trockenhefe genutzt, ich mache Met und auch Wein immer mit Flüssighefe (Port-Hefe oder Sherry-Hefe, in den letzten Jahren die Hefe immer beim Hornbach um die Ecke gekauft).
    Mittlerweile bin ich bei 20-25 Ansätzen für Met, und bestimmt 30 Wein-Ansätze (Hobby-Winzer seit knapp 30 Jahren).


    Mehl habe ich nur bei einem Ansatz benutzt, da hat es nach ein paar Tagen aber auch unappetitlich ausgesehen, war aber letztendlich dennoch in Ordnung.


    Gärstarter habe ich auch nur vielleicht 5 Mal genutzt (wenn man das nochmalige Auffüllen nach einer kompletten Vergärung mit einem neuen Ansatz mit rechnet).
    Wie gesagt, eigentlich kenne ich das Problem eines Fehlschags gar nicht, nur ein einziges Mal war der Wein (kein Met) sauer, mittlerweile denke ich aber ich hätte das damals einfach weiter gähren lassen sollen und etwas Zucker nachkippen sollen (bin halt ein Süßer).

  • Hi ihr,
    auch wenn jetzt ein Aufschrei durch Netz tobt, ich nehme seit Jahren Turbohefe. Nix Startergemansche, nix Mehlgepamper, nix Appelsaft!


    Lauwarmes Wasser, reichlich Honig (die doppelte Menge vom Rezept), die Hefe rein, keinen Verschluss - bei dem CO2 Ausstoß nicht erforderlich und ab die Post.
    Ergebnis: Bis 19% alk. sind möglich wer weniger braucht - weniger Honig! REINER HONIGGESCHMACK!!! Wer Portwein will, den gibt es in der Kaufhalle!
    Kein Sulfit, also nicht schwefeln - bringt nix es fehlt die Säure.
    Zur Stabilisierung -kurz auf 70Grad erhitzen sofort kühlen, nach einer Woche bei Bedarf nachsüßen, noch ne Woche warten (da setzt sich was) abfüllen - fertig.
    Dauert nicht Jahre wie bei normalem Met. Alkoholgehalt vor dem Abfüllen unbedingt exakt bestimmen, wenn es zum Verkauf / Verschenken... gedacht (Gesetzeslage beachten: Kennzeichnung alkoholischer Getränke- Alkoholgehalt)


    Ich verwerte so meinen Entdeckelungswachs, und das Honigwasser was beim Ausspülen der Geräte anfällt.
    Knäcke