Erster Erfolg von Arista Bee Research : 20 X Varroa Sensitive Hygienic identifiziert

  • Hallo,


    Kollege Renaud L. lässt wissen dass beim kommenden Kongress in F-Colmar (der Jos G. ist auch da)
    sehr gute Resultate der Stiftung "Arista Bee Research" vorgestellt werden.
    http://www.snapiculture.com/in…programme-des-conferences


    Nach anderthalbjährigen Bestehen,
    mehreren Meetings im Renommee-Forschungszenter USDA Bâton Rouge, mit dem Zweck sich die notwendigen Techniken zur Identifizierung und Weiterentwicklung von VSH-Linien fuer unsere europäischen Bienen anzueignen,
    einer internationalen Zusammenarbeit mit Imkern aus den BENELUX-Staaten, Frankreich und Deutschland, die keine Mühe gescheut haben,
    ist es dem Team von "Arista Bee Research" gelungen mehr als 20 Völker mit ausgeprägtem VSH-Verhalten zu sortieren.
    Dies aus einer Auswahl von ursprünglich mehr als 150 besamten Königinnen.


    Die Mehrzahl dieser 20 Kolonien zeigt in Reinzucht 50 à 75% VSH-Eigenschaften.
    Einige (basierend auf in Luxemburg eingesetztem Import-Sperma aus den USA (es sind dies Kontrollvölker)
    haben 100% VSH erreicht.


    Völker mit respektiv 75 oder 100% VSH zeigen bedeutende Abnahme von vermehrungsfähigen Milben.

    Diejenigen mit 100% VSH haben sämtliche Varroa-Milben eliminiert, dies obschon für Infektions-"Nachschub" gesorgt wurde !


    Eine ausführlichere Mitteilung wird im Oktober folgen, wenn die Resultate vom wissenschaftlichen Kommitee (Bob Danka, John Harbo, Ralf
    Büchler usw...) geprüft sind.


    Arista freut sich über jeden Besuch auf der Seite


    https://www.facebook.com/aristabeeresearch


    wo auch ein "like" oder ermutigender Kommentar Freude bereitetet.
    Hier bleiben Interessierte auch auf dem Laufenden, was Resultate/ Mitteilungen der Stiftung anbelangt.


    Die bisherige Webseite in 4 Sprachen bleibt selbstverständlich weiterhin verfügbar:
    http://aristabeeresearch.org/


    So jetzt ist's wieder (zu) spät, aber es steht eine Woche wohlverdienter Urlaub (bitte, bitte, o h n e Bienen und Gesumm's um die Ohren)
    auf dem Programm.


    Tschüs, Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Wer auf Spenden angewiesen ist, muss die Werbetrommel rühren.


    Ich mach dann mal die Augen zu, und in 5 Jahren wieder auf.


    Oder besser in 10 Jahren. So lange hat der Primorsky-Spuk gedauert, bis er ausgelutscht war und nichts mehr hergab.


    Arme Gutgläubige.

  • Hallo vom sonnigen Strand,


    Die Primorski- Biene ist kein Spuk. Sie ist sicherlich einmal ein Spuk gewesen, wozu dann auch mehr Geschäftemacher als gute Züchter beigetragen haben.
    Wieviel oder wie wenig Primorski in durchgezüchteten Linien noch vorhanden ist sei dahin gestellt. Dass bei Paul solche Völker immerhin auf enem getrennten Standort mehr als zehn Jahre ohne
    jegliche Behandlung gegen Varroa ausgekommen sind, ist jedoch kein Spuk, sondern nachweisbare Realität.


    Die Vereinigung der Varroa-Toleranz der (nicht so friedlichen) Primorski mit der Sanftmut der BF hat eine sehr gute Biene ergeben, mit der sich gut imkern lässt.
    Aber das ist vom vorigen Jahrzehnt.


    Es wird jetzt nicht so sehr nach Bienen geforscht, die mit Varroa klarkommen, also eine gehörigen Druck einstecken können,
    als vielmehr nach solchen bei denen die Milbe gar nicht erst aufkommt. Das fängt beim Brutstadium an.


    Bis diese in einigen Jahren auf breiterer Ebene erhältlich sind, sollten wir über Primorski-Abstammungen von renommierten Züchtern nicht die Nase rümpfen, sondern
    vom Angebot Gebrauch machen. Auch wenn P draufsteht und eher Buckfast drin ist. Meine Meinung.


    LG, Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Wollte ich. Mit Dunklen. Aber man hat mich nicht nur nicht gelassen, sondern weggedrückt.


    Bin ich dann auch jetzt mal.


    Hast du denn nicht gewusst hättest, dass dein Landsmann Paul Jungels ( Buckfastzüchter ) hier in diesem Projekt beteiligt ist mit seinen Bienen.
    Falls dieses Projekt Erfolg hätte, was ich mir von Herzen wünsche, dann imkere ich eben mit diesen getunten Buckfastbienen, es wäre mein Traum noch erleben zu dürfen, dass das sich die Bienen wieder selbst helfen könnten und auch frei in der Natur überleben könnten.


    reiner - gehe ich Recht in der Annahme, dass diese Neue Biene, das Ursprungsmaterial aus der Buckfast ist?
    Sorry, habe gelesen, sie wäre als Kreuzungsbiene involviert..


    http://www.alcovit.lu/index.ph…oamilbe-auf-der-spur.html