Die Bienen machen nicht was ich will

  • Hallo Imker und Bienenhalter:-D


    Eine bessere Titelbezeichnung ist mir nicht eingefallen.
    Ich habe 2 Ableger von Juni und einen großen Schwarm von Mitte Mai
    Kurz zu meinen Fragen:


    Schwarm: AS Langzeitbehandlung 60% vom 26.7.14 - 8.8.14, sind aus der Brut gegangen
    durchsehen wollte ich gleich danach noch nicht. 16.8.-29.8 im Urlaub vorher guter Polleneintrag.
    Heute nach der Arbeit das schöne Wetter zur Durchschau genutzt.
    Untere Zarge alles ausgebaute Waben, bis auf ganz ganz wenig Futter alles leer.
    obere Zarge 5 Waben mit Brut + Futterkranz und rechts und links eingelagertes Futter.
    Wabengassen oben waren alle voll mit Bienen unten hielt es sich in Grenzen, was sicher der Brutpause geschuldet war.

    Ich denke hier sollte ich normal weiter eifüttern bis zum Endgewicht, oder was meint ihr?


    Abl.1 : AS Langzeitbehandlung 60% vom 26.7.14 - 8.8.14, sind aus der Brut gegangen
    durchsehen wollte ich gleich danach noch nicht. 16.8.-29.8 im Urlaub vorher auch guter Polleneintrag.
    Untere Zarge 4 Mittelwände immer noch nicht fertig ausgebaut, dann eine ausgebaute leere Wabe, dann 2 FW bald voll, dann 3 BW mit
    Futterkranz und die letzte Wabe ist wieder voll Futter. Obere Zarge ist voll mit Mittelwänden aber nur ganz wenig dran rumgebaut.
    Nun weiß ich nicht, ob und was ich hier machen soll. In der unteren Zarge kann das Brutnest auch nicht größer werden, da ja dort nun das Futter ist.
    Vielleicht könnte man die leere Wabe an´s Brutnest hängen, aber ich will eigentlich da nicht viel verändern. Soll ich alles so lassen, oder die obere
    Zarge wegnehmen und einzargig überwintern. Fragen über Fragen.:confused:


    Abl.2 : Nach einigem Hin und Her Überlegen Keine AS Behandlung gemacht, da kein Milbenfall war.
    Untere Zarge 2 MW nicht ausgebaut, dann 1 halbvolle FW, dann 4 volle FW, dann 2 Brutwaben mit Futterkranz und dann eine volle Futterwabe.
    Hier sind nur 10 Waben drin, da die Ablegerwaben schon so besch... gebaut waren und alles relativ dick und verbaut ist.
    In der oberen Zarge das gleiche wie bei Ableger 1 und die gleichen Fragen.


    Ich hoffe ich habe es halbwegs übersichtlich geschrieben, dass es zu verstehen ist. Entschuldigt bitte wenn meine "Fachausdrücke" nicht immer richtig sind.
    Für Eure Hinweise und Ratschläge bin ich sehr dankbar.


    Viele Grüße aus der sonnigen Westlausitz

  • ...Obere Zarge jeweils wegnehmen und einzargig überwintern.
    Beide müssen auch noch gefüttert werden.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind doch eher die unteren Zargen (bienen-?) leer - oder? Wenn ja, dann würde ich diese wegnehmen. Und mit der Fütterung würde ich langsam in die Pötte kommen...


    Gruß Jörg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Jörg K. () aus folgendem Grund: rs

  • Abl.1 : ... dann eine ausgebaute leere Wabe, dann 2 FW bald voll, dann 3 BW mit
    Futterkranz und die letzte Wabe ist wieder voll Futter.

    Abl.2 : ...dann 1 halbvolle FW, dann 4 volle FW, dann 2 Brutwaben mit Futterkranz und dann eine volle Futterwabe.


    Das zusammenlegen/vereinigen.
    Volle FW sind es 6 und 5 Brutwaben, macht eine am Rand, dann Brutwaben mit Kranz, dann die restl FW, Flugloch seitlich ausrichten an der brutorientierten Seite. Königin des schwächeren Ablegers rausnehmen.


    Meine Meinung.
    Aber am Anfang hätte ich die auch eingewintert... :wink:


    Edith: und die halbvollen FW würd ich dem Schwarm zuhängen, fertig. Den dann auffüttern, ja. Ableger auch noch.


    Grüße


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Die kannst Du einfrieren.


    Ich weiß, dass man das kaum jemanden zu Beginn und mit drei Beuten mit Bienen zumuten kann.


    Aber ich würde das wohl so machen - heute.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Auf der Gegenseite ist wohl ein Argument, dass einzargige Überwinterung auch so ne Sache ist für einen Anfänger. Aber Du hast unausgebaute Waben neben Futter unten drin, dazu sollen die Betriebsweisenkollegen was sagen.
    Ich bin nicht die wirkliche Ansprechpartnerin für zweizargige Betriebsweise.
    Das ist dahingehend alles nur angelesen, denn persönlich hatte ich nach einer Saison Styro-22Rähmchenquetsche die Nase voll davon :lol: - nehmt`s mir nicht übel.:wink:
    Ich find nur die Volksstärke und den Brutumfang recht mau.
    Man hört es immer wieder oder liest es oder bekommt es gesagt: zusammenlegen, nur starke einwintern,
    aber man tüddelt an allem rum, bis man es eingesehen hat. Kann schnell gehen oder dauern.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Auch ich hatte nicht ausgebaute Mittelwände.
    Während der der Einfütterung mit selbstgerührten Zuckerwasser wurden alle Mittelwände ausgebaut
    und auch die Bruttätigkeit hatte enorm zugenommen. Inzwischen platzen sie von der Bienenmasse her fast aus den Nähten
    Ich überwintere immer zweizargig.
    Elk

  • Hallo ich nochmal,


    Ich habe mir das nochmal alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich beim Schwarm die untere Zarge mit den leeren Mittelwänden entnehme, und ihn auch 1-zargig überwintere, habe ich paar ausgebaute Mittelwände für die Ableger. Denn ich glaube nicht, dass sie beim weiteren Einfüttern das Futter unten hin packen. Oder ich müßte die beiden Zargen tauschen. Was würde den Bienen besser gefallen oder was wäre sinvoll?:confused:


    Die beiden Ableger würde ich vereinigen. Ich nehme an, das Brutnest auf eine Seite, damit sie im Winter dann langsam übers Futter auf die andere Seit wandern können. Ist meine Annahme richtig? Dann würde ich neben das Brutnest noch eine Leerwabe hängen, damit noch etwas Platz für neue Brut ist und denn Rest mit den vorhandenen Futterwaben bzw, vorhandenen Leerwaben vom Schwarm vollhängen.
    Macht es auch Sinn, evtl. schon verdeckelte Futterwaben zu entnehmen und mit Leerwaben aufzufüllen, dass ich eine Reserve für´s Frühjahr habe. Ich habe ja als Anfänger überhaupt nix da.?


    Viele Grüße aus der Westlausitz

  • Es ist wie immer schwer die Lage aus der Ferne zu beurteilen...


    Hier ein paar Gedanken von mir dazu:
    - bei der Fütterung bauen die Bienen noch locker ein paar MWs aus. Das ist aber sehr vom Status des Volkes abhängig (Altvolk, Jungvolk, Brutstatus usw.)
    - einige meiner etwas späteren (von Mitte Juli) waren Mitte August noch Mickerlinge. Dann gab es Ende August so irre Vorspiele, daß ich dachte, daß sie beräubert werden. Kurze Kontrolle -> riesige Brutflächen waren zuvor geschlüpft. Jetzt machen sie die 10er Dadant gut voll.
    - es ist besser eine Zarge gut gefüllt zu überwintern, als 2 Zargen halbvoll. Das Gleiche gilt für Völker. Ist das Brutnest der einen Königin vielleicht besser als das der 2.? Wenn ja, dann besser vereinigen.
    - so lange die Nachttemperaturen nicht deutlich unter 10°C sinken kann man noch gut füttern -> noch ca. 2-3 Wochen hier bei uns.


    Gruß Jörg

  • Ich habe am Freitag meine Völker durchgeschaut, weil meine Fütterer angekommen sind.
    Hab schon seit 2 wochen nicht gefüttert, davor nur ein Paar Liter Zuckerwasser. Die Völker sind bis auf 2 sehr stark und haben ausreichend Futter drin, die anderen 2 schaffen das auch noch, wenn das Wetter so bleibt, einer ist ein Kunstschwarm mit ner KÖ von meinem Freund Salsero, der sitzt jetzt auf 9 Waben, davon 4,5 Waben mit Brut.
    Bin soweit ganz zufrieden. Tracht ist noch reichlich.


  • Sollte ich Sie so schnell wie möglich vereinigen oder noch etwas warten?
    Kann man auch alle beiden Königinnen drin lassen, wenn sie sich nicht´s nehmen und die Bienen selber entscheiden lassen?


    Viele Grüße aus der Westlausitz