Bienen sind nach Behandlung MAQS völlig orientierungslos, Totenfall

  • Guten Tag liebe Bienenfreunde.


    Ich habe in diesem Jahr mit der Imkerei auf zwei Völkern, Carnica, mit DNM begonnen. Auf einem Volk eine sehr gute Entwicklung mit viel Honig, ein starkes Volk, auf dem anderen schwach mit sehr vielen Milben. 45 Stück in 24h. Gestern habe ich, bei gutem Wetter die Behandlung mit MAQS Streifen begonnen. Heute starker Totenfall:-( vor dem Volk, (ca. 2 Hände voll), und meine Bienen "irren" scheinbar suchend im Garten umher.


    Was habe ich falsch gemacht? :oops:

  • Heute starker Totenfall:-( vor dem Volk, (ca. 2 Hände voll), und meine Bienen "irren" scheinbar suchend im Garten umher.
    Was habe ich falsch gemacht?


    Nix. So wirkt nunmal Ameisensäure. Totenfall vor allem junge, frisch geschlüpfte Bienen.
    Es könnte sein, dass die Konzentration der Ameisensäure zu hoch ist. Kann man die Verdunstung bei diesen Streifen einstellen? [ich habe mich mich diesen Streifen noch nie beschäftigt, weil ich nicht mehr mit Ameisensäure behandle].

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Danke für deine Antwort wald&wiese.


    Die Konzentration lässt sich nicht einstellen. Die Streifen werden nur aus der Packung genommen und zwischen die Zargen gelegt. Ich habe mich streng an die Dosierung gehalten. War nicht schwer:) Zwei Streifen je Volk für eine Woche.


    Aber es "beruhigt mich" schon das es scheinbar so sein muss. Arme Viehcher :roll:

  • Ein Volk mit einem natürlichen Varroatotenfall von 45/24 Stunden ist eh schon fast final geschädigt.
    Außerdem "muß" bei der Ameisensäurebehandlung nicht zwangsläufig ein höherer Totenfall auftreten.
    Da scheint mir die Dosis evtl. etwas zu hoch gewählt. Das kann man halt von hier schlecht einschätzen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Danke Michael.


    Ich werde mir das auch nur noch bis heute Abend ansehen und dann handeln. Nun kommt noch zu allen Überfluss hinzu, dass ich den "alten" Honigraum gereinigt und mit einem Brett zugedeckt habe. Der "provisorische Deckel" sich in der Sonne wölbte, und meine Damen denken.... nehmen wir den, der steht ehh nur rum... ich verzweifel hier bald.....

  • Hallo,
    Lücken und Spalten zum Honigraum sind zu dieser Jahreszeit, wie es Henry sagen würde cheise. Daher auch mein gestriger Hinweis auf nicht ganz genau aufeinander passender Zargen. Also, Baumarkt, Zuschnitt, Außenmaß, und, na, und gut.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hi,


    hatten heuer mit Liebigdispenser keinen Totenfall.


    Evtl würde die vorgehensweise wie bei Schwammtuch helfen,
    dass man die Streifen vorher ins Kühl wenn nicht sogar ins Gefrierfach legt,
    die tauen dann langsam auf und die Konzentration steigt langsam an.


    Gruß

  • Hallo Erbuco,
    Du weißt schon, was das bedeutet - evtl. zu schwach dosiert. Die Wahrscheinlichkeit einer zu schwach dosierten Behandlung ist größer als die Möglichkeit eines milbenfreien Volkes. Also Vorsicht und nicht gleich jubeln.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich habe die MAQS auch zum ersten Mal ausprobiert. Allerdings sicherheitshalber nur bei einem meiner Völker. Wichtig ist Varroaboden und Flugloch maximal öffnen, steht so auch in der Gebrauchsanleitung.


    Bis jetzt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.


    Die Dinger sind sündhaft teuer, dafür aber einfach in der Anwendung. Und sie dürfen auch während der Tracht benutzt werden.