Zweite AS Behandlung bei Jungvolk

  • Hallo Imkerfreunde.


    Ich bin neu im Forum und auch erst dabei meinen ersten Ableger zu betreuen.
    Die erste AS Behandlung habe ich schon gemacht und zur Zeit fütter ich ein.
    Nun meine Frage:
    Das Volk ist noch einzargig und ich arbeite mit 60%iger AS, wieviel ml sollte man nehmen, ohne das das Volk Schaden nimmt?


    Vielen Dank im Voraus.


    LG Katrin

    Sei du selbst, denn die Anderen gibt es schon! :Biene:

  • Hallo Katrin !


    1. Gegenfrage:
    Welche Art der Darreichung möchtest DU nehmen ? z.B. Schwammtuch, Nassenheider,


    2. Gegenfrage:
    Ist eine Behandlung notwenig oder einfach Säure drauf ? Bienenprobe LINK


    Gruß
    der Bienen
    Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Bienenknecht!


    Ich habe den Liebig Dispenser.
    Ich wollte nach dem Einfüttern noch mal eine Befallskontrolle machen und dann entscheiden.


    LG Katrin

    Sei du selbst, denn die Anderen gibt es schon! :Biene:

  • Beim LD ist eine Gebrachtsanweisung dabei, da sollte draufstehen das bei 1 Zargern für die Langzeitbehandlung 100ml 85% Ameisensäure zu verwenden ist? Im Varroa-Behandlungskonzept BW empfehlen sie für dieses Jahr für beide Behandlungen 140ml 60%ige Ameisensäure(Einzarger). Nur so als Orientierungshilfe... aber eigentlich sollte eine einmalige Behandlung nach der Auffütterung ausreichen, wenn der Ableger richtig erstellt und im brutfreien Zustand mit Milchsäure behandelt wurde.

  • Laut Aussage des abgebenden Imkers ist alles ordnungsgemäß gemacht worden.
    Ich werde nach dem Einfüttern nochmal kontrollieren und zur Not nochmal fragen. :daumen:


    Vielen Dank!
    LG Katrin

    Sei du selbst, denn die Anderen gibt es schon! :Biene:

  • Ich häng mich da mal dran:


    Ich habe zwei Ableger:
    Einen auf einer Zarge Zander, 7 Waben locker besetzt – die Königin ist erst seit etwa 3 Wochen in Brut. Der bleibt bis zum Frühjahr auf Zander einzargig.
    Einen größeren, auf 10+ Waben Zander, der gerade in Dadant umzieht und insgesamt sehr schön kräftig ist.


    Beide Ableger wurden bei der Erstellung NICHT gegen Varroa behandelt. Darauf hatte ich keinen Einfluss.


    Ich überprüfe seit ich sie habe (eine Woche) die Windel täglich und habe bei dem kleinen Ableger seither eine einzige tote Varroa gefunden.
    Beim großen Ableger keine einzige bisher.


    Liebig schreibt, dass Ableger erst im August ihren Bruthöhepunkt erreichen und man sie davor gar nicht mit AS behandeln soll, weil es zu massiven Brutschäden kommen kann.


    Meine Fragen:
    • Warum kommt es beim Ableger zu massiven Brutschäden, beim Wirtschaftsvolk nicht? Beide brüten doch noch, beide haben offene Brut?
    • Wann etwa soll ich die Ableger mit AS (Liebig Dispenser von oben oder Schwammtuch von unten) behandeln, damit die Winterbienen kräftig sind?



    Danke Euch!


    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Also ich wollte meine Ableger, die Mitte Juni brutfrei waren und die ich zu diesem Zeitpunkt mit Milchsäure behandelt habe gar nicht mit AS behandeln, sondern erst im Winter mit Oxalsäure. Ebenso verfahre ich mit Kunstschwärmen. Nach der MS Behandlung sind übrigens nur sehr wenige Milben gefallen.
    Meint ihr, dass ich den Befall mit einer Bienenprobe prüfen sollte, ob im September vielleicht doch eine AS Therapie nötig ist?


    Gruß,


    Jan

  • Hallo Hans,


    Zu den Brutschäden kommt es immer. Nur kann ein großes Volk diese besser vertragen bzw. Die fallen hier nicht so auf. Die Ableger müssen nun erst mal die alten Bienen austauschen und dann Bienen Masse aufbauen. Da kommt ein Brutstopp,wie er bei den Dauer Behandlungen mit AS hervor ruft zur unzeit. Ich hatte bei meinen Ablegern ebenfalls kaum Milben zur Behandlung. Daher werde ich die erst im August bzw. September behandeln. Je nach Wetterlagen bzw. Befall.


    Gruß Frank

  • Danke Hobbit!


    Mir ist eingefallen, dass ich in Zwischenzeit die Milben –*falls es denn welche in nennenswerter Zahl gibt – mit Puderzucker etwas reduzieren kann.
    Das ist dann auch für die Ableger kein Schaden. Honig habe ich ja eh jetzt nicht im Blick.


    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)