Materialfrage 2

  • Hallo Jörg,


    ich habe die Erfahrung mit den großen Jogurt Eimer (grob geschätzt 500 ml) gemacht. Marke war glaub ich Ehrmann, Material müsste PS gewesen sein.


    Ich konnte beobachten, dass die Bienen oft nicht an der Wand hochkamen und zum Teil im Sirup ertranken. Seit dieser Beobachtung nehme ich immer Gras oder Stroh und achte darauf, dass Halme über die Kante reichen und habe seit dem das Problem der ertrinkenden Bienen nicht mehr.


    Gruß
    Werner


    PS: Ich nehme diese Jogurt-Kübel gerne zur Ablegerfütterung.

  • Hallo !


    Teflonpfannen :confused:


    Könnte klappen,
    ich habe hier PTFE Selbstklebefolie und 3mm starke PTFE Platten.



    Plastikfuttertaschen bestimmter Hersteller.


    Stimmt - wir sind von Futtertaschen aber generell schon länger weg
    (Okay in den KBKs - aber die sind aus Styrodur und zählen hier nicht)..



    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Bei der Erstellung von Kunstschwärmen nimmt man Hobbocks, da die hohen Wände aus Plastik weitestgehend ein Raufklettern verhindern.


    Ansonsten habe ich einen Tipp von Michael Palmer befolgt, der Duct-Tape/Panzerband/Gewebeklebeband verwendet, damit die Bienen nicht aus der sogenannten "shaker box" krabbeln. Bedeutet, der obere Rand einer Zarge wird auf der Innenseite mit dem Panzerband abgeklebt. Die Leerzarge wird über Absperrgitter aufgesetzt und dahinein Bienen geschüttelt. (Um einen Starter zum Anziehen von Weiselzellen zu machen.) Das funktionierte bei mir bedingt. Es waren sehr viel weniger Bienen über den Rand geklettert, von einen repellenten Effekt konnte ich aber nichts sehen. Vielleicht haben die Amis aber auch ein anderes Band mit anderem Klebstoff.


    Ansonsten unterstütze ich die Frage vom Lux: Wozu das Ganze?

  • Ich hatte überlegt, was man tun kann, damit sie die Rämchen nicht verkitten und verwachsen an den Auflagebügeln.


    Antwort: Man muß was machen, das sie da nicht hinkönnen ....


    Merkwürdig ist ja, daß sie die glatte Zargeninnenwand nicht vollkleistern. Warum also die Rähmchenleisten mit den aufliegenden Rähmchen? Weil es dort zieht?

  • Ich hatte überlegt, was man tun kann, damit ...

    Besorge Dir im Antiquariat Ausgaben alter Bienenzeitungen um 1900! Da wirst Du erkennen, daß Deine Überlegung nicht neu ist. Eine Lösund damals waren präzise eingeschlagene Rähmchenohren aus Stahldraht an Außenglatten Rähmchen. Ziel war es, einen nur winzigen Kontaktpunkt Drahtradius/Rähmchenschiene zu erzeugen. Eine negatives Ergebnis, war die Punktlast, die Kerben verursacht bei Oberbehandlung und das Schwingen der Waben bei Wanderungen ...


    Hoffmannseitenteile verhindern das Gebaumel heute und schmale Rähmchenohren auf Kunststoffschienen ermöglichen das Schieben. Stark kittende Herkünfte werden ausgesondert. Die Biene muß zu Material und umgekehrt passen. Korbbienen sind nix für's Magazin.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Zitat

    Antwort: Man muß was machen, das sie da nicht hinkönnen ....


    Warum gegen die Bienen und deren Arbeit sein?


    Meistens hat es einen Grund, wenn die Damen was "machen".


    .....wie wäre es einmal, sich einfach zu freuen........ über das Propolisgeschenk der Bienen.


    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)