• Schönen Nachmittag,



    auf meinem Standplatz ist ordentlich Wind.
    Ich frage mich, ob ich im Winter offen lassen soll, oder die Windel reinschieben soll.
    Einen Wintersturm kriegen die voll ab.
    Was kann ich tun, mit einem Gitter abschirmen?

    Lg Franz - Zander 477x420x220 + 12er Dadant Blatt

  • Windnetze, Hecke, Strohballen...hauptsache der Wind wird gebrochen. Der Boden muß zu sein. Größtenteils zumindest.

  • Hallo Franz


    einen Windschutz würde ich etwa 1,5-2m vor den Beuten platzieren, was für eine Art, wie Berhard schon schreibt, spielt keine Rolle. Ich hatte vergangenes Jahr ein paar Holzstämme aufgestapelt, damit das Flugloch geschützt ist. Zur Frage der Windeln gibt es unterschiedliche Meinungen, ich schiebe ab Spätherbst die Windel rein und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Um es selber zu testen, lass bei 2 Völkern die Windel weg oder schieb sie rein. Als Frühtrachtimker zahlt sich bei mir die Windel, durch schnellere Frühjahrsentwicklung aus, ich betone besonders, hier bei uns in der Oberlausitz.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Genau! Gib den Beuten irgendwie Deckung, zu viel Wind mag keine Biene-generell nicht. Dabei ist es ja vollkommen egal, worum es sich dann dort handelt. Ich hab Hecken gepflanzt, das erschien mir noch am sinnvollsten. Man kann sich ja entsprechend sinnvolle Arten aussuchen. LG Schäfchen

  • Hallo, die Beute ist ja oben dicht, als kann kein Wind hineinblasen ( siehe Tauchglocke). Die Bienen sitzen oben im Warmen und unten ist die kalte Luft, die nicht an die Bienen kann.
    Bis bald
    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)

  • N`Abend zusammen!


    Ich rate auch zur Pflanzung einer Hecke oder zum Aufhäufen eines Walls aus bspw. Garten- und Gehölzschnitt (grob), der dann ebenfalls ökologisch auch der Umgebung zunutzen kommt.
    Ich habe, Beuten auf je 2 übereinanderstehenden Einwegpaletten stehend, ganz klar festgestellt, dass dem (Boden-)Wind insbesondere über Winter, aber auch sommers, fast ungeschützt exponierte Völker erheblich schwächer bleiben bzw. sie nicht die theoretisch mögliche Leistung bringen. Allerdings habe ich die Böden auch offen.


    Zitat

    Eine zusätzliche Zarge mit Mittelwänden als Windbrecher unterstellen.

    halte ich für unnötig dem Verschleiß bzw. Versiff :wink: preisgegebenes Material, speziell im Winter.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • patrick : dann mach mal nen Versuch mit Böden zu und isoliert, isolierter Beute, und dicker Dämmung oben drauf im Winter.
    Ich war ja jahrelanger Fan der offenen Böden - die Milben hat's gefreut.:roll:
    Die Hinterbehandler waren da schlauer als ich, mit ihren dicken Wärmepackungen.
    Lektion gelernt.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Meine sind ab Frühling bis Herbst offen, danach unten zu.
    Bergkuppe Wetterseite, zwar stehen sie nicht deutlich exponiert aber trotzdem...

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Und meine sind mehr oder weniger das ganze Jahr unten zu und gut ists.
    Nur so im November nehme ich die Schieber mal raus, damit die Bienen aus der Brut gehen können.
    Wer behauptet, dass das Raumklima ohne Schieber kein Problem für die Bienen wäre, der liegt mMn falsch...
    Son Flugloch im hohlen Baum und gut ists. Sag mir mal einer, wozu man n offenen Boden außer zur Kontrolle des Abfalls dieser Schei... Milben braucht...


    Upps!


    Zur Wanderung natürlich!


    Da nutze ich den richtig häufig!


    Aber zum besseren Raumklima?


    Gelächter!


    Besser als jede Hecke oder Holzstoss oder Strohballen ist ein geschlossener Boden.


    Und ein windstiller Standort sollte für jedes Bienenvolk obligatorisch sein!


    Sonnig und windstill sagt man!


    Aber das ist ungefähr so ne Aussage wie die mit dem Bodenschieber.


    Sonnig im Wald vor n paar Millionen Jahren?


    Aber windstill müsste es schon seinerzeit natürlich gegeben haben.


    Häufiger als den offenen Boden...


    Gab aber auch noch keine Varroa in unseren Breiten und keine Bieneninstitute, die diese Schei...-Viecher importierten.


    Da brauchte es noch keinen Varroaschieber.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Man muss dann auch feststellen, dass "Schieber zu" nicht wirklich gleich dem Zustand mit echtem geschlossenen Boden ist.
    Wenn man Beuten auch mit echtem geschlossenen Boden führt - also, so, dass die Bienen original über diesen Boden laufen und nicht über das Gitter - oder im Schaukasten beobachtet, wieviele Bienen ruhend auf dem Boden verbringen. Oder auch, wie sauber der gehalten wird,
    dann kommt man ans Überlegen, ob das nun echt eine Erleichterung sein soll.
    Meine sind seit Anfang August auch schon wieder zu.
    Und ich überlege nach Schaukastensaison mit viel Gucken, ob ich so was wie ein "Wärmebrett" nicht ganz schließend in die Beute AUF das Gitter lege und dort lassen soll.
    So hätte man nur kurz bei Wunsch der Varroakontrolle ein Gitter unter den Bienen und ansonsten nicht.
    Lüftung fand seit schon immer nur über das Flugloch statt, das sollte auch weiter klappen. In meiner gitterlos-geschlossen Beute hab ich keinen vermehrten Schimmel etc festgestellt bisher.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo


    da ich in meinem Bienenhaus 2 Holzbeuten 1,5 DNM mit Gitterboden hatte, mußte ich alle 2 Wochen den Schieber unter dem Boden sauber machen und im Winter hat es immer am Boden gezogen. Ich habe sie jetzt durch Segeberger mit geschlossenem Boden ersetzt, bin gespannt wie sich das auswirkt und ich denke eher positiv.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)