Gerätschaften

  • Guten Tag zusammen,


    über die Stockluft habe ich schon ein paar Zeilen gelesen hier im Forum.
    Scheint ja doch etwas umstritten zu sein, auf die Wirkung bezogen.
    Der eine sagt es hilft der andere nicht.


    Jetzt habe ich dennoch ein paar Fragen zum Gerät selbst:


    Es gibt welche für 250 Euro und welche für 100 Euro, manche sagen sogar einfach nur einen Schlauch mit einem Schutzgitter dran reinhängen.
    Wo und wie rechtfertigt sich denn der Preis?


    http://www.apiair-vertrieb.de/produkte.htm


    http://kunesa-imkerei.de/stockluft.php


    Ich glaube es ist einfach nur eine Platte mit Loch, Gitter, PC Lüfter, Schlauch und Maske---- fertig. Oder Täusche ich mich da?


    Wer hat den Erfahrung mit solch einem Gerät? Das apiair von Hans Musch, damit kann ich noch den Lüfter Steuern. (Wäre ja nur ein Poti zu verbauen für ein paar cent)
    Ist es sinnvoll den Lüfter zu steuern oder genügt eine gleichbleibende Geschwindigkeit?
    Irgendwo habe ich gelesen, dass das apiair auf der Stufe 5-6 betrieben werden soll.


    Genug der Fragen zum Gerät.... nun auch mal Fragen zur der Bien!
    Gibt es Studien oder hat jemand schon beobachtet wie es dem Volk dabei geht?
    Es wird von max. 2mal Behandeln bis zu einer Stunde am Tag berichtet. Jede Störung tut dem Volk doch nicht gut würde ich mal so behaupten.
    Ich habe im Netz auch schon wo gelesen, das die Bienen an heißen Tagen "Dankbar" sind wenn die Stockluft entnommen wird.


    Über einpaar Meinungen und Infos dazu wäre ich sehr dankbar.
    Evtl. auch eine Selbstbauanleitung ;-)


    Schönen Sonntag zusammen

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN MAN MITTEN DRIN AUFHÖRT!!!


  • Hallo,


    ich habe einen dieser Apparate in Aktion gesehen und wirklich ist das "nur" ein Kästchen mit einem (PC-) Lüfter drinnen der über einen Poti geregelt werden kann; dazu noch ein kleiner leicht tragbarer Gelakku oder alternativ dazu ein Satz Mignonzellen die 6 oder 9 V bringen.
    Sollte kein Problem sein nachzubauen. Achso, das Loch über den Waben hat 8cm Durchmesser und ist mit einem Maschendrahtzaun bienendicht.


    Brummerchen

  • Hallo Brummerchen,


    ich hab mir das Gerät mal anschauen "dürfen" (Testen wäre auch nicht schlecht gewesen)


    Werde es aber definitv nicht kaufen....!!!!


    Ein Nachbau kommt natürlich nicht in Frage, Herr Musch meinte dass das ganze Patentgeschützt ist... Ein paar dürften wohl schon 50 000 Euro bezahlen.

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN MAN MITTEN DRIN AUFHÖRT!!!

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  • ... grins... das Patient soll er nicht nur behaupten, sondern vorzeigen, genauso wie auch nur einen einzigen konkreten Fall von der behaupteten 50.000 €-Strafe. So eine Summe verdient keiner mit diesem Gerät, da wäre so eine Strafgebühr ja toll.


    Und inhalieren würde ich nur, wovon ich den Inhalt und dessen Wirkung auf mich kenne. Also medizinisch klar bestimmte Inhalationen ... oder meine Pfeife.

  • ... grins... das Patient soll er nicht nur behaupten, sondern vorzeigen, genauso wie auch nur einen einzigen konkreten Fall von der behaupteten 50.000 €-Strafe. So eine Summe verdient keiner mit diesem Gerät, da wäre so eine Strafgebühr ja toll.


    -Du hast es auf den Punkt gebracht-
    Einfach zum Schmunzeln....


    und viel Technik steckt da wirklich nicht dahinter, ich habe mal bei Völkel mich umgeschaut:
    Axiallüfter ca. 15 Euro
    Poti 1 Euro
    Schalter 2 Euro


    Dazu kommt die Maske für 5 Euro, Schlauch 5 Euro und im Baumarkt etwas Pappelholz für 5-10 Euro.
    Ein Gitter dazuwischen (das keine Bienen etc. durch kommen) für 3-4 Euro.


    Zusammenbau, drauf auf die Beute und gut ist....


    Zur medizinischen sicht, ich denke das ist so ne Sache....
    Homöopathie vs Schulmedizin.... seit Jahren ein Krieg :lol:


    Ich denke das jede Störung dem Volk nicht gerade gut tut. Api - Gerät drauf und runter, Licht kommt in die Beute etc.
    Auch wird mit dem entnehmen der Stockluft der Bienenhaushalt doch durcheinander gebracht oder?
    Das Volk bemüht sich eine Konstante Themperatur zu halten und dann kommt einer und macht den Lüfter an...


    So mal meine Meinung... Bin gespannt was andere dazu meinen

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN MAN MITTEN DRIN AUFHÖRT!!!

  • Die ganzen Konstruktionen, die einen positiven Atemwegsdruck mindestens in der Einatemphase oder generell haben, wirken schon ganz ohne Bienenvolk darunter rein physikalisch auf die Lunge. In der Beatmungspraxis wird das sehr fein eingestellt und an Hand biologischer Parameter geregelt. Ich würde einen PC-Lüfter nicht in meine Atemwege blasen lassen. Allein schon eine Druckdifferenz von wenigen mBar hat bei Langzeitanwendungen Wirkungen. Deshalb macht man sie ja.


    Entweder sollte die Atemluft passiv durch den Bienenstock geatmet werden und durch ein Ausblasventil oder durch Absetzen wieder abgegeben oder es sollte ein wirkliches Medizinprodukt zum Einsatz kommen.


    Die Firma Dräger hat da bestimmt etwas Passendes im Katalog. Vermutlich bewirkt dann allerdings das Atemtraining und der PEEP mehr, als die angesaugte Bienenstockenergie. Vielleicht ist das ja auch bei den PC-Lüftern die einzige Wirkung.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ...und viel Technik steckt da wirklich nicht dahinter,


    Manchmal ist es eben nicht nur die reine Technik sondern die Entwicklung und die Arbeit, die man mit Preisen entlohnen will. Darüber sollte man auch mal nachdenken.


    ...Homöopathie vs Schulmedizin.... seit Jahren ein Krieg


    Erstens hat Apitherapie nichts mit Homöopathie zu tun und zweitens muß man das in solchen Diskussionen auch nicht in die Nähe von Homöopathie rücken. Des Weiteren steht die Apitherapie nicht im Krieg mit der Schulmedizin sondern sieht sich ganz offiziell als die Schulmedizin begleitend an. Die unzähligen wissenschaftlichen Studien, die am laufenden Band erscheinen, ermöglichen auch eine ganz andere Bewertung der Wirkungen.


    ...die Atemluft passiv durch den Bienenstock geatmet werden und durch ein Ausblasventil


    So würde ich es auch umsetzen.


    ...Vermutlich bewirkt dann allerdings das Atemtraining und der PEEP mehr, als die angesaugte Bienenstockenergie.


    Mit irgendeiner geheimnisvollen "Energie" hat das nichts zu tun. Die Stockluft ist mit Propolis angereichert, wie man beim Öffnen der Beute ja auch jedes Mal riechen kann. Die Eigenschaften von Propolis sind definiert. Siehe für eine erste Übersicht: http://apitherapy.blogspot.de/search?q=Propolis (am Ende der Seite über "next posts" auf die anderen Seiten wechseln, um weitere Artikel dazu zu lesen).


    Für Imker interessant ist des Weiteren der Begriff der Nestduftwärmebindung nach Johann Thür. Denn nicht nur dem Menschen, auch den Bienen ist diese angereicherte warme Bienenstockluft zuträglich.

  • Mit irgendeiner geheimnisvollen "Energie" hat das nichts zu tun. Die Stockluft ist mit Propolis angereichert ...

    Das mag ja alles sein, aber wenn ich irgendeine (nicht schädliche) Luft mit Lüftern in die Lunge drücke - also Atemluft mit (konstantem) Überdruck verabreiche - dann hat alleine das schon Wirkung. Ich glaube das heißt: Akquirieren von kollabierten Alveolen. Es liegt also weder an der Farbe des Schlauches noch an der Erdstrahlenintensität unter dem Patienten, wenn der nach Überdruckbeatmung plötzlich mehr Sauerstoffsättigung und anhaltende Besserung von Respirationsdefiziten spürt. Der Effekt ist zweifelsohne da. Ob er an den Bienen liegt, mögen andere entscheiden. Ich sage es liegt an der Erdstahlenbündelung durch den Lüfter, der die feinstoffliche Energie rechtsdrehend verzopft, so daß sie - einmal eingeatmet - in der Lunge wieder aufspringt und die Lungenbläschen von innen stützt. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Das mag ja alles sein, aber wenn ich irgendeine (nicht schädliche) Luft mit Lüftern in die Lunge drücke - also Atemluft mit (konstantem) Überdruck verabreiche - dann hat alleine das schon Wirkung. Ich glaube das heißt: Akquirieren von kollabierten Alveolen. Es liegt also weder an der Farbe des Schlauches noch an der Erdstrahlenintensität unter dem Patienten, wenn der nach Überdruckbeatmung plötzlich mehr Sauerstoffsättigung und anhaltende Besserung von Respirationsdefiziten spürt. Der Effekt ist zweifelsohne da. Ob er an den Bienen liegt, mögen andere entscheiden. Ich sage es liegt an der Erdstahlenbündelung durch den Lüfter, der die feinstoffliche Energie rechtsdrehend verzopft, so daß sie - einmal eingeatmet - in der Lunge wieder aufspringt und die Lungenbläschen von innen stützt. :wink:


    He Henry, du kennst die Maschin offensichtlich überhaupt nicht. Da ist nix mit "in die Lungen drücken". Da wird in der Atemmaske (die nicht wie ein Gasmaskenfilter dicht und nahtlos in deinem Gesicht ist) dir eine Luft angeboten die sozusagen durch ein Bienenvolk mit allen Bestandteilen durch viele (nicht untersuchte) Stoffe angereichert ist. Und du darfst davon einen Atemzug nehmen - oder nicht. Das Lüfterchen ist garnicht in der Lage dir irgendetwas in die Lungen zu blasen.


    Brummerchen

  • He Henry, du kennst die Maschin offensichtlich überhaupt nicht. Da ist nix mit "in die Lungen drücken". Da wird in der Atemmaske (die nicht wie ein Gasmaskenfilter dicht und nahtlos in deinem Gesicht ist) dir eine Luft angeboten die sozusagen durch ein Bienenvolk mit allen Bestandteilen durch viele (nicht untersuchte) Stoffe angereichert ist. Und du darfst davon einen Atemzug nehmen - oder nicht. Das Lüfterchen ist garnicht in der Lage dir irgendetwas in die Lungen zu blasen.


    Brummerchen


    Rechtlich gesehen ist es ein aktives Medizinprodukt, vergleichbar mit einem CPAP Beatmungsgerät. Wie Henry schon anmerkte, ist jedenfalls ein PEEP vorhanden. Das ist auch so erwünscht, sonst wäre der Lüfter nicht verbaut. Ob der Patient durch den "Lufthauch" nun tatsächlich Luft in die Lunge gedrückt bekommt, spielt dabei zunächst keine Rolle.

  • Manchmal ist es eben nicht nur die reine Technik sondern die Entwicklung und die Arbeit, die man mit Preisen entlohnen will. Darüber sollte man auch mal nachdenken.

    Da hast du vollkommen recht. Wieviel jeder drauf schlägt ist jedem selbst überlassen.

    Erstens hat Apitherapie nichts mit Homöopathie zu tun und zweitens muß man das in solchen Diskussionen auch nicht in die Nähe von Homöopathie rücken.

    ... mit meiner Aussage wollte ich lediglich nur sagen.... Der eine findet es gut, der andere nicht. (War etwas unpassend das Beispiel) Wollte die Apitherapie auch nicht irgendwo einordnen.

    Entweder sollte die Atemluft passiv durch den Bienenstock geatmet werden und durch ein Ausblasventil oder durch Absetzen wieder abgegeben oder es sollte ein wirkliches Medizinprodukt zum Einsatz kommen.

    Ich denke genau das ist der richtige Weg!

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN MAN MITTEN DRIN AUFHÖRT!!!

  • He Henry, du kennst die Maschin offensichtlich überhaupt nicht.

    Eben doch und deshalb schrieb ich das.


    Jedes Gasangebot - sei es nun Strömung oder Druck - das nicht auf den ganzen Körper, sondern nur auf den Mund- und Rachenbereich wirkt, hat dort Auswirkungen. Sobald an einer undichten Atemmaske etwas abbläßt, beweißt genau das den Überdruck innerhalb der Maske. Es gibt also einen Druckunterschied zwischen äußerem Brustkorb und dem Inneren der Lunge. Genau das ist bei Überdruck der "positive über die Ausatmung hinaus bestehende Atemwegsdruck" oder eben PEEP genannt. Und der hat Wirkung.


    Stellen wir uns nur einen Patieneten vor, der hat ... na ... sagen wir Schnupfen oder besser noch "Heu"-Schnuppfen. Seine Nase ist geschwollen, ein Teil seiner Lungenbläschen nimmt nicht mehr am Gasaustausch teil, weil die "Zue"-Nase den Druck in der Lunge nicht soweit ansteigen läßt, daß sich diese Lungenbläschen komplett oder überhaupt mit Luft füllten. Mehr Druck erzeugt mehr Fluß. Unser Heu-Schnupfenpatient kriegt genausoviel Überdruck in die Maske geblasen, wie seine verstopfte Nase mit ihrem Widerstand behindert. Das erste Ergebnis ist eine bessere Belüftung der Lunge bei geringerer Atemarbeit. Das wird man sofort bemerken. Der zweite Effekt jedoch ist der, daß beim Ausatmen gegen den Druck - auch wenn der ganz gering ist - die Luft in der Lunge Zeit hat, die Lungenbläschen zu weiten und die sie umgebende Flüssigkeit aus der Lunge zu drängen. Diese Lungenbläschen bleiben dann längere Zeit nutzbar und der Bienenstock hat den Heuschnupfen stark gemildert, wenn nicht gleich geheilt.


    An den Drücken im Atemwegsbereich - der nicht den ganzen Körper umfaßt - spielt man besser überhaupt nicht rum. Und mit PC-Lüftern gleich garnicht.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ähhhh - MICHAEL!!! Hülfe! ;-))


    Schnüffeln ohne Lüfte aktiv beseitigt alke Fragen zwar.


    Aber einen richtigen PEEP bekkomste im intubierten, nicht selbstständig Atmenden hin, sonst eher nicht so. Und nicht mit'm Lüfterchen.
    Aktive Selbstatmung und dichtschlie§ende Maske mit Unterstützung wär dan CPAP.
    Nächtliche Anwender des Systems wissen wie's ist.
    ;-) *klugscheißkorinthenmodus aus*


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper