ApiNord Futtereimer

  • Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem ApiNord Futtereimer?


    http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php/pID/792&imgID=1


    Ich füttere bisher mit Wannen und entsprechenden Schwimmhilfen, was ich aber wegen dem Handling mit dem Schwimmhilfen weniger praktisch finde. Das Prinzip dieses Futtereinmers gefällt mir in der Theorie besser. Futter einfüllen, Deckel drauf, umdrehen, wenn leer entfernen, neu befüllen, fertig. So zumindest in der Theorie.


    Ich wollte ihn gestern zum ersten mal testen. Dazu habe ich 3:2 Zuckerwasser zubereitet eingefüllt aber beim umdrehen lief mir ein ganzer Schwall des Zuckerswassers in einem dicken Strahl. einfach aus dem Sieb raus. Danach tropfte es auch dauernd weiter aus dem Sieb. Habe ich hier was falsch gemacht oder ist das System generell weniger geeignet?

  • Wenn der Deckel nicht 100% dichtet beim Aufsetzen, hast Du das Problem. Zudem werden mir die Teile immer in der Leerzarge verbaut und ein Nachfüttern ist aufwendig und unpraktisch da man die Bienen erst mal aus der Zarge scheuchen muss. Die Adam-Fütterer waren dahingegen schon ein Fortschritt (kleinere Zarge) aber der echte Durchbruch war die Futterzarge mit seitlichem Aufstieg. Da nehmen sie sehr schnell ab und man kann ohne viel Aufwand nachfüttern. Allerdings halt teuer in der Anschaffung und sicherlich nicht für jedes Beutensystem zu bekommen.


    Melanie

  • Eimer dicht schließen und auf eine Folie mit Loch stellen. Du hast aber bei jedem Umdrehen immer etwas auslaufendes Zuckerwasser.


    Die Eimer dürfen nur wenige Tage drauf sein, denn ansonsten fangen die Bienen an, den Deckel anzubauen. Und sie verkleben das Sieb/die kleinen Löcher mit Propolis.


    Mit einer Futterzarge ist man besser bedient. (Und Sirup.)

  • Servus zusammen,


    Habe auch alle 3 Varianten....


    Die Futterzargen mit seitlichem Aufstieg und Blechabdeckung sind tatsächlich sehr gut was die Abnahmezeit des Futters und das Nachfüttern angeht... Wenn das Futter leer ist, sitzen keine Bienen in der Zarge und man kann sofort nachfüllen.
    Wenn die Beute ein bisschen schief steht ist das nicht weiter schlimm, es bleibt nur ein kleiner Schluck übrig weil die Bienen nicht ran kommen.


    Beim Adamfütterer wird etwas (mMn aber völlig Ok) langsamerer abgenommen als bei seitlichem Aufstieg und die Bienen können den Trog putzen wenn er leer ist... beim Nachfüttern muss man deshalb erstmal bisschen smoken und offen stehen lassen, dann verziehen sich die meisten.


    Ein Eimer wird teilweise verbaut und sifft manchmal unkontrolliert wenn das Vakuum bei geringer Futtermenge nicht so recht passt oder die Beute schief steht... Bienen belagern den Eimer beim Nachfüttern und man hat im Vergleich zu den anderen beiden Systemen mehr Aufwand & Bienenkontakt.
    Die Eimer allein ist zwar im Lager schön stapelbar und platzsparend, aber man benötigt halt doch auch immer eine Leerzarge, deren Waben in der Zeit auch wieder irgendwo hin müssen.


    Soweit meine Erfahrungen....


    Viele Grüße,


    Flo

  • Ich habe diese Eimer auch. Ich stelle sie umgedreht kurz auf einen zweiten Eimer, dann tritt ein physikalischer Effekt ein, dessen Namen ich nicht weiß :oops: und die Tropferei hört auf. Daß die Deckel angebaut werden, stimmt- finde ich persönlich aber nicht schlimm, lässt sich leicht mit dem Stockmeißel lösen. Oder man stellt den Eimer auf zwei kleine Leisten, dann wird auch das Gitter nicht so schnell mit Propolis zugekleistert.

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Hab' so was vor 20 Jahren mal genutzt (noch mit Klammern) und würde persönlich jedem aus o.g. Gründen abraten. Spätestens wenn einer mal undicht ist und 5 l Zuckerwasser aus der Beute laufen und du eine Räuberei hast verfluchst du das Ding.


    Ein Imkerkollege nutzt die aber nooh länger als 20 Jahre und ist damit sehr zufrieden. Der Vorteil sei, dass man mit den Eimern den Zucker nur in kaltes Wasser schütten müsse - ohne ihn durch Rühren aufzulösen - und dann einfach umgedreht auf die Rähmchen stellt. Das wird gut abgenommen und am Ende soll so gut wie kein kristalliner Rest-Zucker im Eimer sein. Er empfiehlt auch immer nur volle Eimer zu verwenden, dann würde das mit dem Vakuum gehen, allerdings kommt am Anfang immer ein erster Schwall.

  • Da ist nicht ein Tropfen rausgelaufen.


    Den Schwappeffekt gibt es nur mit Zuckerwasser. Der Sirup schwappt zwar nicht beim Umdrehen, dafür läuft der ohne Hemmung einfach weiter aus (schlecht bei kleinen Völkern, die solche Mengen nicht abnehmen können), beim Zuckerwasser ist der Vakuumeffekt allen Anschein nach größer.

  • Den Schwappeffekt gibt es nur mit Zuckerwasser. Der Sirup schwappt zwar nicht beim Umdrehen, dafür läuft der ohne Hemmung einfach weiter aus (schlecht bei kleinen Völkern, die solche Mengen nicht abnehmen können), beim Zuckerwasser ist der Vakuumeffekt allen Anschein nach größer.


    Hallo Bernhard,


    ich hatte den Eimer nachmittags befüllt, weil ich solange warten wollte bis er nicht mehr läuft. Pustekuchen, da ist bis abends nicht ein Tropfen rausgekommen. Muss dann gleichmal nachschauen gehen, ob am Einschub evtl. was zu sehen ist.


    Viele Grüße aus der Westlausitz