Menge Ameisensäure Schwammtuch von oben


  • Bei uns wird das auch empfohle. Mit 80%iger AS.
    Habs dann auch probiert. Geht super. Nur nachgeschaut ob die Königinnen noch alle da sind hab ich noch nicht...

  • Und ich hab meine 80% ige extra auf 60 verdünnt.
    Ich denke mal, dass Ergebnis ist entscheidend.

  • Ich sagte schon, ich lasse sie trocken.
    Meine Bedenken beim Anfeuchten, daß die nötige Konzentraton in der Stockluft nicht erreicht wird...
    80%ige verwende ich nicht.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Es wird immer gesagt, es soll bei der Schwammtuchbehandlung nicht schwül sein ... Aber die Tücher können/sollen befeuchtet werden?! O_o
    Ich bleibe bei der Methode, die funktioniert: trocken!

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Moin Moin,

    Wir wissen, daß das immer wieder so behauptet wird. Das Schwammtuch regelt seine Verdunstungsmenge dadurch, daß es nur jeweils 25ml AS mitbringt. Mehr kann folglich nicht verdunsten. ......


    Als weiterer Punkt seie mal die Innentemperturstabilität in einer Segeberger Kunststoffbeute angeführt. Ein Tankstellen-Frostüberwachungs-Thermometer mit nach innen verlegtem Außenfühler läßt hier staunen. Die Innentemperatur wird vom Brutstatus stärker beeinflußt als vom Wetter outside. Glaubt mir das nicht! Geht zur Tankstelle und meßt mal selber!


    Dies ist ja nun nicht nur bei der Segeberger Kunststoffbeute so, dies haben wir ja nun auch in Holzbeuten beobachten und messen können.
    Deshalb frage ich mich, welchen Einfluß die Außentemperatur auf die Verdunstungsgeschwindigkeit etc überhaupt hat wenn die AS der Außentemperatur nicht ausgesetzt ist.
    Ich könnte mir noch einen Einfluß der Luftfeuchtigkeit erklären aber dass die Außentemperatur beim Verdunstungsvorgang der As im Sommer eine Rolle spielt? Wie geht das?


    Gruß Michael

  • .
    Ich könnte mir noch einen Einfluß der Luftfeuchtigkeit erklären aber dass die Außentemperatur beim Verdunstungsvorgang der As im Sommer eine Rolle spielt? Wie geht das?


    Gruß Michael


    Hallo Michael,


    ich denke es geht nicht um die richtigen Bedingungen in den Beuten, sonder um den Aufwand, den die Bienen betreiben müssen diese zu erzeugen. Sie versuchen ja der AS entgegenzuwirken.

  • Moin remki,


    ich denke es geht nicht um die richtigen Bedingungen in den Beuten, sonder um den Aufwand, den die Bienen betreiben müssen diese zu erzeugen. Sie versuchen ja der AS entgegenzuwirken.


    Ich dachte immer es kommt auf die optimale Verdunstung der AS an und die findet ja in der Beute wie wir wissen bei 35°C statt. Wie die Bienen der verdampften AS entgegenwirken und was das mit der Temperatur zu tun hat wüßte ich gern.


    Gruß Michael

  • Hallo Michael,


    Sie versuchen die AS-Konzentration in der Stockluft ja durch fächeln zu veringern. Ist es draußen kühl und feucht fällt ihnen das sicher leichter als bei 30°C warmer und trockenen Außenbedingungen. Im Extremfall lagern sie eben vor. Die Wirkung ist dann schlechter und Brut evt. auch Königin gefährdet.

  • Hallo Remki,
    so ganz komme ich da nicht mit.


    Sie versuchen die AS-Konzentration in der Stockluft ja durch fächeln zu veringern. Ist es draußen kühl und feucht fällt ihnen das sicher leichter als bei 30°C warmer und trockenen Außenbedingungen.


    Ich gehe mal von einer Behandlung zum jetzigen Zeitpunkt aus, wo es an fast allen Stellen in der Beute 35°C sind. Wenn die Bienen die AS Konzentration in der Stockluft senken und dies mittels Fächeln bewerkstelligen dann erzeugen sie einen Luftstrom. Dieser ist m. E. unabhängig von der Außentemperatur. Was anderes wäre es, wenn es Druckunterschiede gäbe.
    Ob nun die Außenluft 20° oder 30 °C Temperatur hat vermehrt oder vermindert doch die Arbeit der Bienen bei der Erzeugung des Luftstroms nicht oder? Demzufolge wird auch nicht mehr oder weniger Arbeit verrichtet (Energie umgewandelt), um den Luftstrom zu erzeugen.

    Im Extremfall lagern sie eben vor. Die Wirkung ist dann schlechter und Brut evt. auch Königin gefährdet.


    Hat das Vorlagern nur mit der Temperatur oder villeicht auch mit der Menge der Bienen in der Beute zu tun?


    Gruß Michael

  • Hallo MichaelM,


    wie ich heute morgen weiter oben schon geschrieben habe, gibt es schon einen Unterschied, ob es draußen 30°C hat oder 15°C!
    Denn die Bienen fächeln ja ständig frische Luft hinein und "verbrauchte" bzw. feuchte Luft wieder raus.


    Jetzt kommt die so genannte relative Luftfeuchte ins Spiel, also die Menge Wasser, die ein gegebenes Luftpaket maximal "tragen" kann, ohne dass die Feuchtigkeit als Nebel sichtbar wird. Dieser Punkt ist der so genannte Taupunkt und entspricht 100% rel. Lufteuchte. Bis dahin ist das Wasser gasförmiger Bestandteil der Luft und unsichtbar. Ab 100% bildet sich Nebel (bzw. Tau, daher der Name) und dieser schwebt zwar auch in der Luft, ist aber nicht mehr Bestandteil des Gasgemisches, es handelt sich um ausgefallenes Wasser, also sowas wie Niederschlag.


    Jetzt kommt der Knackpunkt:
    Luft bei 30°C enthält bei 100% Luftfeuchte sehr viel mehr Wasser als Luft bei 15°C und ebenfalls 100% rel. Luftfeuchte! In beiden Fällen herrscht Nebel, aber in Gramm sind die Unterschiede pro gleichem Volumen enorm! Und das bewirkt die großen Unterschiede im umgekehrten Fall:


    Denn wenn man 15°C kalte Luft auf 35°C erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte ganz gewaltig, obwohl man der Luft kein Wasser entnimmt. Deswegen hat man im Winter auch bei feuchtem Nebelwetter trotzdem trockene "Heizungsluft" in Innenräumen, weil die kalte, total feuchte Luft bei der Erwärmung auf 20°C Zimmertemperatur stark an relativer Luftfeuchte verliert.


    Und aus dem selben Grund trocknet Honig in Trachtzeiten innerhalb der Honigräume nachts viel besser, weil es da normalerweise außerhalb der Beuten kühler ist.


    Hat es dagegen draußen 30°C, wird die Luft im Innern der Beute nur noch um 5°C erwärmt, das führt nur zu einer geringen Verringerung der relativen Luftfeuchte.


    Und genau deswegen kann dieser Effekt eben dazu führen, dass bei warmen Wetter die AS schlechter verdunstet, nicht stärker!
    Da es aber offensichtlich in der Realität nicht ganz so ist, gibt es ja noch weitere Einflussfaktoren, die den der relativen Lufteuchte überkompensieren. Welcher aber wie stark, das erscheint mir nicht so klar vorhersagbar zu sein.


    Gruß
    hornet

  • Hallo Michael,


    das Vorlagern hat natürlich mit der Bienenmasse zu tun. Aber in vielen Fällen beobachte ich eben bei Behandlungen sagen wir mal um die 25°C und höher ein verstärktes Vorlagern. Sie weichen der AS aus. Bei 20°C tun sie es nicht. Woran liegt das?


    Was Du über den Luftstrom schreibst, verstehe ich.


    Ich tue mich noch schwer mit der "Egal-was-draußen-ist-Theorie". Ich sehe doch, dass z.B. bei Behandlungen an überraschend kalten Tagen/Nächten (unter 16°C) die Wirkung schlechter ist. Bei Innen fast überall 35°C müßte es doch trotzdem funktionieren?

  • Hallo, ich klinke mich als Anfänger mal mit einer Frage ein.


    Und zwar, ich habe mich mittlerweile entschieden mit AS 60 % mittels Schwammtuch von oben zu behandeln. Nun meine Fragen, ich wollte ein oder zwei Schwammtücher auf Tellerchen legen, AS mit Spritze drauf träufel. Soll ich das so machen oder die Tücher pur auf die Rähmchen legen?
    Muss ich ein Gitter o.ä auf die Teller legen? Kommt dann unter den Innendeckel noch die Folie oder lasse ich die weg?
    Wieviel ml pro Wabe, manche sagen 2ml andere sagen 3ml, was tun?
    Soll ich die Schwammtücher vorher anfeuchten oder trocken lassen?
    Sollen es zwei Schwammtücher sein oder genügt eins?


    Vielen Dank schon mal für eure Mithilfe.......


    Gruss