Bienen ohne Gesundheitszeugnis

  • Das wird ja immer verwirrender. Meine Bienen kommen von einem Standort ca. 10 km von dem jetzigen, dazwischen liegt der Rhein und die eine Seite ist Rheinland Pfalz und die andere Hessen. Also brauche ich ein Gesundheitszeugnis vom Verkäufer.
    Was aber wenn er jetzt keins hat?
    Die Bienen kommen nicht aus einem Gesperrten Bezirk.
    Meine Lösungen: ich beauftrage jemand der mir ein Zeugnis ausstellt und er Bezahlt.


    ich denke so könnte es gehen.


    Die Fragen: wer stellt das aus? Und ist es richtig das die Kosten so zwischen 10 und 30 € liegen.

  • Nochmal: Frag im örtlichen Verein nach.
    Die Bestimmungen sind sehr unterschiedlich.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Du hast einen Kaufvertrag geschlossen. Angebot und Annahme. Preis ist bezahlt, Ware bei dir. Fraglich ist, ob der Verkäufer im Anschluss noch Kosten bezahlen muss, die von ihm vorab nicht vereinbart waren. Ich denke, dass er das nicht bezahlen muss, es sei denn, er hätte angegeben, dass für die Völker ein Gesundheitszeugnis vorliegt.
    Nun ist es so gelaufen, hör auf Radix, geh in einen Verein, lass die Bienen anschauen und mach mal eine Futterkranzprobe. Dann hast du nette Kollegen kennengelernt und bist sicher, dass die Völker i.O. waren.
    LG Katrin

  • Beim Zuständigen VET nachfragen, die können es Dir genau sagen!!
    In der Regel schicken sie einen BSV, der kann eine Aufwandsentschädigung verlangen
    Angefangene Stunde 10 Euro, zuzüglich Kilometergeld ( Hessen!)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ok dann werde ich erst mal den Donnerstag abwarten ( da kommt der Verkäufer ) und dann so weiterverfahren. Ich hoffe nur das ich dadurch nicht noch eine Strafe zahlen darf.
    Danke vorerst.

  • Gut, dass dieses Thema noch mal aufkam.
    Ich habe mich erneut mit den Zuständigen Ämtern in Verbindung gesetzt um nochmals genau zu hinterfragen.
    Und siehe da:
    Bernhard hat ( wie fast immer ) recht.


    In der Empfehlung des Ministeriums wird den Veterinärverwaltungen angeraten, die Untersuchungspflicht bei Besitzerwechsel beizubehalten, d.h. bei Verkauf ist eine Gesundheitsbescheinigung beim Standortwechsel erforderlich.


    Näheres regelt das zuständige Veterinäramt, was hierbei eigenständig handeln kann, denn:


    Die Bienenseuchen-VO §5 (3) sagt auch:


    (3) Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Absätzen 1 und 2 zulassen, wenn Belange der Seuchenbekämpfung nicht entgegenstehen




    Dies zur Info, welche auch für mich neu ist.
    Für mich wichtig, dass richtig zu stellen, denn auch ich möchte niemanden fehl informieren.


    Letzendlich also immer wieder die Info:
    Zur eigenen Sicherheit keine Völker ohne Gesundheitszeugnis kaufen und/oder verkaufen.
    Bei Unklarheit das zuständige Veterinäramt anrufen!
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    wenn es was richtig zu stellen gibt, sollte man das auch tun ;-)

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.