Schwarmzellen im Ableger

  • Ich habe bei einem Anleger (gebildet Anfang Mai) eine Wabe gezogen um die Futtermenge zu kontrollieren und habe dabei zufälligerweise 2 Schwamzellen an der Unterkante des Rähmchens entdeckt. Eine darauf hin intensivere Kontrolle brauchte insgesamt 6 Schwarmzellen zum vorschein. Die alte Königin ist noch am Leben, junge Brut ist ebenfalls vorhanden. Der Ableger hat vor 3 Wochen eine zweite Zarge mit 10 Zander-Mittelwänden bekommen und diese etwa zu 1/3 ausgebaut. (Bau-) Raum ist also vorhanden, ebenfalls wie ausreichend Futter, da Volk bereits mit kleinen Gaben Zuckerwasser gefüttert wurde.


    Läuft in diesem Volk was falsch? Ist eine stille Umweiselung im Gange oder besteht die Gefahr dass das Jungvolk schwärmen wird?

  • Ich habe bei einem Anleger (gebildet Anfang Mai) eine Wabe gezogen um die Futtermenge zu kontrollieren und habe dabei zufälligerweise 2 Schwamzellen an der Unterkante des Rähmchens entdeckt. Eine darauf hin intensivere Kontrolle brauchte insgesamt 6 Schwarmzellen zum vorschein. Die alte Königin ist noch am Leben, junge Brut ist ebenfalls vorhanden. Der Ableger hat vor 3 Wochen eine zweite Zarge mit 10 Zander-Mittelwänden bekommen und diese etwa zu 1/3 ausgebaut.


    Hallo M.S. Bei 6 Zellen an der Wabenunterkannte kann man nicht mehr von stiller Umweiselung sprechen. Hier sollten alle Zellen gebrochen werden um einen Schwarm zu verhindern, denn ich schätze die neuen Zander -Mittelwände wurden zu spät gegeben.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Ich weiß nicht welche Erfahrung du hast; bist du dir sicher, dass es Schwarmzellen sind und nicht vielleicht Spielnäpfchen?
    Also Ansätze/Vorstufen von SZ die aber keinen Stift oder Larve enthalten.


    Im zweiten Fall völlig normal und kein Grund zur (Schwarm)Sorge.

  • Was ist denn anders?


    Ich habe keine Fremde Königin.



    Ich weiß nicht welche Erfahrung du hast; bist du dir sicher, dass es Schwarmzellen sind und nicht vielleicht Spielnäpfchen?
    Also Ansätze/Vorstufen von SZ die aber keinen Stift oder Larve enthalten.


    Im zweiten Fall völlig normal und kein Grund zur (Schwarm)Sorge.


    Die Weiselzellen waren belegt, eine sogar fast komplett verschlossen. Als Wiedereinsteiger bin ich zwar bei dem ein oder anderen etwas unsicher, aber in dem Fall sehr sicher. :)

  • Hallo MS,
    das kommt häufig vor. Die Zellen einfach brechen. Das passiert auch in Begattungskästchen aller Art. Meine Vermutung: Irgendwann stellen die Bienen, die Königin fest, dass die Bienenmasse für die Legeleistung nicht ausreichend ist und dann wird das Problem so gelöst. Imker behaupten gerne dass ihnen die Königinnen aus den Apideas alle geklaut wurden. Ich vermute die sind alle abgehauen. Wer sucht schon die Königinnen alle raus. Die Kästchen sind schneller geklaut.
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Langsam treibt mich besagtes Jungvolk in den Wahnsinn. In der dritten Woche in folge habe ich jetzt bestiftet Schwarmzellen gebrochen. In zwei Wochen bin ich im Urlaub, wenn es bis dahin nicht aufgehört hat befürchte ich dass das Volk weg ist. :-(

  • Wenn du sicher gehen willst, bilde einen kleinen Königinnenableger und brich die Weiselzellen bis auf eine.
    Wenn die Bienen auch im Königinnenableger Weiselzellen ziehen, dann weist du, dass die Königin abgelöst werden soll. Dann kannst du den Königinnenableger entweiseln, seine Weiselzellen brechen und die Waben ins Ursprungsvolk zurückhängen.
    Wenn sie keine Weiselzellen ziehen, dann kannst du abwarten, ob die neue im Ursprungsvolk etwas taugt und dann entscheiden: Alt oder neu.


    Gruß Ralph