Überwinterung auf eigenem Honig (wie viel?)

  • Hallo Leute,


    ich habe eine Mellifera Einraumbeute, welche soweit ich weiß, Rähmchen in Dadant Größe hat.


    Die Kiste ist fast voll, es wurde dieses Jahr noch nicht geerntet.


    Wie viele Waben sollte ich stehen lassen, damit die Bienen mit genug Nahrung über den Winter kommen? Ich möchte möglichst nicht zufüttern.


    Gruß
    Sven

  • Hallo Leute,
    Die Kiste ist fast voll, es wurde dieses Jahr noch nicht geerntet.


    Gruß
    Sven


    Hallo Sven. Warte doch einfach bis kurz vor der Kirschblüte, dann kannst du den Rest des Honigs schleudern.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Ernst gemeint war...
    Ich frage mich dann nur, warum manche Menschen ihr unnützes Mitteilungsbedürfnis nicht im Griff haben?

  • Ich hätte Dir das auch vorgeschlagen. Entweder sie schaffen es oder auch nicht. Bei ja kannst Du es wieder Machen, bei nein wieder was gelernt. Ob Du den Honig noch schleudern kannst ist schwer zu sagen, liegt an der Kristallierfähigkeit des Honigs.
    Die Südländer machen das alle so. Wie viel Milbengift Du dabei drin hast ist das nächste Problem. Außergewöhnliche Betriebsweisen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.
    Gruß Peter

  • Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Ernst gemeint war...
    Ich frage mich dann nur, warum manche Menschen ihr unnützes Mitteilungsbedürfnis nicht im Griff haben?


    Und ich frage mich, warum Künstler wie du hier mit solchen Fragen aufschlagen wenn sie doch alles zu wissen glauben.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Da gibt es kein Problem (außer dass der Honig, wenn es sich um Frühtracht handelt, vielleicht schon auskristallisiert ist). Falls Du auf Honig überwintern willst, kann Du ihn ja nach der Varroabehandlung wieder zufüttern. Dann lässt sich auch besser einschätzen, ob sich der Honig zum Überwintern eignet und bei der Menge gibt es dann auch keinen Zweifel.


    Gruß Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Das bringt mich aber auf eine andere Frage: Das Füttern mit Honig nach der Sommerbehandlung vermeidet ja immerhin teilweise eine Kontaminierung des Honigs. Die Winterbehandlung dagegen würde zu einer OS-Belastung führen. Müsste man dann den Resthonig im Frühjahr genauso entnehmen wie das Winterfutter sonst? Eigentlich ist ja der Honig nach der OS-Behandlung nicht mehr verkehrsfähig.
    Die Frage hat folgenden Hintergrund: Ich bin im Bio-Umstellungsjahr. Nach Auskunft der Kontrollstelle darf ich eigenen Honig aus Vorjahren verfüttern. Was neben den hohen Kosten für Biofutter dafür spricht, ist ja auch, dass das Winterfutter im Frühjahr nicht entnommen werden muss (besonders dieses Jahr war das lästig, weil noch so viel in dem Stöcken war).
    Theoretisch wird also aus dem alten konventionellen Honig neuer Biohonig - samt der OS?!
    (Ja, schon abstrus. Die katholische Transsubstantiationslehre ist dagegen gar nichts.)


    Gruß Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Hallo Sven !


    ich habe eine Mellifera Einraumbeute, welche soweit ich weiß, Rähmchen in Dadant Größe hat.


    Die Kiste ist fast voll, es wurde dieses Jahr noch nicht geerntet.


    Wie viele Waben sollte ich stehen lassen, damit die Bienen mit genug Nahrung über den Winter kommen? Ich möchte möglichst nicht zufüttern.


    Das kommt darauf an was für ein Honig es ist ....


    Hallo Sven. Warte doch einfach bis kurz vor der Kirschblüte, dann kannst du den Rest des Honigs schleudern.


    Deshalb ist diese Antwort nicht die Verkehrteste ....
    ... und bei Deinen Angaben .... die Beste ....


    Ich gehe mal nicht davon aus, dass das Ernst gemeint war...
    Ich frage mich dann nur, warum manche Menschen ihr unnützes Mitteilungsbedürfnis nicht im Griff haben?


    Mit solchen Antworten wirst Du sicher keinen "Wissenden" animieren Dein Problem zu lösen !
    Das ist schlichtweg frech ....


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Bei so einer Antwort ohne weitere Erläuterung ist hier fast schon davon auszugehen, dass man als Anfänger verarscht wird.


    Da ich ja nicht davon ausgehe alles zu wissen:
    Wieso soll ich denn bis zum Frühjahr warten anstatt jetzt zu schleudern?
    Was ist mit varroabehandlungsrückständen?

  • Wie viele Waben sollte ich stehen lassen, damit die Bienen mit genug Nahrung über den Winter kommen? Ich möchte möglichst nicht zufüttern.


    Hallo Sven,


    zunächst mal zu dieser Antwort:

    Da gibt es kein Problem (außer dass der Honig, wenn es sich um Frühtracht handelt, vielleicht schon auskristallisiert ist)


    Das wäre schon ein Problem! Außerdem wird im Frühjahr wahrscheinlich der Wassergehalt nicht mehr stimmen. Überschüssiges Futter, welches ich aus im Frühjahr entnommenen Waben schleudere, vergammelt anschließend fast immer.
    Ich würde daher überschüssigen Honig Ende September entnehmen. Aber wie könnte man die erforderliche Restmenge ermitteln?
    Dazu wäre eine Waage geeignet. Da wäre als erstes das Leergewicht zu bestimmen. Drehe von beiden Seiten eine Schraube in die Beute, kaufe im Baumarkt eine Federwaage für ca. 10€. Dann entnimm alle Waben und wiege die Leere Beute. Dann bestimme das Gewicht einer Leerwabe. Nun weist du das Leergewicht der Beute mit leeren Waben. Rechne dazu 2kg für 20000 Bienen.
    Jetzt alles wieder einräumen und bis Ende September warten. Dann kannst du Wabe für Wabe entnehmen, bis du eine Restfuttermenge von ca. 20kg feststellt. Die sollte Ende September im Volk sein. Falls manche Waben dunklen Honig enthalten, dann entnimm bevorzugt diese.


    Gruß Ralph