Berufsimker bzw. etwas größere Imkereien und ihre Beutensysteme

  • Schönen guten Abend zusammen,



    ich hätte da mal wieder eine Frage, wer weiß denn, mit welchem Beutensystem die größeren Imkereien arbeiten. Also ich sag jetzt mal ab 50 Völker aufwärts. Würde mich mal interessieren was da die Mehrheit verwendet.
    Wäre gut, wenn jeder der was weiß, den Namen der Imkerei nennt und dessen Beutentyp.


    Schöne Grüsse


    Daniel

    :Biene: :Biene: Summ Summ Summ, Bienchen Summ herum :Biene: :Biene:

  • Lieber Daniel!


    Manches mal kannst Du aber auch Fragen stellen...


    Westerhoff aus Brandenburg mit Völkern im vierstelligen Bereich hat Zander!
    Guth aus Luxemburg hat Dadant. Fast vierstellig?


    Und die Imker ab 50 Völker aufwärts haben das Beutenmaß, was sie am liebsten haben.
    Die Gründe dafür sind vielschichtig!
    :daumen:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Guten Morgen,


    ja im Fragen stellen bin ich nicht der schlechteste :).


    Mir gehts bei der Frage mehr um die Imker in Deutschland und da muss es ja noch mehr geben :)


    Gruß Daniel

    :Biene: :Biene: Summ Summ Summ, Bienchen Summ herum :Biene: :Biene:

  • ich kenne


    einen mit 200 Völkern Langstroht 2/3


    einen mit 100-150 Völker Dadant -MiniPlus - Langstroth 1/1 - Zander (in der Reihenfolge)


    einen mit ca. 300 Völker Dadant - Langstroth


    einen mit 100 Völker Dadant


    und dann kenne ich ganz ganz viele, wo ich nicht weiß wie viel Völker die haben und die haben dann alle Zander ;) und oder Schwäbische Lagerbeute ;)

    mein Fahrradlicht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und ich ganz knapp hinterher

  • Langstroth, Langstroth 2/3, DNM, Zander 9 und 10, Dadant 10 und 12.


    Finde deine Frage zu unspezifisch !


    Welches Ziel hat deine Frage???

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • na dann schieb ich noch einen hinterher, den ich kenne:


    z. Zt. 150 Völker, HBB mit DN (viele) und Dadant


    seine Mitstreiter: HBB


    Das Ziel der Frage ist mir auch nicht ganz klar.
    Wie es aussieht, sind es unterschiedliche Beuten.
    Willst du eine Statistik oder möchtest du dich am Ergebnis orientieren?
    Dann wird es schwer.

  • Gibt sogar nicht wenige Berufsimker mit Segebergern.


    Der Hintergrund der Frage wäre hilfreich.

  • Hi,


    Für Wirtschaftsvölker:
    - Langstroth ist in Erwerbsimkereien am Zunehmen,
    - Zander ist in der Bewirtschaftung eigentlich identisch mit Langstroth (in Süddt. in der Erwerbsimkerei noch rel. häufig),
    - Dadant Blatt ist dort etabliert,
    - DN hält sich in Norddeutschland noch wacker.


    Gruss


    Mindelsee

    Imkerei Mader, Radolfzell-Stahringen

  • nicht die Bienenkiste ernährt den Imker!


    es sind die Bienen die drine sind


    und der der dahinter steht


    Bei uns gab es früher sehr viele Berufsimker mit Hinterbehandlungskästen


    in der ehemaligen DDR gab es nur Hinterbehandlungskästen


    in den USA hat man fast nur Langstroth


    in Frankreich, Italien ja in halb Europa hat man primär Dadant


    also ist es doch scheinbar piep egal aus welchen Kisten die Bienen fliegen

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Für größere Völkerzahlen brauchst Du Maschinen und Geräte. Je standardisierter das Maß ist, desto einfacher ist es, die benötigten Maschinen aus dem Katalog einzukaufen. Das Angebot ist viel größer. Eine Entdeckelungsmaschine oder eine komplette Schleuderstraße für Freudenstein- oder Warrérähmchen zum Beispiel, wird man vergeblich suchen. :wink:


    Die Verfügbarkeit von Beutenmaterial und Maschinen ist wohl der Hauptgrund, weswegen man auf Standards zurückgreift. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Grund: der Verkauf von Ablegern. Wenn ich Ableger verkaufen will, dann habe ich mit Dadant in Norddeutschland ein Problem, wo Deutschnormal noch eine größere Rolle spielt.

  • Die Verfügbarkeit von Beutenmaterial und Maschinen ist wohl der Hauptgrund, weswegen man auf Standards zurückgreift.

    :daumen:


    jo das ist das richtige Argument und wohl auch das letztlich unternehmerisch entscheidende


    aber welcher Imker überprüft schon all seine Handlungen hinsichtlich unternehmerisch sinnvoll und quatsch?


    Das wird doch oft erst dann getan, wenn es mit der gewohnten Weise nicht mehr weiter geht bzw. man an die Grenzen der Systeme stößt.


    Dann ist es zwar meistens zu spät aber so richtig umsetzen tun es doch die wenigsten

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!


  • - DN hält sich in Norddeutschland noch wacker.


    und hat mit DN 1,5 für die geizigen Umsteller eine schöne Möglichkeit geschaffen auf eine Dadant ähnliche Betriebsweise umzustellen.


    nun mal topic: Werner Seip arbeitet mit Zander in eigenen Styroporbeuten
    Bis bald


    Marcus

    39 Völker 30x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander und einmal Warre :O)