Futtertrog elektrisch überwachbar

  • Hallo zusammen,


    mir ist bei der Ablegerfütterung dieses Jahr eigentlich besonders aufgefallen, wie unterschiedlich die Völker doch Ihr Futter abnehmen.
    Der eine Ableger zieht einen Liter in einem Tag leer und der schwächere Ableger, braucht halt seine 3-4 Tage dafür.
    Was mir eine große Unterstützung wäre - gibt es für Futtertröge einen Füllstandsanzeige? Hat da jemand schon mal damit experimentiert bzw. sowas im Einsatz? Gerade auch für die Winterfütterung wäre das doch interessant, wenn am Stand mal eben 50 Völker stehen und man relativ zügig dann sehen könnte welches Volk gerade wieder was braucht. Vielleicht wäre da ja was elektronisch machbar - z.B. über eine Schaltung mit Blinkender LED - a la Bewässerungsmelder für Blumen.
    Danke für Eure Tipps.


    :daumen:Grüssle

    :daumen: Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen! Die Bibel - Sprüche 24,13 -> http://THEFOUR.COM

  • Ich glaube, das fällt unter: Sachen, die die Welt nicht braucht. Ein Ableger, der am Tag 1kg Futter wegzieht und täglich nachgefüttert wird, hat schon im ersten Monat eine Zarge voll Futter gezogen, selbst wenn er viel verbrütet und nichts rein kommt. Es ist vielmehr so, daß Du bei Deinen seltenen Kontrollen jeweils soviel nachfütterst, wie Du denkst, daß sie bis zur nächsten Kontrolle sicher wegziehen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ein Berufsimker aus Ungarn hat sich eine Anlage gebaut, bei der alle Ableger (hunderte) per Schlauch miteinander verbunden hat und per Fluglochfütter versorgt. Soweit ich das sehen konnte, hatte jeder Fütterer ein Ausgleichsgefäß, so daß automatisch nachgefüllt wurde. Ganz ohne Elektronik.

  • Futterteig oder Maische Kennedy nich, nä?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Naja, kennen die bestimmt. Aber die Stände und die Futtereinrichtungen sind fest verbaut, da muß weder Teig noch anderes Futter geschleppt werden. Die hängen quasi am Tropf. Und alle sind bestens versorgt ohne daß man ständig kontrollieren muß. Bei hunderten von Ablegern auch nicht ganz ohne.

  • Ich versteh' das noch immer nicht. Wenn ich an einen Ableger tatsächlich kontinuierlich 14kg Futter verfüttern will, dann nehm' ich doch die Futterzarge, lege stopfe die Aufstiege eng oder lege eine Dachlatte hinter' Gitter und fülle 14kg ein. Was sollich da denn kontrollieren oder nachfüttern? Verfüttert Ihr etwa wirklich solche Ruesenmengen, daß eine FZ dafür nicht reicht?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Der betreffende Berufsimker hat keine Futterzargen für die ganzen Ableger. Wenn Du das Photo siehst, im aktuellen Imkereitechnikmagazin, kommst Du auch ins Grübeln. (Bastelalarm...)